Kontinentaldrift: Warum driften Kontinente
Dass Kontinente sich hin und herwandern, ist allgemein bekannt.
Dabei stoßen die Kontinentalplatten aufeinander, wodurch Erdbeben entstehen.
Oder die Platten reißen auf und zurück bleiben Krater.
Aber wieso driften die Kontinente eigentlich.
Kontinentalplatten driften aufgrund der Wärme
Im Inneren des Erdkernes ist es enorm heiß.
Und laut Physik steigt heißere Masse auf und kühlere Schichten sinken ab.
Dadurch findet im Erdinneren eine ständige Umwälzung von Erdmasse statt.

Schließlich steigt die heiße Erdmasse aus dem Inneren auf und verdrängt die Erdmasse, welche sich bereits an der Oberfläche der Erde befindet.
Und wenn es an der Oberfläche nicht weiter geht – dehnt sich die Erdmasse zur Seite aus.
Kontinentalplatten, welche sich bereits auf der Erdoberflächen befinden, werden auf diese Weise zur Seite gedrängt.
Das Ergebnis ist der Kontinentaldrift.
Wie schnell bewegen sich die Erdplatten
Dies kann man nicht ganz genau feststellen, da diese Driftgeschwindigkeit sich ständig ändert.
Man weiß aber, dass es vor circa 11 Millionen Jahren einen starken Drift gab.
Damals bewegten sich die Platten circa 20 Zentimeter im Jahr.
Heute ist die schnellste Bewegung 15 Zentimeter im Jahr.
Diese findet südlich der Osterinseln statt.
Europa und Nordamerikas Kontinentalplatten bewegen circa 1 cm im Jahr, also deutlich langsamer.
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