Skip to main content

Ist die Hyäne Hund oder Katze – Analyse, Folge und Bedeutung


Man glaubt es kaum….
Hyänen sind eng verwandt mit den Katzen.
Sie zählen zu der Familie der sogenannten Katzenartigen, zu denen auch die normalen Katzen gehören.

Wenn man eine Hyäne zum ersten Mal sieht, glaubt man sicherlich – dass diese eher mit dem Hund verwandt ist, als mit der Katze. Doch die Schädelform gleicht einer Katze. Besonders das Innenohr ist katzenartig. Deshalb gehen Forscher heute davon aus, dass Katzen und Hyänen die gleichen Vorfahren hatten.

hyäne hund oder katze

Bildquelle: www.pixabay.com


Hyäne Steckbrief und Zuordnung

Name: Hyänen
Wissenschaftlicher Name: Hyaenidae
Klasse: Säugetiere
Unterklasse: Höhere Säugetiere
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Raubtiere
Überfamilie: Katzenartige
Familie: Hyänen
Vertreter:
  1. Tüpfelhyänen (Afrika) – größte Hyänenart
  2. Schabrackenhyänen (Afrika)
  3. Streifenhyänen (Afrika und Asien)
  4. Erdwolf (Afrika) – kleinste Unterart
Lebensraum: Asien und Afrika
Größe: Zwischen 55 cm (Erdwolf) und 150 cm (Tüpfelhyäne) Kopfrumpflänge
Gewicht: zwischen 10 kg (Erdwolf) bis 60 kg (Tüpfelhyäne)
Höchstalter: circa 25 Jahre in freier Wildbahn
Ernährung: hauptsächlich Aas

Hyänen sind echte Allesfresser.
Hier hat die Natur einen echten Verwerter für das ökologische Gleichgewicht eingebaut. Denn Hyänen können sich von erbeuteten Fleisch, Früchten, Pflanzen und Eiern ernähren. Aber oft fressen sie Aas bzw. die Kadaver gestorbener Tiere. Die Tiere müssen nicht zwingend von Beutegreifern erlegt worden sein. Oftmals sterben diese auch an Nahrungsmangel, Hitze oder anderen Gründen. Und der weitaus kleinere Teil der Beutetiere wird zum Opfer von Raubtiere, welche dann in Konkurrenz zur Hyäne stehen. Dies können dann auch Löwen, Leoparde, Geparde oder Wildhunde sein.

Durch das Konkurrenzverhalten der Hyänen und das Attackieren der anderen Raubtiere erhielten Hyänen einen schlechten Ruf. Denn bei der Aaseroberung sind sie nicht zimperlich, umzingeln ihren Feind und greifen von hinten an. Dabei können sie eine enorme Beißkraft von 750 bis 900 kg pro m² aufwenden.

Außerdem geben Hyänen komische Geräusche von sich. Dieses gleicht einem Lachen, was sich schon etwas gespenstig und hinterhältig anhört. Sie neigen dazu auch zukünftige Fressfeinde, wie junge Löwen, zu töten. Aufgrund dieser unschönen Eigenschaften dient die Hyäne in Geschichten oftmals als Bösewicht.


Ähnliche Beiträge