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Spectre: Ursprung und Bedeutung | James Bond


James Bond, der Agent mit der Lizenz zum Töten war bislang das letzte Mal 2015 auf der Kinoleinwand zu bewundern. Im Film „Spectre“ kämpft der Schauspieler Daniel Craig in der Rolle des britischen Geheimagenten gegen eine geheime Terrororganisatin.

„Spectre“: Eigentliche Bedeutung und Wortursprung

Das Wort „Spectre“ stammt aus der englischen Sprache. Übersetzt bedeutet es Schreckgespenst. In weiterführenden Interpretationen wird das Wort auch für Dinge verwendet, welche ungesehen und ohne Aufmerksamkeit zu erregen ihren Dienst verrichten. In diesem Zuge ist beispielsweise ein Transportflugzeug der US-Armee zu nennen. Aber auch eine Sicherheitslücke bei Microchips wurde mit dem Spitznamen „Spectre“ versehen.

Darum geht es in dem James Bond Film

Zu Beginn des Films befindet sich James Bond in Mexiko. Allerdings ist er hier ohne offiziellen Auftrag unterwegs. Als er zwei Terroristen tötet, welche das Fußballstadion in die Luft sprengen wollten, findet er Informationen, welche ihn nach Rom führen. Doch sein Einsatz ohne Genehmigung der Regierung hat Konsequenzen.

James Bond wird suspendiert und darf seinen Dienst nicht weiter verrichten. In Zusammenarbeit mit Q und Miss Moneypenny setzt er jedoch seine Tätigkeit ohne Erlaubnis weiter fort und reist nach Rom. Dort stolpert er in ein geheimes Treffen einer unbekannten, zwielichtigen Organisation.

Erst über zahlreiche Hinweise und verschiedene Stationen hinweg kann Bond den Namen dieser Organisation ermitteln. Es handelt sich um Spectre, eine Gruppierung von Terroristen mit einem die gesamte Welt umspannenden Informationsnetz. Es zeigt sich, dass diese Gruppierung daran arbeitet, durch Terroranschläge die Angst weltweit zu schüren und so eine Zusammenarbeit verschiedener Geheimdienste zu forcieren.

In diesem politischen Druck ist auch der Vorgesetzte von James Bond gefangen. Doch Spectre verfolgt damit keinesfalls Ziele, welche der Gemeinschaft zu Gute kommen könnten. Denn durch die Kontrolle der Geheimdienste soll das gesamte Weltgeschehen manipuliert werden.

Diese Tarnung als übergeordneter Geheimdienst spiegelt sich auch im Namen der Organisation wider. Denn Spectre steht für Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion (in Deutsch: Sonderabteilung für Spionageabwehr, Terrorismus, Rache und Erpressung). Unter diesem Namen war bereits in vergangenen James Bond Filmen eine gegnerische Terrororganisation bekannt.

Zu guter Letzt gelingt es James Bond selbstverständlich die Pläne von Spectre zu vereiteln und einmal mehr die Welt zu retten. Wie es sich für einen guten Geheimagenten gehört, kann Bond auch das Herz einer mysteriösen Frau gewinnen, mit welcher er zufrieden in den Sonnenuntergang fährt.

Rechtliche Probleme bezüglich der Verwendung des Wortes „Spectre“

Eine feindliche Terrororganisation unter dem Titel Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion wurde das erste Mal in dem James Bond Roman „Aktion Feuerball“ verwendet. Dieses Buch wurde jedoch nicht von dem Autor Ian Flemming alleine geschrieben, sondern unter Co-Autorenschaft von Kevin McClory.

Dieser hatte auch die Rechte an einer Verfilmung des Romans und dessen Inhalt. Um bezüglich des Titels „Spectre“ keinerlei Streitigkeiten zu provozieren beschloss die Produktionsfirma, sich die lizensierten Rechte für mehrere Charaktere sowie die Terrororganisation Spectre zu erwerben.

Darum heißt der James Bond Film also „Spectre“

Ganz offensichtlich haben also mehrere Faktoren zu diesem Namen geführt. Der Film wurde nach dem großen Gegenspieler von James Bond in diesem Abenteuer benannt. Es handelt sich dabei um ein Terrororganisation, welche eben den Namen „Spectre“ trägt. Und dieser Name kann vielfältig gedeutet werden.

Einerseits steht er für Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion, also eine Spezialeinheit für Terrorismus, Rache, Erpressung und Spionage. Auf der anderen Seite kann der Name aber auch für das unauffällige und versteckte Auftreten der Organisation gedeutet werden.

Über den Autor:

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LG Mathias Mücke


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