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Steppe


Eine Steppe ist eine Busch– oder Graslandschaft, in der die Niederschlagsmenge im Jahr niedriger ausfällt als die verdunstete Wassermenge. Es handelt sich demnach um ein Trockengebiet der gemäßigten Klimazone, in welchem kaum Bäume wachsen. Trockenheit im Sommer und kontinentale Winterkälte sind typische Klimamerkmale einer Steppe. Stepplandschaften kommen auf allen Kontinenten, außer Antarktika, vor:

  • Die Eurasische Steppe reicht von der Mandschurei in China (Ostasien) bis nach Ungarn (Osteuropa). Somit umfasst sie weite Teile des Doppelkontinents Euroasiens (Europa, Asien) und gilt als größte Steppenlandschaft der Erde, weshalb man diese auch als Große Steppe bezeichnet. (Gesamtlänge: 7.000 km)
  • Die Wüste Gobi in Zentralasien erstreckt sich über die Volksrepublik China und die Mongolei. Der Norden der Wüste, also auf dem Staatsgebiet der Mongolei, ist etwas lebensfreundlicher. Dort geht das Wüstenklima in ein Steppenklima über.
  • Die Steppenlandschaft Südamerikas erstreckt sich über Argentinien und Chile. Dieses Gebiet wird als Pampa bzw. Pampa-Steppe bezeichnet.
  • Die Steppe Nordamerikas ist die Prärie, welche sich dort in den zentralen Ebenen des Mittleren Westens der USA erstreckt und bis zur Golfküstenebene (Texas, Florida) erstreckt.
  • Das Outback Australiens ist ebenfalls eine Steppenlandschaft, genauso wie das Hochland Neuseelands (High Country).
  • Die Steppenlandschaft im Süden Afrikas wird als Veld (deutsch: Flur) bezeichnet. Diese erstreckt sich vom Nordosten Südafrikas bis nach Simbabwe, Mosambik und Botswana.