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Unterschied zwischen Nachmittagsbrei und Abendbrei


Der Abendbrei wird als zweiter Brei nach dem Mittagsbrei eingeführt. Er enthält Milch und Getreide, während der Mittagsbrei Wasser, Getreide und Obst enthält.

Babybrei: 4-mal täglich

Im Idealfall werden Babys vier bis sechs Monate gestillt oder bekommen eine Ersatzmilch. Frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens ab dem Beginn des 7. Monats werden die Milchmahlzeiten schrittweise durch Brei ersetzt:

  • Morgenmahlzeit/-brei
  • Mittagsbrei
  • Nachmittagsbrei
  • Abendbrei

Die Morgenmahlzeit besteht bis zur Einführung fester Nahrung am besten weiter aus Milch. Als erster Brei nach der reinen Milch-Fütterung wird in der Regel der Mittagsbrei eingeführt. Danach folgt alle vier Wochen die Einführung einer weiteren Breimahlzeit. So gewöhnt sich die Verdauung der Babys langsam an die festere Nahrung.

Der Mittagsbrei besteht aus pürierten Kartoffeln und weiteren Gemüsesorten. Mittagsbrei kann Fleisch enthalten oder auch nicht. Den Mittagsbrei bezeichnet man auch als Kartoffeln-Gemüse-Fleisch-Brei. Das Grundrezept für Mittagsbrei ist:

  • Kartoffeln (oder auch Nudeln oder Reis)
  • Fleisch (oder Fisch)
  • Gemüse.

Der Unterschied zwischen Nachmittagsbrei und Abendbrei

Der Nachmittagsbrei ist ein Wasser-Getreide-Obst-Brei. Er enthält keine Milch (wie der Abendbrei) und kein Fleisch (wie der Mittagsbrei). Zusätzlich kann eine kleine Menge Öl zugegeben werden. Grundrezept für einen Nachmittagsbrei:

  • Getreideflocken
  • Wasser
  • Obst
  • etwas Öl.

Der Abendbrei ist ein Milch-Getreide-Brei. Zusätzlich enthält er meistens noch eine kleine Menge Obst wie Birne, Apfel, Banane, Aprikose oder Pfirsich . Als Basis dienen Getreideflocken oder Grieß. Die Obstmenge ist deutlich geringer, als beim Nachmittagsbrei. Zubereitet wird der Brei mit Milch und nicht mit Wasser (wie der Nachmittagsbrei) und er enthält kein Fleisch (wie der Mittagsbrei).

Der Abendbrei wird meistens als zweite Breimahlzeit nach dem Mittagsbrei (und zuletzt der Nachmittagsbrei) eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt sollte das Baby bei der Abendfütterung Wasser oder einen Tee zu trinken bekommen. Grundrezept Abendbrei:

  • Milch
  • Getreideflocken
  • etwas Obst.

Der Unterschied noch einmal kurz zusammengefasst: Mittagsbrei enthält Wasser, Getreide und eine größere Menge Obst. Abendbrei enthält Milch, Getreide und eine minimale Menge Obst.

Wozu dienen die Unterschiede?

Babys werden in den ersten Wochen ausschließlich mit Milch gefüttert. Etwas anderes können Kinder dieses Alters noch gar nicht verdauen. Die Umstellung auf etwas festere Nahrung (Brei) erfolgt langsam: zuerst der Mittagsbrei (5. bis 7. Monat), dann der Abendbrei (6. bis 8. Monat) und als letzter der Nachmittagsbrei (7. bis 9. Monat).

Zwischen der Einführung der einzelnen Breiarten sollte immer ein Monat vergehen. Dem Baby sofort alle Breiarten anzubieten, würde die Verdauung überlasten. Bei einem Kleinkind muss sich erst das Darmmilieu an neue Nahrung (Fleisch, Getreide, Gemüse, Obst) gewöhnen. Die Nahrung ist nur dann verdaulich, wenn die erforderlichen Mikroorganismen im Darm vorhanden sind. Jede Nahrung und jede Nahrungszusammenstellung erfordert andere Darmbakterien oder ein anderes Verhältnis bestimmter Bakterienarten.

Über die Zusammenstellung der Breiarten bekommen Babys nach und nach alle Komponenten menschlicher Nahrung und gewöhnen sich langsam daran. Ab dem 10. Monat können die Kinder dann ganz normale, kleine Portionen mit dem Rest der Familie mitessen.


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