Skip to main content

Stadt


Eine Stadt ist ein zentralgelegener Ort, welcher an Schnittpunkten von mindestens einem Verkehrsweg liegt, eine gewisse Einwohnerzahl hat und eigene Versorgungs- und Verwaltungsstruktur aufweist.

Das Stadtrecht wird normalerweise nur an Orte verteilt, welche durch Einwohnerzahl und Infrastruktur dieser Bezeichnung gerecht werden. Die Verkehrswege der Stadt können Flüsse oder Straßen sein.

Je nach Einwohnerzahl unterscheidet man verschiedene Stadttypen:

  • Landstadt bis 5.000 Einwohner
  • Kleinstadt von 5.000 bis unter 20.000 Einwohnern
  • Mittelstadt von 20.000 bis unter 100.000 Einwohnern
  • Großstadt von 100.000 bis unter 1 Million Einwohner
  • Millionenstadt von 1 Million bis unter 10 Millionen Einwohnern
  • Megastadt ab 10 Millionen Einwohnern

Die bevölkerungsreichste Stadt ist die Metropolregion Tokio, welche den Ballungsraum um die japanische Hauptstadt einschließt. In diesem Gebiet leben circa 36 Millionen Menschen. In Deutschland gibt es 4 Millionenstädte mit mehr als 1 Million Einwohner: Berlin, Hamburg, München und Köln, wobei Köln immer wieder unter die Millionenlinie schwankt und dann zur Großstadt wird.

Neben der Bevölkerungszahl werden Städte auch nach Bedeutung unterschieden.

  • Hauptstadt: Verwaltungs- und Regierungssitz des Landes
  • Metropole (Mutterstadt der Antike) ist eine bedeutende Stadt, welche durch Kultur oder ähnliche Errungenschaften zu diesem Titel kam.
  • Primatstadt: besondere Dominanz im nationalen Wirtschaftssystem
  • Weltstadt: herausragende Stadt, welche auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene eine internationale Bedeutung besitzt.

Die Weltstadt ist ein weiterführender Begriff der Antiken Metropolis (Metropole), um heutige Städte von den historisch bedeutsamen Städten abzugrenzen. In Deutschland sind Berlin, Hamburg, Frankfurt (Main), München, Stuttgart, Dresden, Bonn, Leipzig, Nürnberg und Köln – Städte von globaler Bedeutung, welche eine Bezeichnung als Weltstadt zulassen würden.