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9 Abwehrmechanismen laut Psychoanalyse: Bedeutung & Beispiele


Abwehrmechanismen sind Barrieren, welche – laut Psychoanalyse – das Ich-Bewusstsein aufbaut, um sich vor Ängsten zu schützen, welche durch den Druck der Es- und Überich-Instanz entsteht.

Was heißt das?
Nach den Annahmen Sigmund Freuds besteht die menschliche Persönlichkeit aus drei Instanzen. Er bezeichnete dies als Strukturmodell der Psyche. Auf der einen Seite befindet sich das ES, welches sämtliche Triebe und Wünsche enthält. Diese sollen auch bitteschön ohne Wenn und Aber sofort erfüllt werden. Hier regiert das Lustprinzip.

Dem gegenüber steht eine moralische Instanz: Das sogenannte ÜBER-ICH. Darin befinden sich sämtliche Werte und Normenvorstellungen, welche wir im Laufe unseres Lebens verinnerlicht haben. Man könnte es auch als unser Gewissen bezeichnen, welches nicht selten im starken Widerspruch zu den im ES vertretenen Trieben steht.

In der Mitte zwischen diesen beiden Extremen befindet sich das ICH. Hier herrscht das Realitätsprinzip vor und das Ich versucht, zwischen den Forderungen der anderen beiden Instanzen zu vermitteln. Diese Vermittlung zwischen den Konfliktparteien gestaltet sich nicht immer einfach für das ICH. Daher kann es zur Entwicklung verschiedener Ängste kommen, welche das ICH auf zwei Wegen bewältigen kann.

Entweder sucht es nach realistischen Lösungen oder es wendet Strategien an, welche es vor diesen Ängsten schützen soll. Dies hängt von der Reife des Ichs ab, weshalb sich die meisten Schutzstrategien der Psyche in früher Kindheit einstellen. Diese Schutzmaßnahmen des ICHs werden auch als Abwehrmechanismen bezeichnet. Und genau diese sehen wir uns im Folgenden an.

1. Psychoanalytischer Abwehrmechanismus: Verdrängung

Der wohl bekannteste und auch im alltäglichen Sprachgebrauch oft verwendete Abwehrmechanismus ist die Verdrängung.

Bei dieser mentalen Strategie werden unangenehme oder schmerzhafte Bewusstseinsinhalte ins Unbewusste verdrängt. Bestimmte Triebe, Wünsche oder Bedürfnisse können einen Menschen verängstigen. Da sich manchmal scheinbar keine andere Möglichkeit bietet, sich mit diesen unangenehmen Bedürfnissen auseinanderzusetzen, werden sie aus dem Bewusstsein verbannt.

Doch auch wenn diese unliebsamen Bewusstseinsinhalte ins Unbewusste verdrängt wurden, haben sie dennoch einen Einfluss auf das Verhalten und Erleben. Unter bestimmten Umständen legen wir dann Handlungsweisen an den Tag, denen wir uns nicht bewusst sind. Diese werden durch die verbannten Bedürfnisse aus dem Unbewussten heraus gesteuert.

Die Entstehung der Verdrängung als Abwehrmechanismus erklärt die Psychoanalyse, durch einen auftretenden Instanzenkonflikt. Der Säugling wird geboren und besitzt ein natürliches Triebverhalten. Irgendwann greifen Erziehungsmaßnahmen der Eltern, wodurch sich das Überich als Unterdrücker der Triebe einstellt. Der innere Konflikt zwischen angeborenen Es-Trieben und angelegter Überich-Moral muss durch das Ich vermittelt werden. Da in früher Kindheit die Ich-Instanz aber noch nicht reif genug ist, verdrängt sie schlimme Kindheits- und Erziehungserfahrungen.

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung, welcher ein Schüler Freuds war, unternahm diverse Forschungen auf diesem Gebiet. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Arzt in einer Züricher Universitätsklinik, namens Burghölzli, fand er heraus, dass verdrängte Erinnerungen und Erfahrungen im Unbewussten ein Eigenleben entwickeln, sogar eigene Teilpersönlichkeiten werden können.

Jung bezeichnete diese Verdrängungen als affektbetonten Komplex. In bestimmten Alltagssituationen des bereits Erwachsenen entsteht eine Brücke zum Unbewussten, welche die Abwehrschranke durchschlagen lässt. Der Mensch reagiert dann komplexhaft und überzogen, da sich die psychische Energie – welche sich in der verdrängten Erfahrung gesammelt hat – ruckweise entlädt.

Ein komplexhaftes Verhalten wird dann erzeugt, wenn der Betroffene eine ähnliche Situation erfährt, wie die verdrängte Erinnerung. So reagiert man ängstlich, panikhaft, unsicher – sobald das Themengebiet des Komplexes (zB. Dominanz) in einer Alltagssituation wieder auftaucht.

2. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Die Verschiebung

Kann ein bestimmtes Ziel nicht erreicht werden, muss Ersatz her.
Es gibt Wünsche und Triebe, die bei unseren Mitmenschen auf Widerwillen treffen. Werden sie aufgrund dessen nicht erfüllt, können sich negative Empfindungen entwickeln. Diese werden dann allerdings nicht an die Urheber gerichtet, sondern auf ein Ersatzobjekt übertragen.

Wird beispielsweise einem Kind eine bestimmte Tätigkeit von seinen Eltern verboten, so hegt es Gefühle von Trauer oder Wut. Daraufhin kann es das Bedürfnis entwickeln, diese Wut auch an den Eltern auszulassen. Da das allerdings mit harten Sanktionen verbunden wäre, sucht sich das Kind einen Ersatz, an dem es sich abreagieren kann. Statt die Eltern aufgrund seiner Enttäuschung anzuschreien oder zu schlagen, zerstört es vielleicht bestimmte Objekte im Haushalt oder prügelt sich stattdessen mit einem anderen Kind.

Dieses Aggressionsverhalten bzw. die Entstehung der neuen Aggression findet dann unbewusst statt. Der Abwehrmechanismus „Verschiebung“ sorgt dafür, dass dem Kind nicht klar wird, weshalb es wütend reagiert. Stattdessen entwickelt das Unbewusste eine Eigendynamik und lässt die Negativempfindungen an anderen aus.

Auch hier sei erwähnt, dass die Abwehrschranke – laut Freud – bereits in der Kindheit angelegt wird. Der Theorie nach, entwickelt sich diese ähnlich, wie bei der Verdrängung. Die Moralvorstellungen der Eltern werden auf das Kind übertragen und bewirken die Herausbildung des Überichs. Der innere Interessenkonflikt zwischen Es-Trieb und Überich-Moral soll nun durch ein heranwachsenden Ich vermittelt werden.

Da das „Ich-Bewusstsein“ noch nicht die Reife hat, verschiebt es die angestaute Wut bzw. Trieb auf ein anderes Objekt. Dadurch kann der Trieb zwar weiter ausgelebt werden, jedoch am anderen Objekt – welches laut Überich-Vorstellung akzeptabel ist.

3. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Die Regression

Werden bestimmte Bedürfnisse nicht befriedigt, kann ein Kind in seiner Entwicklung zurückfallen.
In der Psychoanalyse ist von verschiedenen Phasen die Rede, welche ein Kind in seiner Entwicklung durchläuft. Dazu zählen beispielsweise die anale oder die orale Phase. Erst wenn die eine Phase abgeschlossen ist, kann das Kind zur nächsten übergehen.

Allerdings können bestimmte Ereignisse auch dazu führen, dass sie in eine frühere – bereits überwundene – Entwicklungsphase zurückfallen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Einzelkind plötzlich mit einem Geschwisterchen konfrontiert wird. Die zuvor ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern geht nun zu einem großen Teil an das andere Kind über.

Diese Umstellung kann damit einhergehen, dass das ältere Kind in eine frühkindliche Entwicklungsphase zurückfällt. So nuckelt es vielleicht plötzlich wieder am Daumen oder macht nachts wieder ins Bett. Damit einher gehen auch häufig niedrigere Ansprüche an die eigene Person.

Hier muss erwähnt werden, dass Kinder in eine bestimmte Rolle fallen – sobald ein Geschwisterkind auftaucht. Mit der Geschwisterkonstellation befasste sich Alfred Adler, ein weitere Schüler Freuds und späterer Begründer der Individualpsychologie.

Oftmals werden den älteren Kindern dann Verhaltensweisen übergestülpt, wonach sie nun besonders brav sein oder ein gutes Vorbild für die Kleinen abgeben müssen. Dadurch entsteht wiederum ein Interessenkonflikt zwischen Überich-Moral und Es-Trieb, welcher das „Ich“ veranlasst, die Regression als Abwehrschranke zum Unbewussten zu installieren.

4. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Die Projektion

Projektion bedeutet: Was man an sich selbst ablehnt, überträgt man auf andere Personen.
Das gilt sowohl für die Übertragung von der Schuld für die eigenen Probleme auf andere als auch für die Zuschreibung der eigenen Bedürfnisse an jemand anders. Das kann sogar häufig mit Kritik oder Beschimpfungen einhergehen.

Falls ein Schüler sich auf eine Klausur nicht gut vorbereitet hat und die Note dementsprechend schlecht ausfällt, kann er die Schuld dafür entweder auf den Lehrer oder seine Mitschüler übertragen. So könnte er der Meinung sein, dass sein Lehrer ihm absichtlich eine schlechte Note aufgedrückt hat oder er beschimpft die Klassenkameraden als Streber, welche eine bessere Note haben als er selbst.

Es geht sogar noch weiter…
Alle verachtenswerte Eigenschaften, welche wir in uns nicht sehen wollen, erkennen wir in anderen Personen.

Hier ein Beispiel…
Sobald jemand neidisch ist und es dir missfällt, bist du selbst oft neidisch. Du willst einen innerlichen Trieb zur Größe und Dominanz ausleben, welche allerdings durch dein Überich – den moralischen Vorstellungen – verboten wurde. Deshalb tritt die Vorstellungen, dass jemand angibt – um Größe zu erlangen – in anderen Menschen auf und zeigt dir deinen Trieb.

Laut Psychoanalyse sind alle Merkmale, welche wir in anderen Menschen verachten, ein Ergebnis deutlichen Überich-Drucks. Dieser wurde besonders stark auf das „Ich“ ausgeübt, da die Es-Triebe – welche bedingungslos eingeschränkt werden mussten – ebenfalls besonders stark auftraten.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jedes Persönlichkeitsmerkmal, welches abgelehnt wird, als starker Trieb vorhanden war, dann durch Erziehung abgewöhnt wurde und durch Projektion als Symbol beim anderen wieder auftaucht.

Ein schönes Beispiel dazu, sind Aggressionstriebe bei bestimmten Menschen. Diese entdecken überall Feinde, glauben dass Jedermann ihnen irgendwie schaden will. Deshalb müssen sie sich überall behaupten und somit schützen. Aber eigentlich leben sie nur ihren Aggressionstrieb aus, welcher nun in anderen Personen auftaucht. Dieser wurde lediglich auf die Umwelt projiziert und dient als Rechtfertigung gegenüber dem innerlichen Überich-Richter.

5. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Der Widerstand

Man kann sagen … Verdrängte Bewusstseinsinhalte sollen im Unbewussten bleiben.
Bestimmte Inhalte, beispielsweise schmerzhafte Erinnerungen, wurden ins Unbewusste verbannt. Allerdings kann es in manchen Situationen dazu kommen, dass wieder auf sie zurückgegriffen werden soll. Und das wird durch den Widerstand zu verhindern versucht.

Soll eine Patientin sich in einer Therapiesitzung an ein traumatisches Erlebnis erinnern und darüber sprechen, kann sie sich dagegen sträuben. Statt die alten Erinnerungen heraufzuholen, weicht sie auf aktuelle Ereignisse aus, die nichts mit der Lösung des eigentlichen Problems zu tun haben. Die Offenlegung der verdrängten Bewusstseinsinhalte soll demnach verhindert werden, um das ICH weiterhin zu schützen.

6. psychoanalytischer Abwehrmechanismus: Identifikation

Durch die Identifikation mit einer starken Persönlichkeit soll der eigene Selbstwert gesteigert werden.
Gerade Kinder neigen hier zur Identifikation mit Figuren, die sie zum Beispiel aus dem Fernsehen kennen. Empfinden sie in wiederkehrenden Situationen Angst, wollen sie diese dadurch besiegen, dass sie bestimmte Eigenschaften von starken Persönlichkeiten ihrem eigenen Charakter zuschreiben.

Gerät ein Kind beispielsweise ständig in die Streitereien seiner Eltern hinein, kann es sich etwa mit einer von ihm bewunderten Trickfilmfigur identifizieren, welche sich unsichtbar machen kann. Diese Eigenschaft würde das Kind davor schützen, mit in die Konflikte einbezogen zu werden und kann die Angst zu einem gewissen Grad auflösen.

7. Abwehrmechanismus: Die Reaktionsbildung

Soll heißen…Können bestimmte Wünsche nicht erfüllt werden, so wandeln sie sich ins Gegenteil.
Eine Verkehrung ins Gegenteil soll die Bedürfnisse aus dem Unbewussten zum Schweigen bringen. Diese sollen den eigentlichen Wunsch aushebeln. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Junge in ein Mädchen verliebt ist, welches für ihn allerdings unerreichbar ist.

Eigentlich hegt er starke Gefühle für dieses Mädchen, kommt allerdings mit der Enttäuschung nicht zurecht, dass dieses bereits einen festen Freund hat. Um seine eigentlichen Gefühle zum Schweigen zu bringen, verhält er sich gegenteilig zu diesen und verhält sich feindselig gegenüber dem Mädchen. Das kann sich beispielsweise in Form von Lästereien oder anderen Gemeinheiten äußern.

8. Abwehrmechanismus: Rationalisierung

Es wird versucht, das eigene Verhalten rational zu rechtfertigen.
Somit soll dieses die Zustimmung durch die eigene Person und auch die von anderen erfahren. Die tatsächlichen Gründe möchte man sich nicht eingestehen und verbirgt sie hinter scheinbar rationalen Erklärungen.

Um noch einmal zur schlechten Klausurnote zurückzukommen: Der Schüler gesteht sich selbst nicht ein, dass er zu wenig für die Prüfung getan hat. Immerhin ist es eine gesellschaftliche Erwartung, dass man ausreichend für eine Klausur lernt.

Diesen Anspruch hat er eigentlich auch an sich selbst, ist ihm allerdings nicht nachgekommen. Die schlechte Note versucht er nun damit zu rechtfertigen, dass er zum Prüfungszeitpunkt starke Kopfschmerzen hatte und ihm daher einfach die Konzentration fehlte.

9. Abwehrmechanismus: Sublimierung

Was nicht erfüllt werden kann, wird auf andere Leistungen übertragen.
Nehmen wir einmal an, jemand sehnt sich nach emotionaler Nähe und einer festen Beziehung. Aus verschiedenen Gründen fällt dieser Person die Partnersuche allerdings sehr schwer, so dass sie die Hoffnung auf eine Beziehung bereits aufgegeben hat.

Um diese Lücke zu füllen, steckt sie die jetzt „freigewordene“ Energie in einen anderen Bereich ihres Lebens. Statt sich weiter auf die vermeintlich vergebliche Suche nach dem Traumpartner zu machen, vertieft sich diese Person möglicherweise nun vollkommen in ihre Arbeit.

Statt emotionaler Wärme von einem Partner erhält diese Person nun Lob vom Vorgesetzten aufgrund ihres intensiven Engagements im Job. Auch bei weniger sozial erwünschten Bedürfnissen (wie beispielsweise abweichenden sexuellen Begierden) kommt es häufig zu einer Übertragung der unterdrückten Wünsche in eine kulturell akzeptable Tätigkeit.

Abwehrmechanismen im psychischen Zusammenspiel

Du hast wahrscheinlich schon erkannt, dass die Abwehrmechanismen auch zusammen auftreten können. So kann es zu einer verdrängten schmerzhaften Erinnerungen kommen, welche sich nun als Projektion zeigt. Oder der Mensch, welcher seine angestauten sexuellen Wünsche in seine Arbeit sublimiert und diese dann innerlich rational erklärt.

Laut Psychoanalyse treten die Abwehrmechanismen meist in Kombination auf, zeigen aber immer auf einen Trieb, welcher in der Kindheit durch den Überich-Druck bekämpft wurde. Dieses Triebverhalten findet beim Heranwachsenden oder Erwachsenden nur noch unbewusst statt, da das „Ich“ die Abwehrschranke aufgebaut hat.

Durch psychoanalytische Arbeit soll dann ein reiferes „Ich“ entstehen, welches diverse Abwehrschranken erkennt und aufheben kann. Dadurch wird eigenes Verhalten bewusster und Derjenige erkennt das Wesen hinter der unbewussten Handlungen, Gefühlen oder Gedanken. Je mehr unbewusste Abwehrmechanismen erkannt und aufgehoben werden, umso größer wird das „Ich-Bewusstsein“.

Zusammenfassung

  • Bei allen genannten Abwehrmechanismen handelt es sich um mentale Strategien, die das ICH schützen sollen.
  • Das beinhaltet sowohl die Bewältigung von Angst als auch die Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes.
  • Beängstigende Bewusstseinsinhalte werden ins Unbewusste verschoben (Verdrängung), von wo aus sie allerdings dennoch einen Einfluss auf das Denken und Handeln einer Person haben.
  • So wird die Schuld für eigene Verfehlungen an andere Menschen übertragen (Projektion), unerfüllbare Bedürfnisse durch sozial erwünschte Ersatzhandlungen gelindert (Sublimierung) oder das eigene Selbstwertgefühl durch die Identifikation mit einer stärkeren Persönlichkeit (Identifikation) aufgewertet.
  • Doch auch der Rückfall in frühere Entwicklungsstadien (Regression) oder die scheinbar rationale Begründung bestimmter Umstände (Rationalisierung) sind weitere Beispiele für Abwehrmechanismen, welche in der Psychoanalyse nach Freud eine zentrale Rolle spielen.

Quellen:


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