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Traum und Träumen: Bedeutung, Arten, Theorien, Funktionen


Ein Traum bzw. Träume sind konfuse, nicht zusammenhänge Erlebnisse, welche während des Schlafes auftreten und im Wachzustand meist nur sporadisch in Erinnerung treten. In der Tiefenpsychologie dienen Träume als Zugang bzw. Brücke zum Unbewussten. Tagträume bzw. Fantasien zählen, wissenschaftlich gesehen, nicht zu den Traumaktivitäten, da die Koppelung zum Schlaf fehlt.

Was sind Träume?

Bei Träumen handelt es sich um eine Abfolge von Bildern, Gedanken und Emotionen. Diese spielt sich im Geist einer schlafenden Person ab und kann sehr bizarr oder äußerst emotional sein. Das zeigt sich vor allem bei Albträumen. Diese Träume können den Schlafenden die unangenehmsten Gefühle bereiten.

Zwar ist nicht jeder schlechte Traum ein Albtraum, doch sind Träume mit eher negativen Erlebnissen recht häufig. Im Schnitt sind acht von zehn Träume mit negativ empfundenen Inhalten oder Emotionen versehen. Das ist erstaunlich viel, wenn man bedenkt, dass der Mensch rund sechs Jahre seines Lebens mit Träumen verbringt.

Traumarten und Phasen

Traumforschung unterscheidet zwischen 5 verschiedenen Traumarten bzw. -typen:

  • REM-Traum
  • NREM-Traum
  • Einschlaftraum
  • Albtraum
  • Luzider Traum bzw. Klartraum

Einschlaftraum

Die Einschlafphase wird auch als NREM-1 Phase (no rapid eye movements) bezeichnet. Während dieser Phase nehmen die Alphawellen im Gehirn ab. Dafür treten Vertexwellen hervor, welche durch ein EEG messbar sind. Es kommt zu den sogenannten Microdreams (Mikroträumen), welche an Tagträume erinnern.

NREM-Traum

Diese Träume betreffen die Schlafphasen NREM 2, 3 und 4. In der ersten Phase (NREM-2) beginnt der eigentliche Schlaf, im engeren Sinne. Denn Muskelbewegungen nehmen langsam ab, Reflexe sind allerdings noch erhalten. IN Phase 3 beginnt der Tiefschlaf. Motorische Funktionsbereitschaft in den Tiefschlafphasen (NREM 3 und NREM 4) ist weiter gegeben. Schlafwandel, als Schlafstörung, tritt in diesen beiden Tiefschlafphasen auf.

Träume während dieser Phasen werden nur als Gedankensplitter erhalten. Das bedeutet, dass der Träumende sich meistens nicht an die Trauminhalte dieser Phasen erinnern oder nur ein bestimmtes Bild abrufen kann.

REM-Traum

Die REM-Schlafphase (rapid eye movements) ist jene Phase, in welcher sich die geschlossenen Augenlider schnell bewegen. Puls und Blutdruck steigen, gegenüber den Tiefschlafphasen 3 und 4 wieder an. Und Traumerlebnisse werden am häufigsten im Anschluss an dieser Phase berichtet. Denn in dieser Phase treten zentralnervöse Aktivierungen (Zentralnervensystem) auf, wodurch auch der Gedächtnisspeicher aktiviert wird.

Albtraum

Der Albtraum ist ein spezieller REM-Traum, welcher aufgrund seines angsteinflößenden und panikmachenden Inhalts zum Aufwachen führt. Die Inhalte behandeln soziale Ausgrenzung, den eigenen Tod oder den von Angehörigen, sowie Verfolgungsszenarien oder Katastrophen. Dadurch, dass der Schlafende in der REM-Phase ist, führt der Albtraum zum Aufwachen und bleibt in Erinnerung.

Luzider Traum

Ein Luzider Traum, auch Klartraum genannt, ist ein Traum – welcher vermutlich nur in der REM-Phase auftritt. Charakteristisch für diese Typ ist, dass der Träumende weiß, dass er träumt. Dadurch erhält dieser die Macht über den Trauminhalt und kann das Erlebnis aktiv steuern.

Traumloser Schlaf: Warum träume ich nicht?

Jede Mensch träumt. Allerdings ist das Traumgedächtnis nicht in jeder Schlafphase gleichermaßen aktiv. Demnach ist der eingespeiste Trauminhalt, dessen Deutlichkeit und Länge stark von der Schlafphase abhängig, in welcher dieser geträumt wurde. Menschen, welche das Gefühl haben nicht zu träumen, befinden sich demnach nicht in der REM-Phase bzw. wird diese Phase von anderen Schlafphasen überdeckt. Und Menschen, welche jede Nacht träumen, wachen demnach häufig in ihrer REM-Phase auf und können sich erinnern.

Trauminhalte: Wovon träumen wir?

Da eine beträchtliche Zeit unseres Lebens aus Träumen besteht, stellt sich die berechtigte Frage nach deren Inhalt. Wovon träumen wir in der Regel? Manche Wissenschaftler und Künstler sollen im Traum schon auf die erstaunlichsten Dinge gekommen sein. Solche glorreichen Eingebungen sind leider sehr selten. In der Regel träumen wir von alltäglichen Erlebnissen und Sorgen.

So haben Menschen nach einem traumatischen Erlebnis häufiger Albträume als vorher. Musiker träumen häufiger von Musik als Nicht-Musiker. Allein deshalb, weil sie sich häufiger und intensiver damit befassen. Auch unser Lebensraum hat einen Einfluss. Menschen, die noch als Jäger und Sammler leben, träumen wesentlich häufiger von Tieren als das bei Menschen der Fall ist, die in Städten wohnen.

Logikfehler in Träumen

Kommen wir noch einmal auf die schlechten Träume zurück. Deren Inhalte befassen sich häufig mit Szenarien, in denen der Träumende zurückgewiesen, verfolgt oder angegriffen wird. Auch die Furcht vor einem Unglück oder Versagensängste finden sich nicht selten in solchen Träumen wieder. Vielleicht kennst du diese Träume, in denen du eine schier unbezwingbare Menge an Aufgaben erledigen sollst, dich dementsprechend verzweifelt abmühst und es trotzdem nicht schaffst.

Solche Trauminhalte können zur Belastung für den Träumenden werden. Gerade weil wir Träume häufig als sehr realistisch wahrnehmen. Zumindest solange wir träumen. Erinnern wir uns nach dem Aufwachen noch an den Traum, begreifen wir erst, wie unsinnig der Inhalt überhaupt war. Doch befinden wir uns mitten im Traumgeschehen, kann dieses noch so absurd sein – wir nehmen es als gegeben hin und hinterfragen die fehlende Logik in den Abläufen nicht.

Zum Glück ist nicht jeder Traum ein Albtraum und wir binden meist alltägliche Ereignisse in unsere nächtlichen Spielfilme ein. Allerdings integrieren wir manchmal auch Dinge in einen Traum, die gerade um uns herum passieren. Unser Bewusstsein schläft zwar, doch unser Gehirn ist zum Teil wach. Wir nehmen beispielsweise Geräusche oder Gerüche auch im Schlaf wahr. Daher kann das Klingeln deines Weckers manchmal auch zunächst in deinen Traum eingebunden werden, bevor es dich aufweckt.

Einflussfaktoren: Wovon werden Träume beeinfluss?

Doch auch andere Reize können in das Traumgeschehen einfließen. Dein Tastsinn ist im Schlaf ebenfalls aktiv. Diesen Umstand haben die Forscher Dement und Wolpert in den 1950er Jahren ausgenutzt und ihre schlafenden Versuchspersonen mit Wasser bespritzt. Diese wurden nach dem Aufwachen nach ihren Träumen gefragt und berichteten unter anderem von Wasserfällen oder einem undichten Dach.

Wenn äußere Reize unseren Trauminhalt beeinflussen, können wir dann auch im Schlaf lernen? Leider nicht. Wenn du dir vorgenommen hast, dir mittels Tonbandaufnahme eine Fremdsprache im Schlaf anzueignen, wird das leider nicht funktionieren. Wir erinnern uns schlichtweg nicht an das Gesprochene, dass wir während des Schlafens gehört haben.

Wir erinnern uns nicht einmal mehr an das, was in den letzten fünf Minuten vor dem Einschlafen passiert ist. Das ist auch der Grund dafür, dass Apnoepatienten sich nicht an ihre nächtliche Atemnot erinnern könnten. Ist jemand von dieser Schlafstörung betroffen, setzt nachts für kurze Zeit seine Atmung aus. Der Betroffene wird daraufhin wach, weil er nach Luft schnappen muss. Allerdings schläft er direkt danach wieder ein und kann sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern.

Am besten erinnern wir uns übrigens an unsere Träume, wenn wir innerhalb von drei Minuten nach einer REM-Phase geweckt werden. Das Kürzel REM steht für die Bezeichnung „rapid eye movement“ und beschreibt den Umstand, dass die Augen sich in bestimmten Schlafphasen schnell hinter den geschlossenen Lidern hin und her bewegen. In dieser Schlafphase träumen wir und lange Zeit glaubte die Forschung, dass Träume nur in dieser Schlafphase stattfinden.

Die Erkenntnis über den Zusammenhang von REM-Schlaf und Träumen brachte der Traumforschung ganz neue Möglichkeiten. Denn wenn jemand kurz nach dieser Schlafphase geweckt wird, kann er den vorangegangenen Traum noch sehr detailreich und lebhaft schildern. Wird er stattdessen erst Stunden oder sogar Tage später befragt, wird die Erinnerung daran zunehmend unschärfer.

Traumfunktionen: Warum träumen wir?

In der Traumforschung gibt es eine Reihe von Theorien, die diese Frage erklären möchten.

  • Überbleibsel der Evolution, welcher heutzutage grundlos ist
  • Reifeprozess in der REM-Phase. Da Kleinkinder längere REM-Phasen haben, glaubte man lange Zeit, dass sich in dieser Phase das Gehirn ausbildet. Die Träume sollten dies unterstützen.
  • Laut Tiefenpsychologie bildet der Traum eine Brücke zum Wunsch des Träumenden. Diese Wünsche sind ins Unbewusste verdrängt worden, da die dahinterstehenden Triebe nicht gesellschaftskonform oder moralisch wertvoll sind.
  • In der analytischen Psychologie, nach Carl Gustav Jung, bedeuten Träume – eine Ganzwerdung. Der Archetyp (Rollenklischee) wird aufgehoben und der Träumende kann seine verborgenen bzw. verdrängten Muster (Ich-Inhalte) ausleben.
  • Reinigungsfunktion: Wir träumen, um zu vergessen.
  • Problemlösendes Träumen: Ungelöste Probleme werden im Traum behandelt und sollen dort gelöst werden.
  • Stimmungsbereinigung: Emotionale Probleme werden Traum erneut aufgegriffen und sollen dort gelöst werden.
  • Träume dienen der Informationsverarbeitung und Speicherung
  • Physiologische Funktionen (siehe Traumtheorien unten)

Traumtheorien

Die Traumfunktionen bzw. die Vorstellung weshalb wir träumen – werden in sogenannte Traumtheorien zusammengefasst. Die wichtigsten möchte ich einmal genauer vorstellen.

Träume zur Wunscherfüllung

Eine frühe Theorie stammt von Sigmund Freud. Dieser nahm an, dass das Träumen dem Zweck der Wunscherfüllung dient. In seiner Vorstellung kommen in Träumen Gefühle zum Ausdruck, die im Wachzustand nicht akzeptiert werden. Träume enthalten nach Freud einen manifesten und einen latenten Inhalt. Mit dem manifesten Inhalt ist die erinnerte Handlung innerhalb eines Traums gemeint.

Der latente Trauminhalt hingegen spiegelt nach Freuds Annahmen die unbewussten Wünsche und Triebe des Träumenden wider. Er nahm an, dass auch offensichtlich nicht sexuelle Träume Symbole enthalten, die auf sexuellen Wünschen basieren.

Die Annahmen Freuds sind allerdings wissenschaftlich nicht zu belegen. Träume und deren symbolhaften Inhalte können auf verschiedenste Weisen interpretiert werden. Die Art und Weise der Deutung hängt stark von demjenigen ab, der die Träume deutet. Die Theorie der Wunscherfüllung ist mittlerweile hinfällig.

Theorie der Informationsverarbeitung

Träumen wir nur von dem, was wir tagsüber erlebt haben? Das ist zumindest die grundlegende Annahme hinter der Theorie der Informationsverarbeitung. Träume sollen dieser Theorie nach dem Schlafenden dabei helfen, sich Klarheit über die Ereignisse des Tages zu verschaffen.

Außerdem sollen die Träume dazu beitragen, die Erinnerungen zu ordnen und im Gedächtnis zu verfestigen. Studien bestätigen diese Annahme: Die REM-Phase unterstützt die Speicherung neuer Gedächtnisinhalte. Hatten Versuchspersonen nach einer Lernaufgabe zu wenig REM-Schlaf, können sie die Aufgabe am folgenden Tag weniger gut ausführen als die Probanden, die ausschlafen durften.

Auch Gehirnscans zeigen einen Zusammenhang von REM-Schlaf und Gedächtnis. Die Gehirnareale, die beim Lernen einer neuen Aufgabe aktiv sind, werden auch in der darauffolgenden REM-Phase wieder aktiviert. Das ist vor allem für Schüler und Studierende eine nützliche Information. Damit der Unterrichtsstoff besser im Gedächtnis bleibt, sollten diese also ausreichend schlafen.

Ein Zusammenhang zwischen Träumen und Gedächtnis besteht also. Allerdings stellt sich dann die Frage, warum man auch von Dingen träumt, die man selbst nie erlebt hat.

Erfüllen Träume eine physiologische Funktion?

Nervenbahnen können durch die regelmäßige Stimulation durch den REM-Schlaf erhalten werden. Das soll ebenfalls zu einer Entwicklung neuer Nervenverbindungen führen. Der Zusammenhang zwischen neuronaler Vernetzung und REM-Phasen zeigt sich vor allem bei Kleinkindern. Deren Gehirnentwicklung ist rasant und der Anteil des REM-Schlafs besonders hoch.

Zudem versetzen die schnellen Augenbewegungen während der REM-Phasen die Flüssigkeit hinter der Netzhaut der Augen in Schwingung. Damit wird neuer Sauerstoff in die Netzhautzellen befördert und einer Unterversorgung entgegengewirkt.

Das Aktivierungs-Synthese-Modell

Während des REM-Schlafs werden neuronale Aktivitäten ausgelöst, welche sich vom Hirnstamm (dem unteren Teil des Gehirns) nach oben hin ausbreitet.

Diese Aktivitäten rufen visuelle Erinnerungen wach, welche das Gehirn dann in Form eines Traums zu einer Geschichte zusammensetzt. Der Traum ist demnach der Versuch unseres Gehirns, die zufällige Aktivierung von Neuronen sinnvoll zu interpretieren. Es werden Bereiche aktiv, die für die Verarbeitung von visuellen Reizen (also Bildern) zuständig sind. Auch das limbische System ist während des REM-Schlafs bei der Arbeit. Dieser Teil des Gehirns kümmert sich um die Verarbeitung von Emotionen.

Gleichzeitig sind Bereiche des Frontallappens abgeschaltet. Diese Areale verleihen uns die Fähigkeit des logischen Denkens. Das würde erklären, warum unsere Träume häufig vollkommen unlogisch sind, wir diese Tatsache jedoch im Traum nicht hinterfragen. Dass das limbische System und die visuellen Zentren des Gehirns an der Entstehung von Träumen beteiligt sind, zeigt sich bei deren Schädigung. Sind diese Bereiche nicht mehr intakt, ist auch das Träumen beeinträchtigt.

Die kognitive Theorie

In den Träumen eines Menschen zeigt sich seine kognitive Entwicklung. Einige Forscher nehmen an, dass Träume das individuelle Wissen und Verständnis des Schlafenden beinhalten. Träume ändern sich in der Entwicklungsgeschichte des Gehirns. So träumen Kinder noch nicht in zusammenhängenden Geschichten, sondern eher in einer Abfolge von Bildern.

Diese Träume ähneln demnach noch eher einer Diashow als einem Film. Das ändert sich erst ab etwa dem 9. Lebensjahr. Träume überlappen sich zunehmend mit unserer Wahrnehmung im wachen Zustand. Inhalte von Traum und Wachheit werden ähnlicher und es entwickelt sich eine „Sprache“, die in beiden Zuständen gleich ist.

Die kognitive Theorie nimmt außerdem an, dass Träume nicht durch die Aktivierung von Gehirnbereichen ausgelöst werden, sondern eine Simulation der Realität darstellen. Träume werden demnach vom Verstand bestimmt und nicht von einer bloßen Neuronenaktivität. Diese Sichtweise lässt allerdings die Neurowissenschaft und die bisherigen Erkenntnisse außen vor.

Es gibt unterschiedliche Traumtheorien und es ist nicht abschließend geklärt, warum wir träumen. Einig sind sich die Forscher allerdings darin, dass die Phase – in der das Träumen stattfindet – sehr wichtig für den Menschen ist: der REM-Schlaf. Mit dem sogenannten REM-Rebound ist ein Effekt gemeint, der mit einer Verlängerung der REM-Phasen einhergeht. Und zwar dann, wenn zuvor ein REM-Schlaf-Entzug stattfand. Dieser Effekt tritt nicht nur beim Menschen ein, sondern auch bei anderen Säugetieren und scheint eine evolutionär wichtige Rolle zu spielen.

Zusammenfassung

  • Träume sind Abfolgen von Bildern, Emotionen und Gedanken im Geist des Schlafenden.
  • In vielen Träumen findet sich mindestens ein negativen Inhalt oder ein unangenehmes Gefühl. Dennoch sind diese Träume nicht zwingend Albträume.
  • Meistens träumen wir von Alltagserlebnissen. Die Inhalte von Träumen unterscheiden sich bei Menschen und sind abhängig von dem, wo sie leben oder wie sie ihren Alltag verbringen.
  • Träume können sehr emotional und bizarr sein, dennoch empfinden wir sie im Schlaf als logisch. Die Logikfehler fallen uns erst im Wachzustand auf, sofern wir uns an den Traum erinnern können.
  • Das liegt daran, dass der für das logische Denken zuständige Teil des Gehirns während des Schlafens inaktiv ist. Die starken Emotionen im Traum hängen mit der Aktivierung des limbischen Systems in den REM-Schlafphasen zusammen. Werden wir kurz nach so einer Phase geweckt, können wir uns am besten an einen Traum erinnern.
  • Es gibt verschiedene Traumtheorien. Eine frühe Theorie stammt von Freud, der in Träumen das Ausleben von verbotenen, unbewussten Wünschen und Trieben sah. Zusätzlich stellte er Interpretationen zu etlichen Traumsymbolen an. Allerdings ist seine Theorie wissenschaftlich nicht haltbar und damit überholt.
  • Andere Theorien schreiben Träumen die Funktion der Informationsverarbeitung oder physiologische Funktionen zu. So werden in den REM-Phasen neue Gedächtnisinhalte abgespeichert und auch neue Neuronenverbindungen geschaffen.
  • Das Aktivierungs-Synthese-Modell nimmt an, dass ein Traum den Versuch des Gehirns darstellt, die zufälligen neuronalen Aktivitäten während der REM-Phase sinnvoll zusammenzufügen.
  • Die kognitive Theorie hingegen vertritt die Meinung, dass Träume die kognitiven Entwicklungsprozesse eines Menschen zeigen und nicht einfach nur auf neuronalen Aktivitäten basieren.

Literatur

  • Klaus-Uwe Adam: Therapeutisches Arbeiten mit Träumen: Theorie und Praxis der Traumarbeit, ISBN 3540288279*
  • Verena Kast: Träume: Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten, ISBN 3843603731*
  • Michael Schredl: Die nächtliche Traumwelt: Eine Einführung in die psychologische Traumforschung, ISBN 3170152092*
  • C. G. Jung: Symbole und Traumdeutung: Ein erster Zugang zum Unbewußten, ISBN 3843601054*

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