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Garten


Ein Garten ist ein abgegrenztes Gebiet, welches vom Menschen bewirtschaftet wird. Der Garten ist demnach eine Form von Kulturlandschaft, welche von der menschlichen Fürsorge abhängig ist. Da ein Garten sich meistens in privaten Besitz befindet, kann man diesen von öffentlichen Parks abgrenzen.

Die Urform des Gartens ist der Nutzgarten, welcher nur zur Nahrungsversorgung angelegt wurde. Diese Form des Gartenbaus bzw. Landwirtschaft ist bereits in der Urgesellschaft entstanden und wurde im Zuge der neolithischen Revolution durch Vorratshaltung, Arbeitsteilung oder Zuchtwahl weiter verfeinert.

Gärten werden allerdings nicht nur zur Nahrungsversorgung bewirtschaftet. Stattdessen sind Gärten auch ein Rückzugsort der Menschen, dienen therapeutischen und spirituellen Zielen und gelten als Erholungsstätte.

Viele Tempelanlagen des Altertums verfügten bereits über Gartenanlagen, welche lediglich eine religiöse Prägung hatten und dazu dienten, lokale Gottheiten zu ehren. Im alten Ägypten entstanden bereits Lustgärten mit einer ausgeprägten Gartenkunst. Und die prunkvollsten Gärten des Altertums entstanden wohlmöglich in Babylon, erbaut durch die mythische Königin Semiramis. Die hängenden Gärten von Babylon gelten als eines der 7 Weltwunder der Antike.

Wieso heißt es Schrebergarten: Wortherkunft, Ursprung und Bedeutung

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Schrebergarten oder auch Laubenpieper, Familiengarten, Kleingarten genannt – sind private Gärten außerhalb des eigenen Wohnsitzes. All das sind Begriffe, die in unterschiedlichen Regionen in Deutschland das Gleiche beschreiben: Den privaten Garten, der nicht direkt am eigenen Haus liegt. Der Ursprung des Wortes „Schrebergarten“ liegt in Leipzig, drei Jahre nachdem Moritz […]