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Dringlichkeit


Die Dringlichkeit ist die Notwendigkeit – eine bestimmte Handlung zu vollziehen, welche sich durch zeitlichen Druck ergibt. Überall dort, wo Menschen unter Zeit- und Termindruck gewisse Ziele erreichen oder verschiedene Aufgaben erledigen müssen, entsteht eine Form der Dringlichkeit – welche durch Aufgabenvielfalt und deren Abwägung bzw. Einschätzung zusätzlich verstärkt wird.

In der Betriebswirtschaft, insbesondere im Projektmanagement oder Prozessmanagement, sind gewisse Ziele und Aufgaben zeitlich terminiert. Der Handlungsdruck auf unerledigte Aufgaben und noch nicht erreichte Ziele steigt, innerhalb dieser Systeme, mit zunehmender Zeitdauer an. Die dringlichen Aufgaben erzeugen zuerst einen stetig ansteigenden und mit näher rückenden Termin einen progressiv steigenden Druck auf ihre Abarbeitung und Erledigung.

Im betrieblichen Umfeld entsteht Zeitdruck durch interne oder externe Kunden, wodurch Aufgaben ebenfalls als dringlich markiert und wahrgenommen werden. Da die Aufgaben von Arbeitnehmern vielschichtig und mitunter deren Zielerreichung abhängig voneinander sind, ergeben sich durch die Dringlichkeiten zusätzliche Entscheidungsprozesse und Prioritätenabwägungen.

Im medizinischen Dienst ergibt sich die Dringlichkeit zur Behandlung einer Person durch dessen Grad der Erkrankung bzw. Verletzung. Der zuständige Arzt bzw. Sanitäter entscheidet, welche Aufgabe bzw. Patientenleiden als dringlich eingestuft werden muss und welche Aufgabe zeitlich verschoben werden kann.


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