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Behaviorismus


Der Behaviorismus (engl. behavior = Verhalten) ist eine psychologische Strömung, welche in den 1920-er Jahren entstand und das menschliche Verhalten, anhand von Lerntheorien, erklärt. Begründer dieser psychologischen Richtung war der US-amerikanische Psychologe John Broadus Watson.

Laut der behavioristischen Vorstellung ist die menschliche Psyche ein System, welches lediglich auf Reize reagiert. Jegliches Reiz-Reaktions-Verhalten ist erlernt und wurde entweder von Mitmenschen kopiert oder im Laufe der Zeit selbst entwickelt. Grund für diese Entwicklungen sind Umweltreize, welche auf das Individuum einwirken und dessen Verhalten konditionieren.

Innerpsychische Vorgänge, wie die Reizbewertung oder Abwägung, wird vom Behaviorismus komplett vernachlässigt. Begriffe wie Fühlen, Denken, Wollen, Bewusstsein oder Unbewusstsein sind, laut behavioristischer Vorstellung, gänzlich unwissenschaftlich und werden demnach nicht untersucht.

Behaviorismus: Merkmale, Abgrenzung und Unterschiede zu anderen Strömungen

wesentliche kennzeichen des behaviorismus und unterschiede zu anderen psychologischen Strömungen

Was steckt hinter dem Erlernen verschiedener Verhaltensweisen? Der Behaviorismus liefert darauf eine kurze Antwort: Auf einen Reiz folgt eine Reaktion in Form eines Verhaltens. Sind die Konsequenzen dieses Verhaltens positiv, wird das Verhalten beibehalten. Aber ist das wirklich so einfach? Immerhin müsste dann auch jeder Mensch auf einen Reiz mit […]