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Zucker


Zucker ist ein Produkt, welches entweder durch den Stoffwechsel der Lebewesen entsteht oder synthetisch hergestellt wird. Synthetisch hergestellter Zucker und auch einige Pflanzenzucker (Obstzucker) schmecken süß und dienen zur geschmacklichen Anpassung von Speisen oder als Genussmittel.

Natürlich vorkommender Zucker wird in der Ernährungswissenschaft in der Gruppe der Saccharide bzw. Kohlenhydrate zusammengefasst. Je nach Verbindung und Struktur unterscheidet man zwischen Monosaccharide (Einfachzucker), Oligosaccharide (Mehrfachzucker) und Polysaccharide (Vielfachzucker). Zu den bekanntesten Zuckertypen der Natur zählen Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder Galactose (Milchzucker).

Die Saccharide entstehen bei Energiestoffwechselprozessen von Pflanzen (Fotosynthese), Tieren (Verdauung) und anderen Lebewesen. Außerdem nehmen Tiere und Menschen einen großen Teil der Saccharide durch ihre Nahrung auf, indem sie Pflanzen (Pflanzenfresser) oder Tiere (Fleischfresser) fressen. Der Haushaltszucker oder Saccharose genannt, welcher zum Süßen von Speisen verwendet wird, ist ein Disaccharide (Zweifachzucker) – welcher hauptsächlich aus Zuckerohr oder der Zuckerrübe gewonnen wird.