Skip to main content

Warum frieren Eskimos nicht bzw. nicht so schnell? – Ursache und Bedeutung


Eskimos sind auch nur Menschen.
Und natürlich frieren diese, genauso wie du und ich.
Dennoch hat die Natur eine kleine, aber feine Änderung in ihrer Anatomie vorgenommen, welche sie mehr vor Kälte schützt.

Warum haben Eskimos einen Kälteschutz?

Erst einmal…
Eskimos sind eine Gruppe von Indianern im nördlichen Amerika.
Dazu zählen vor allem Alaska und Grönland, aber auch nördliche Teile von Kanada.
Sie sind somit in der Subpolar- bzw. Polarzone zu Hause.

Außerdem ist Eskimo ein Sammelbegriff, welchen hauptsächlich Europäer verwenden.
Stattdessen nennen sich Eskimos, selbst Inuit und Yupik – je nachdem wo sie leben.
Dadurch wird der Begriff Eskimo auch abwertend aufgefasst, obwohl man es nicht so meint.

In den Landstrichen, welche Eskimos besetzen – ist es extrem kalt.
Temperaturen weit unter dem Nullpunkt sind keine Seltenheit.

Früher glaubte man, dass Eskimos mehr Haare haben.
Ähnlich wie ein zweiter Pullover, sollte die Körperbehaarung – Eskimos vor extremer Kälte schützen.
Dies ist natürlich Quatsch und das weiß man heute auch.

Aber dadurch, dass es im Norden so kalt ist – haben Eskimos kürzere Gliedmaßen.
Das heißt, dass ihre Beine und Arme – gegenüber Europäern – kürzer ausfallen.
Und dies ist ein natürlicher Kälteschutz, da die Extremitäten immer zuerst frieren.

Dazu solltest du wissen, dass dein Blut dein Kälteempfinden reguliert.
Denn das Blut bzw. der Blutkreislauf hat einen Einfluss auf deine gefühlte Körpertemperatur.

Es ist doch so…
Sobald es in deinem Zimmer etwas kalt wird, frierst du.
Aber wo frierst du zuerst?
Immer an Händen und Füßen.
Man bekommt sprichwörtlich kalte Füße und Hände, sobald die Zimmertemperatur nur um ein oder zwei Grad nachlässt.

Dies liegt daran, dass dein Körper zuerst lebenswichtige Organe vor der Kälte schützt.
Denn sobald diese ausfallen würden, müsstest du sterben.
Deshalb wird die Blutzufuhr im Körperinneren erhöht und im Körperäußeren reduziert.

Der menschliche Körper hat also eine eingebaute Körperwärmeregulierung, welche dich vor dem Tod bewahrt.
Und dadurch, dass die Arme und Beine bei den Eskimos kürzer sind – muss nicht so viel Blut in diesen Körperstellen gebunden werden.
Dadurch können noch größere Mengen Blut genutzt werden, um die körperwichtigen Organe vor dem Ausfrieren zu schützen.

Die kürzeren Gliedmaßen bewirken somit, dass Eskimos auch in extrem kalten Temperaturen – länger überleben können.

Aber nicht nur das…
Eskimos besitzen zudem eine allgemein bessere Durchblutung.
Dies ist ein zweiter Kälteschutz.
Dazu nutzen Eskimos noch Fellhandschuhe, Fellschuhe und Pelzumhänge – welche sie unter anderem aus Robbenfell herstellen.
Diese dicken Pelzstiefel und Umhänge halten dann ebenfalls einen Großteil der Kälte ab und Wärme in Körpernähe wird gestaut.

Über den Autor:

Mein Name ist Mathias Mücke und ich bin Autor und Inhaber von ScioDoo.

Das Ziel von ScioDoo ist es, dass du hier Informationen findest, welche du für deinen Alltag, Schule, Studium oder eine betriebliche Weiterbildung brauchst.

Aber nicht nur das...

Gleichzeitig will ich das Wissen recht unterhaltsam servieren, so dass du vielleicht mal wiederkommst.

Ich weiß selbst, dass dieser Ansprung enorm ist.

Aber deshalb arbeite ich auch jeden Tag an mir und an diesem Projekt, so dass du auch jeden Tag neues kostenloses Wissen bekommst.

Nicht schlecht, oder?

Also bis später vielleicht.

LG Mathias Mücke


Tasse

Wie gefiel dir der Beitrag?

Vielleicht möchtest du auch in Zukunft mehr solcher Beiträge lesen.

Aber du solltest wissen...

ScioDoo.de ist ein Projekt, welches von mir freiwillig und mit hohem Aufwand vorangetrieben wird.

Wenn du ScioDoo nützlich und hilfreich findest, bitte ich dich, das Projekt mit einer kleinen Spende zu unterstützen.

Schon der Preis einer Tasse Kaffee kann reichen, um morgen wieder weiter zu machen.

Mehr erfahren


Ähnliche Beiträge