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4 Unterschiede zwischen Sonne und Planeten


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Die Sonne ist ein Stern wie viele andere im Universum. Diesen Fixstern haben wir lediglich als Sonne „getauft“. Das Zentrum unserer Existenz versorgt uns mit Licht und Energie, die aus Wasserstoff zu Helium verschmolzen ist. Durch diese Reaktion und dem gewaltigen Druck im Innern wird eine immense Energie freigesetzt und bildet damit die Grundlage des Lebens hier auf dem Planeten Erde. Ohne sie wäre die Erde komplett dunkel und ein ziemlich unwirtlicher Ort im Universum.

Da die Sonne zur Kategorie der Sterne gehört und wie alle Sterne eine große Gaskugel ist- kann sie ihre „nähere“ Umgebung (im astronomischen Maßstab gesehen) mit Wärme versorgen. Dadurch wurde das Leben, wie wir es kennen, auf der Erde erst möglich. Die Sonne ist darüber hinaus der erdnächste Stern und von acht Planeten umgeben. In der Astronomie wird sie als Gelber Zwerg klassifiziert.

Welche Merkmale haben Planeten?

Nach heutigem Stand umrunden Planeten einen Stern (oder auch mehrere), also ihr Zentralgestirn. Wie die Erde selbst, umkreisen die Planeten unseres Sonnensystems die Sonne. Ein Planet, vor allem einer auf dem Leben entstehen kann, ist daher von einem Energiespender in Form eines Sternes abhängig.

Unterschiede zwischen Sonne und Planet

Ein Planet kann selbst kein Licht erzeugen, er kann nur Licht reflektieren, das eben von einer Sonne oder eines Sternes ausgestrahlt wird. So sieht man z. B. den Mond (ein Satellit der Erde) nur, da er gleichfalls von der Sonne angestrahlt wird. Der wesentliche Unterschied zwischen Sonne und Planet besteht darin, dass unsere Sonne selbst Licht/Wärme durch oben genannte Fusion erzeugt und daher nach der allgemeingültigen Definition kein Planet sein kann. Denn nur Sterne selbst können strahlen und Energie in einer großen Menge nach außen ins Weltall abgeben. Und das wohl noch einige Milliarden Jahre lang.

Ein weiterer Unterschied ist allein schon das Ausmaß. Ein Stern oder eine Sonne überragt die Größe eines Planeten bei Weitem. Aus diesem Grund hat es auch der schon ziemlich schwere Riesenplanet Jupiter nicht geschafft, ein Stern zu werden. Nach heutiger Annahme benötigt ein Stern etwa 70-80 Jupitermassen, um eine Kernfusion in Gang setzen zu können.

Etwas trivial, aber unterscheiden kann man die beiden außerdem so: Ein Planet umkreist eine Sonne, aber niemals umgekehrt! Denn die Planeten ziehen sich gegenseitig an und werden von der Sonne, als größten Himmelskörper in diesem System, ebenfalls angezogen. Dadurch ergeben sich Umlaufbahnen.

Zudem kann man einen Unterschied beim Blick in den Nachthimmel ausmachen, auch wenn diese Methode unzuverlässig ist und sehr von atmosphärischen Störungen beeinflusst wird. Sterne flackern nämlich, während Planeten eher ruhig erscheinen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der entscheidende Unterschied zwischen Sonne und Planet die Möglichkeit der Eigenerzeugung von Licht und Wärme ist. Da dies nur mit ausreichend großer Masse und hohem Druck möglich ist, sind somit alle Planeten keine Sterne.


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