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Römische Reich


Das römische Reich (lateinisch: Imperium Romanum) ist eine Bezeichnung für einen antiken Staat, dessen Machtzentrum in Rom war. Insgesamt existierte das Römische Weltreich circa 1500 Jahre, vom 8. Jahrhundert v.Chr. bis ins 7. Jahrhundert nach Christus.

Das Herrschaftssystem begann als klassisches Königsreich, wurde dann zur Republik, ging dann in ein Kaiserreich über und wurde während der Spätantike zu einem geteilten Reich mit einem Weströmischen und einem Oströmischen Gebiet.

Zum Untergang des römischen Reichs existieren mehrere Positionen, welche von der breiten Forschungsmeinung vertreten werden. Lange Zeit hielt sich die Dekadenztheorie, wonach Rom einfach verkomm und sich auflöste. Dieser Zerfall geschah aufgrund mangelnder Entschlossenheit, Charakterschwäche der ganzen Gesellschaft und mangelnder Disziplin. Es herrschte demnach ein moralischer und gesellschaftlicher Zerfall, welcher unaufhaltsam dazu führte, dass das einstige Weltreich niederging. Die Dekadenztheorie ist äußerst umstritten und wird heute eher als populärwissenschaftliche Idee betrachtet.

Eine ebenfalls umstrittene Theorie ist, dass Rom durch das aufstrebende Christentum niederging. Allerdings ist diese Theorie ebenfalls nicht haltbar und wird nur als ein Teil einer größeren Bewegung gesehen. Stattdessen schaffte sich Rom selbst ab, indem es einfach zu groß wurden und dadurch der Verwaltungsaufwand stark anstieg.

Das erste Abwenden, aufgrund einer zu schwachen Führung für ein zu riesiges Reich, geschah bereits in der Reichskrise im 3. Jahrhundert und dem Aufkommen von verschiedenen Soldatenkönigen und Kaisern. Im Jahr 395. n.Chr. teilte sich das römische Weltreich endgültig in einen weströmischen und einen oströmischen Ausläufer.

Und trotz der Teilung waren die Herrscher zu schwach, um die Reiche nach innen und außen zu stabilisieren. Der Untergang des Weströmischen Reiches geschah 476/480 n.Chr.
Aus dem oströmischen Reich, mit Hauptstadt Konstantinopel, wurde im 7. Jahrhundert das byzantinische Reich.

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