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Warum dreht sich die Erde


Warum sich die Erde dreht, ist eine Frage, die Menschen seit jeher beschäftigt. Die Erde kreist ständig um sich selbst, ohne dass Du es überhaupt mitbekommst. Und sicher hast Du dich auch schon einmal gefragt, was die Erde auf ihrer Rotationsachse überhaupt in Bewegung hält.

Warum die Erde sich ständig um sich selbst dreht

Die Wissenschaft hat ganz klar herausgefunden, dass unser Heimatplanet sich innerhalb von 24 Stunden, also innerhalb eines Tages, einmal um die eigene Achse dreht. Diese sogenannte Rotation ist bereits sehr alt und stammt noch aus der Zeit vom Beginn unseres Sonnensystems, also vor über 4 Milliarden Jahren.

Du kannst es dir so vorstellen, dass die Erde nichts anderes ist, als eine Zusammenballung von kleineren und größeren Teilchen, welche damals im Weltall wild umherflogen. Dabei hatte jedes dieser Teilchen seinen ganz eigenen Drehimpuls.

Wenn sich viele Teilchen verklumpen, so vereinigen sich jeweils ihre Drehimpulse, auch dies konnte bereits umfangreich wissenschaftlich nachgewiesen werden. Die Masse wurde also nach und nach verdichtet, der Drehimpuls bleibt dabei konstant aber die Geschwindigkeit verändert sich, sie wird schneller.

Dieses Phänomen ist auch bekannt als Pirouetteneffekt. Du kannst es dir also vorstellen wie bei einer Eistänzerin. Sobald sie die Arme anzieht kann sich die Eistänzerin schneller um die eigene Achse drehen, als wenn sie die Arme ausstrecken würde.

Die Erde ist demnach aus drehenden Einzelteilchen entstanden, welche sich zusammengefügt haben. Die Anziehung zwischen den Teilchen kommt zustande, da jedes Teilchen eine Masse hat. Je größer die Masse, desto größer die Anziehungskraft.

Da die Erde eine größere Masse als der Mensch hat, zieht sie diesen an. Und deshalb kann man auch kopfüber nicht von der Erde fallen.

Und da alle anderen Planeten die Erde ebenfalls anziehen (von rechts, von links, von oben und unten), bewegt sich die Erde. Weil die Anziehungskraft von allen Seiten auf die Erde wirkt und sie auch eine Anziehungskraft auf andere Himmelskörper ausübt, pendelt sich die Kraft aus und sorgt für eine Drehung um sich selbst und einen Bewegung innerhalb der Planetenbahnen.

Der Mond spielt bei der Eigendrehung der Erde eine große Rolle

Es gibt allerdings noch weitere Faktoren, welche dafür sorgen, dass sich die Erde ständig um sich selbst dreht. Ein gewichtiger Faktor ist der Mond. Es gilt heute als erwiesen, dass der Mond durch Aufprall eines großen Objektes auf die entstehende Erde entstand.

Durch den Einschlag hatte sich die Rotation der jungen Erde stark verändert. Auch dass die Erdachse bis heute leicht geneigt ist, ist wahrscheinlich Folge dieses Einschlags. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass sich die Erdrotation etwas verlangsamt, die Erde dreht sich also immer etwas langsamer um sich selbst, dadurch werden die Tage auch länger.

Der Effekt ist aber so geringfügig, dass es sich auf das Leben auf der Erde überhaupt nicht auswirkt. Vor etwa 100 Millionen Jahren, also zur Zeit, als noch die Dinosaurier die Erdoberfläche bevölkerten, dauerte der Tag nur etwa 23 Stunden. Diese Verlangsamung ergibt sich durch die Reibungsenergien von Ebbe und Flut, dies wird auch als Gezeiten bezeichnet und wird unmittelbar vom Mond ausgelöst.

Auch die anderen Planeten des Sonnensystems drehen sich um sich selbst

Wenn Du einen Blick auf die anderen Planeten unseres Sonnensystem wirfst, so wirst Du feststellen, dass auch diese alle rotieren, sich also um sich selbst drehen. Die Rotationsgeschwindigkeit ist dabei aber von Planet zu Planet unterschiedlich, die Richtung aber fast immer dieselbe.

Auch diese Planeten, also beispielsweise Merkur, Venus, Saturn oder Uranus, erlebten in der Frühphase ihrer Entstehung ähnliche Bombardements, wie das bei unserem Heimatplaneten Erde der Fall war. Einzig von der Venus ist bekannt, dass diese sich im Vergleich zu allen anderen Planeten in die gegensätzliche Richtung dreht.

Uranus wiederum dreht sich mit etwa 90° um die eigene Achse, was dann so aussieht, als würde sich der Planet um die Sonne herumrollen.

Über den Autor:

Mein Name ist Mathias Mücke und ich bin Autor und Inhaber von ScioDoo.

Das Ziel von ScioDoo ist es, dass du hier Informationen findest, welche du für deinen Alltag, Schule, Studium oder eine betriebliche Weiterbildung brauchst.

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Gleichzeitig will ich das Wissen recht unterhaltsam servieren, so dass du vielleicht mal wiederkommst.

Ich weiß selbst, dass dieser Ansprung enorm ist.

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LG Mathias Mücke


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