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Wer war Knut der Große: Biografie, Hintergründe, Tod


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Knut der Große, Illustration während des Mittelalters


Knut der Große (995 – 1035) war dänischer Herkunft und wurde zum König von England (1016 bis 1035), König von Dänemark (1019 bis 1035) und König von Norwegen (1028–1035). Mit der Krönung des Dänen Knut der Große zum englischen König finden die Raubzüge der Wikinger in England nach gut zweihundert Jahren ein Ende. Es entsteht ein Großreich, dem Norwegen und tributpflichtige Gebiete in Schweden, Schottland und Irland hinzugefügt werden. Das Christentum wird zu einem einenden Faktor. Die Einheit zerbricht mit Knuts Tod.

Leben und Vorgeschichte von Knut dem Großen

Knut wurde 995 n. Chr. als zweiter Sohn des dänischen Königs Sven Gabelbart in die Jelling-Dynastie geboren, die sich auf den Reichseiniger König Gorm den Alten zurückführt. Seine Mutter ist vermutlich Gunhild/Świętosława, Tochter des polnischen Herzogs Mieszko I. Im Jahr 1013 n. Chr. begleitet Knut den Vater nach England.

Sven Gabelbart hatte seit 1003 n. Chr. immer wieder Feldzüge nach England unternommen. Unmittelbarer Auslöser mag das St.-Brice’s-Day-Massaker gewesen sein. Spätestens seit dem Überfall auf das Kloster Lindisfarne 793 n. Chr. waren die wiederkehrenden Raubzüge der Wikinger nach England zu einem ernsten Problem geworden. Zwischen 865 und 878 n. Chr. wurden Teile der Königreiche Northumbria, East Anglia und Mercia erobert und besiedelt.

Das sogenannte Danelag, wörtlich Dänisches Recht, nach dem dieses Gebiet regiert wurde, wurde 878 n. Chr. durch König Alfred von Wessex in einem Friedensvertrag mit dem Wikinger Guthrum als eigenständig anerkannt. Bis 954 n. Chr. hatte ebendieses Königreich Wessex das Danelag allerdings zurückerobert. Damit war zwar die Grundlage für ein einheitliches englisches Reich geschaffen, doch die Probleme mit den Wikingern nicht gelöst.

Der Friede musste regelmäßig gegen hohe Tributzahlungen erkauft werden. Am 13. November, dem Tag des Heiligen Brictius von Tours, im Jahr 1002 n. Chr. soll König Aethelred die Tötung aller in England lebenden Dänen befohlen haben. In der Forschung ist umstritten, ob es sich bei dem als St.-Brice’s-Day-Massaker in die Geschichte eingegangen Ereignis um ein geplantes Massaker oder die Entladung des allgemeinen Unmuts gegen die Fremden gehandelt hat.

Unter den an diesem Tag Getöteten befand sich allerdings Gunhilde, Schwester von Sven Gabelbart. Dieser nahm das Geschehen zum Anlass für weitreichende Rachefeldzüge gegen England, wobei vermutet wird, dass seine Absichten bereits zu diesem Zeitpunkt über Vergeltung hinausgingen.

Nach drei Einfällen 1003–1005, 1006–1007 und 1009–1012 n. Chr. zog Sven Gabelbart 1013. n. Chr. erneut nach England, diesmal mit seinem Sohn Knut. Hatte in den vorausgegangenen Feldzügen eine Tributzahlung des englischen Königs an die Dänen, das sogenannte Danegeld, für Frieden gesorgt, stieß Sven im Jahre 1013 auf wenig Widerstand.

Möglicherweise konnte er den Unmut der Noblen für sich nutzen, mit dem diese auf die Ermordung von Ealdorman Ælfhelm durch Aethelred im Jahr 1006 n. Chr. reagierten. Jedenfalls unterwarfen sich Northumbria, Lindsey und die Five Boroughs in Mercia (Derby, Leicester, Lincoln, Nottingham und Stamford) dem Wikinger, der auf seinem weiteren Vormarsch auch die südlichen Gebiete und London unterwarf.

Aethelred floh mit seiner Familie zum Bruder seiner Frau, namens Emma von der Normandie, in deren alte Heimat und Sven Gabelbart wurde am 25. Dezember 1013 zum König von England erklärt. Sein Sohn Knut, der zur Stärkung der politischen Allianzen mit Ealdorman Ælfhelms Tochter, Ælfgifu von Northampton, verheiratet wurde, verblieb als Befehlshaber der Flotte in Gainsborough, der neuen Hauptstadt von Svens Reich.

Knut der Große wird König von England

Als Sven Gabelbart bereits 40 Tage später kurz vor der Krönung ebendort verstarb, folgte ihm in Dänemark Knuts Bruder Harald II. auf den Thron, während Knut im Danelag als König ausgerufen wurde. Allerdings hatte er die Noblen nicht auf seiner Seite. Die sahen eine Gelegenheit, die Wikinger loszuwerden und riefen Aethelred aus dem Exil zurück. Dieser verbündete sich mit dem norwegischen König Olaf Haraldsson (995 – 1030). Knut musste unter dem Druck kurzfristig nach Dänemark weichen, doch bereits im Jahr 1015 kehrte er mit einer großen Streitmacht zurück.

Nach der Landung in Gloucestershire zog er nach Wessex, wandte sich dann über die Themse und Mercia nach Northumbria, dessen Earl Uhtred er beseitigte, um Anfang 1016 wieder in den Süden zurückzukehren und mit Unterstützung seiner Flotte London anzugreifen. Dort war nach Aethelreds Tod im April 1016 n. Chr. sein Sohn aus erster Ehe, Edmund Eisenseite, ihm auf den Thron gefolgt. Nach einem erfolgreichen Ausbruch aus dem belagerten London musste dieser sich allerdings im Oktober des Jahres 1016 in der entscheidenden Schlacht von Assandun geschlagen geben. Er erkannte daraufhin Knuts Herrschaft über England an, regierte selbst im Gegenzug als König über Wessex.

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen den beiden Königin, dass im Todesfalle der Überlebende das gesamte Reich regieren solle, machte Edmunds Tod im November Knut zum König von ganz England. Die Krönung fand an Weihnachten desselben Jahres statt.

Knuts Vorhaben war ein Großreich entlang der Nordsee

Kurz darauf, im Jahr 1017 n. Chr., heiratete Knut die Witwe von Aethelred, Emma von der Normandie, und machte diese somit ein zweites Mal zur Königin von England. Es wird vermutet, dass die Ehe nicht allein aus politischen Gründen geschlossen wurde. Emma hatte nach der Schonung ihrer Söhne aus der Ehe mit Aethelred, Alfred und Eduard, allen Grund, Knut dankbar zu sein. Denn dieser duldete ansonsten keine Konkurrenz. Vielleicht verblieben die potentiellen Thronanwärter deshalb zu Erziehungszwecken im normannischen Exil. Ihre Mutter hingegen unterstützte Knut aktiv bei der Umsetzung seiner Pläne, ein Nordseereich zu errichten. Ihr unter Aethelred geschaffenes Vermögen, ihre Vertrautheit mit dem Spiel um die Macht in England und nicht zuletzt ihr gutes Verhältnis zur Kirche waren dabei von entscheidender Bedeutung.

Reformationen in England

Eine der ersten Maßnahmen von Knuts Herrschaft bestand in einer Verwaltung nach skandinavischem Vorbild. Er teilte das Land in die vier Grafschaften Wessex, East Anglia, Northumbria und Mercia. In Wessex regierte er wie zuvor Edmund Eisenseite zunächst selbst, in East Anglia setzte er seinen Vertrauten Torkel den Hohen ein, in Northumbria hatte er bereits 1016 Erik Håkonsson etabliert, auf den 1023 Siward folgte, und in Mercia wurde Eadric Streona Earl. Allerdings nicht für lange.

Noch im selben Jahr wurde er hingerichtet und durch Leofric ersetzt. Die Landsmänner wurden jedoch mit der Zeit nahezu alle durch Engländer ersetzt. 1018 folgten in Wessex mindestens noch zwei weitere Grafschaften. Die englischen Repräsentanten erkannten Knut im selben Jahr in Oxford als Herrscher nach den Gesetzen König Edgars an.

Während seiner häufigen Abwesenheit aus England vertrat ihn zunächst sein enger Vertrauter Torkel, nach einem Bruch 1021 Godwin, der zum Earl von Wessex eingesetzt wurde.

Mit Knuts Krönung begann für England eine lange Zeit des Friedens und der Stabilität. Mit dem Dänen auf dem englischen Thron endeten die Wikinger-Raubzüge und das Land hatte auch wirtschaftlich die Gelegenheit, sich von den Plünderungen und kriegerischen Auseinandersetzungen zu erholen. 1018 n. Chr. erhob Knut ein letztes Mal das Danegeld, was ebenfalls eine große Last von den Schultern seiner Untertanen nahm.

Den Frieden im Land förderte Knut mit seiner Gesetztätigkeit. Dabei handelte es sich weitgehend um die Kodifizierung bereits bestehenden Rechts. Von besonderer Bedeutung ist der weitreichende Einfluss von Erzbischof Wulfstan II. von York, der möglicherweise von der Gottesfriedensbewegung auf dem Kontinent beeinflusst war. Knuts Gesetze regeln sowohl den weltlichen als auch den religiösen Bereich und dort durchaus auch moralische Aspekte wie die Einhaltung der Keuschheit.

Knut war viel an der Unterstützung der katholischen Kirche gelegen und suchte diese durch Schenkungen, Bautätigkeit und eine fortschreitende Christianisierung Dänemarks zu gewinnen.

König von Dänemark

Seit dem Tod des Vaters Sven Gabelbart hatte in Dänemark Knuts älterer Bruder Harald regiert. Als dieser 1018 starb, folgte ihm Knut auf den dänischen Thron. Als er 1020 nach England zurückkehrte, ließ er seinen Schwager Ulf Torgilsson als Statthalter (Jarl) an seiner Stelle zurück und machte ihn auch zum Vormund seines Sohnes aus zweiter Ehe, Hardiknut.

Ulf war damit offenbar nicht zufrieden. Denn als sich angesichts von Knuts Abwesenheit 1025 der schwedische König Anund Jakob und der norwegische König Olaf Haraldsson gegen Dänemark zusammentaten, jedoch in der Seeschlacht am Helgeå von Knut geschlagen wurden, ließ dieser seinen Schwager wegen Kollaboration ermorden.

Knut der Große und die Beziehung zum Kaiser

Anlässlich einer Pilgerreise nach Rom nahm Knut der Große an der Krönung Konrads II. zum römisch-deutschen Kaiser 1027 n. Chr. teil. Bei dieser Gelegenheit wurde Knuts Tochter Gunhild Konrads Sohn Heinrich versprochen. 1036 n. Chr. kam es auch wie verabredet zur Hochzeit, doch starb Gunhild bereits zwei Jahre später 1038 n. Chr. Dennoch brachte das Bündnis für Knut den gewünschten Erfolg. Noch im Umfeld der Kaiserkrönung von 1027 erhielt er von Konrad die Herrschaftsrechte an der Mark Schleswig, und auch Papst Johannes IXI. erkannte Knuts Herrschaft an.

Der Griff nach Norwegen

In Norwegen wuchs indessen die Unzufriedenheit mit der Regentschaft König Olafs. Knut erkannte die Gunst der Stunde und brach 1028 mit 50 Schiffen von England nach Norwegen auf, wo er von einer Versammlung in Trondheim als König von Norwegen gekrönt wurde. Olaf floh nach Kiew. Als Håkon Eiriksson, der bereits unter seinem Großvater Sven Gabelbart Jarl von Norwegen gewesen war und von Knut erneut als Statthalter in Norwegen eingesetzt wurde, auf See verscholl, wurde Knuts Sohn aus erster Ehe, Sven Alfivason, Jarl.

In Dänemark herrschte bereits seit der Machtübernahme Knuts in Norwegen dessen Sohn aus zweiter Ehe, Hardiknut, als König. Da Sven Alfivason erst dreizehn Jahre alt war, sah Olaf Haraldsson seine Chance zur Rückkehr gekommen und verbündete sich mit Schwedens König Anund Jakob sowie seinem Halbbruder Harald Sigurdsson gegen den jungen Jarl. Dieser wehrte die Angreifer allerdings 1030 in der Schlacht von Stiklestad mit einem großen Heer aus Bauern ab und schlug 1033 einen von Tryggve Olavsson angeführten Aufstand nieder und hielt so zunächst des Vaters Nordseereich zusammen.

Schweden

Nach der Seeschlacht von Helgeå, in der Knut das Bündnis von Olaf Haraldsson und dem schwedischen König Anund Jakob besiegt hatte, erhob er Anspruch auf das schwedische West-Götaland und Blekinge. Münzen weisen ihn als König der Schweden aus, besitzen aber wenig Aussagekraft für die tatsächlichen Verhältnisse.

Schottland

Offenbar hatte Knut der Große auch Pläne, sein Reich bis nach Schottland zu erweitern.
Nachdem er 1031 Malcolm II. und zwei weitere Könige, darunter Echmarcach mac Ragnaill, den König von Galloway und der Isle of Man und ab 1036 König von Dublin. Die unterlegenen Könige leisteten fortan Tributzahlungen ähnlich dem Danegeld, wurden aber nicht Teil des Reiches, auch wenn Münzen Knut als Herrscher Irlands feiern.

Knut der Große und das Christentum

Als Knut die Herrschaft über England antrat, war dies bereits lange christlich. Selbst im Danelag war der Übergang zum Christentum bereits in Vollzug. Knuts Vater, Sven Gabelbart, hatte sich spät im Leben zum Christentum bekannt. Und auch Knut war schon früh Christ geworden.

Wie bereits gesehen, lag Knut zur Stützung seiner Herrschaft viel am Entgegenkommen der katholischen Kirche. Die älteste dänische Königsurkunde belegt diese Absicht bereits für das Frühjahr 1020. Wir besitzen Urkunden über Schenkungen an die Kirche und wissen, dass Knut bei den Wikinger-Raubzügen zerstörte Kirchen wiederherstellen und auch neue errichten ließ.

Das brachte ihm nicht nur die Anerkennung westlicher Herrscher, sondern auch des Papstes. Dieser hatte ihm bei der Krönung Konrads II. zum Kaiser 1027 in Rom nicht nur die Anerkennung seiner Herrschaft zugesichert, sondern auch eine Minderung der Abgaben sowohl für Pilger aus dem Norden als auch für die dortigen Bischöfe im Zusammenhang mit der Verleihung des Palliums, Amtsabzeichen des Papstes in Form einer Stola.

Im skandinavischen Teil seines Reiches, das noch überwiegend dem heidnischen Glauben anhing, förderte er die Kirche durch Entsendung von Klerikern aus England. Insbesondere sind die Bistümer Seeland, Schonen und Fünen zu erwähnen. Auch die Erhebung des Peterspfennig, einer jährlichen Kollekte zugunsten des Vatikans, führte er in dänischen Kirchen ein.

In Norwegen ließ er zwar Kirchen bauen und förderte den Klerus, doch mit Gesetzen zugunsten der Kirche wartete er, bis seine Macht in Norwegen eine sichere Basis hatte. Möglicherweise hatte er aus den Fehlern Olaf Haraldssons gelernt, der in dieser Hinsicht weniger Feingefühl bewiesen hatte. In der Schlacht von Stiklestad, mit der Olaf an die Macht in Norwegen zurückkehren wollte, ging es allerdings nicht um die Verteidigung des Christentums gegen das Heidentum, denn Knut war ja bereits Christ.

Tod von Knut dem Großen und Zerfall des Nordseereiches

Das Bestehen des Nordseereiches hing großenteils an der Person Knuts des Großen. Dies wurde ersichtlich, als es mit seinem Tod schnell in seine Bestandteile zerfiel. Sein Sohn Sven und dessen Mutter Ælfgifu hatten sich durch ihre drückende Herrschaft in Norwegen unbeliebt gemacht, so dass die einstigen Unterstützer in der Schlacht von Stiklestad gegen Olaf nun dessen Sohn Magnus nach Norwegen holten. Bereits wenige Wochen vor Knuts Tod mussten Mutter und Sohn deshalb zu Knuts anderem Sohn Hardiknut nach Dänemark fliehen, wo auch Sven kurze Zeit später starb.

Hardiknut wurde in Dänemark nun ebenfalls von Magnus bedroht, während er selbst seinen Blick nach England richtete. Dort war dem Wunsch des Vaters entsprechend dessen zweiter Sohn aus erster Ehe, Harald Hasenfuß, König geworden. 1035 wurde er in Oxford gekrönt. Doch auch Hardiknut erhob über seine Mutter Emma von der Normandie und mit Unterstützung von Earl Godwin von Wessex Anspruch auf den englischen Thron.

Im Ergebnis wurde das Reich zwischen den Halbbrüdern geteilt: Harald sollte im Norden, Hardiknut im Süden regieren. Dort hielt sich auch seine Mutter Emma unter dem Schutz der Leibwache ihres Sohnes auf. Allerdings stieg die Bedrohung durch Harald, der 1037 seine Position gestärkt hatte und nach der Macht und insbesondere auch Emmas königlicher Schatztruhe zu greifen beabsichtigte.

Emma floh nach Flandern, wohin ihr Hardiknut 1039 folgte. Noch während er ein Heer für einen Feldzug gegen seinen Halbbruder zusammenstellte, starb dieser im März 1040 und Hardiknut wurde einen Monat später König von ganz England. Damit waren England und Dänemark wieder ein Reich. Steuern, Morde und Korruption machten den neuen König jedoch schnell unbeliebt. Als er sich 1042 zu Tode trank, bestieg Eduard der Bekenner, Sohn von Aethelred und Emma, den englischen Thron. In Dänemark war bereits vor Hardiknuts Tod Olafs Sohn Magnus eingefallen, wo er nun König wurde. Damit war Knuts Nordseereich zu Ende.

Quellen zu Knut dem Großen

Über die Zeit von Knuts Herrschaft gibt es nicht viele Quellen. Neben der Angelsachsenchronik besitzen Gesetzgebung, Briefe und Urkunden sowie die Münzprägung Aussagewert für des Königs Absichten. Das Encomium Emmae Reginae soll von Emma selbst im flandrischen Exil in Auftrag gegeben worden sein, um Hardiknuts Ansprüche zu untermauern, geht dabei aber auch auf die Regentschaft Knuts ein. Der Wert dieser Quelle ist kritisch zu betrachten. Die Geschichte der Engländer, Historia Anglorum, von Henry von Huntington aus dem 12. Jahrhundert, enthält die berühmte Erzählung von Knut am Strand, der den Wellen befiehlt, nicht an seinem Land zu brechen. Ohne Erfolg, der König wurde von den Wellen umflutet. Sie wird als Belehrung der Untergebenen über die überlegene Stellung Gottes oder als Zeichen des Größenwahns gedeutet.

Zusammenfassung

  • Knut der Große trat als englischer König die Nachfolge seines Vaters Sven Gabelbart an.
  • Seine Herrschaft zielte auf den Ausgleich mit den Angelsachsen und gute Beziehungen zur Kirche und brachte England für die Dauer seiner Herrschaft Frieden und Stabilität.
  • Weniger friedlich ging es in Skandinavien zu, wo Knuts Kerngebiet Dänemark häufiger von Norwegen und Schweden bedroht wurde.
  • Auch in Norwegen, das Knut dem Reich einverleibte, kehrte keine dauerhafte Ruhe ein, Teile Schwedens, Schottlands und Irlands wurden tributpflichtig, aber nie Teil des Reiches.
  • Mit Knuts Tod zerfiel das Reich in seine Bestandteile.

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