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Saprotrophie

Saprotrophie (altgriechisch: sapros = faul (Fäulnis), trophé = Ernährung) ist die Ernährungsweise der Lebewesen, welche totes Material zersetzen. Die Organismen, welche sich saprotroph ernähren, werden als Saprophage bezeichnet. Da die Organismen die organische Substanz (Biomasse) als Nahrung benötigen, zählt die Saprotrophie zur heterotrophe Ernährungsweise. Alle Organismen, welche sich in toter bzw. zersetzender Substanz aufhalten, werden als Saprobionten zusammengefasst. Dies schließt die Saprophagen mit ein, aber erweitert das Spektrum auch um Parasiten oder Prädatoren, welche die tote Substanz selbst nicht fressen, sondern andere Saprophage als Nahrungsquelle nutzen und deshalb dieses Ökosystem besetzen. Lebensraum der Saprobionten ist die Bodenschicht in Wäldern, dem Ort wo die Zersetzung stattfindet. Aber auch Faulschlamm, tote Kadaver, Mulm und Kot sind bevorzugte Lebensräume aller Saprobionten.