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Thermokline


Die Thermokline (altgriechisch: thermos = warm, klinein = neigen) ist eine Trennlinie oder Trennzone zwischen verschiedenen Wasserschichten, aufgrund von Temperaturunterschieden. Oberhalb dieser Trennzone ist das Wasser relativ warm. Unterhalb der Thermokline ist das Wasser so kalt, dass ein Temperatursprung zwischen beiden Zonen stattfindet. Aufgrund dieser enormen Temperaturdifferenz zwischen Ober- und Tiefenwasser kann die Wasserzirkulation bzw. der Wasseraustausch nicht stattfinden. Abgekühltes Oberflächenwasser, was eine höhere Dichte als warmes Wasser hat, sinkt zwar – aufgrund des Dichteunterschiedes – kann allerdings nur bis zur Thermokline sinken, da der Temperatursprung nicht überwunden wird. Somit findet in Gewässern lediglich eine Teilzirkulation des Wassers statt, was zu jahreszeitlich bedingten Stagnationen führt. Die allgemeine Trennschicht im Gewässer, aufgrund von Dichteunterschieden, wird als Pyknokline bezeichnet. Die Thermokline ist demnach eine besondere Form der Pyknokline, welche durch den Temperaturunterschied zustande kommt. Andere Sprungschichten, welche in Seen und Meeren aufgrund des Salzgehalts oder anderen Konzentrationen entstehen, werden als Halokline (Salz) oder Chemokline (gelöster Stoffe) bezeichnet.


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