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Freuds Hysterie Forschung als Ursprung der Psychoanalyse


Hysterie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Gebärmutter (hystere). In der Psychologie und der klinischen Psychiatrie wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Hysterie als Krankheit angesehen. Ihre Symptome reichten von kurzzeitiger Sprachstörung, Wutanfallen, Atemnot, Ohnmacht, Panikattacken bis hin zu Lähmungserscheinungen.

Dabei treten die Symptome nicht dauerhaft auf, sondern Schubweise als Form eines Anfalls. Weiterhin gibt es keine organischen Beschwerden oder Fehlfunktionen, welche die Hysterie auslösen – so dass deren Auftreten psychologische Ursachen haben muss.

Der Begriff bzw. die Krankheit ist im heutigen Medizinverständnis verschwunden. Dies liegt aber nicht daran, dass die Symptome nicht mehr auftreten. Diese gibt es heute weiterhin. Aber aus dem allgemeinen Hysterie-Begriff – welcher im 19. Jahrhundert galt – wurden psychischen Krankheiten wie dissoziative Störung oder Persönlichkeitsstörungen abgeleitet bzw. haben sich herausgeschält.

Durch Sigmund Freud wurde der Hysterie Begriff neu geprägt. Denn die Krankheit galt bis dahin als mystisch, da ihre Symptome so vielfältig waren. Deshalb warf man vielen Frauen, welche zeitweise unter hysterischen Anfällen litten, vor – dass sie die Krankheit erfunden hätten und simulieren würden.

Hysterie Forschung vor Sigmund Freud

In der Antike kannte man die Hysterie als Krankheit bereits. Sie gilt als älteste bekannte psychologische Störung und wurde lediglich Frauen zugeschrieben. Eine hysterische Frau litt demnach an Gefühlsausbrüchen, Wutanfällen, reagierte unter Umständen aufbrausend und gereizt. Einen hysterischen Mann gab es nicht, da man die Ursachen der Hysterie lediglich einer nicht intakten Gebärmutter zusprach.

Das Wort Gebärmutter (hystere) stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie. Dort wurde eine Sau (hys) der griechischen Göttin Demeter als Opfer gebracht. Demeter war Fruchtbarkeitsgöttin und verschlang ihr Opfer. Der antike Philosoph Platon schrieb dazu: „Die hystera sei ein Tier, das glühend nach Kindern verlangt.“

In der antiken Vorstellung ging man davon aus, dass die Bestie (Gebärmutter bzw. hystera) mit Schwangerschaften beschäftigt werden muss. Die Frau muss demnach Kinder bekommen, ansonsten wird sie verrückt. Antike Mediziner glaubten, dass die Hysterie nach der Pubertät einsetzt. Falls die Frau lange unbefruchtet bleibt, durchzieht die Gebärmutter den Körper und sucht nach Sperma. Sie greift zuerst das Herz an. Deshalb litten Hysterikerinnen auch an körperlichen Beschwerden, wie Atemnot oder Lähmungen.

Da das Herz aber kein Sperma ist, welches die Gebärmutter nun einmal verlangt, lässt diese schnell davon ab. Sie zieht dann weiter zum Gehirn und frisst dieses, da die weiße Masse an Sperma erinnert. Psychosen und Geisteskrankheiten bei Frauen waren demnach zurückzuführen auf zu wenig Beischlaf.

Die unbefruchteten Frauen, welche unter Hysterie litten, empfahl man daher – regelmäßiger mit ihrem Mann zu schlafen. Selbst heutzutage glauben einige Machos, dass unausgeglichene Frauen einfach nur sexuell unbefriedigt sind. Demnach hält sich der antike Irrglaube nachhaltig in den Köpfen mancher Menschen.

Neben den Beischlafbehandlungen gab es in der Antike auch Beräucherungen oder Besprechungen der Vagina. Somit wollte man das wilde Tier (Gebärmutter), vom Gehirn weg, wieder abwärts locken und die Hysterikerinnen heilen.

Aus diesen antiken Beräucherungen und Besprechungen wurde im Mittelalter der Exorzismus. Man glaubte, dass eine psychotische Krankheit darauf zurückzuführen sei, dass der Mensch von einem wilden Tier befallen wurde. Dieses übernahm die Kontrolle über dessen Geist, weshalb geisteskranke Patienten animalisch oder instinktiv handelten. Auch damals wurde das Tier (hys = weibliches Schwein) als Ursache für die Erkrankung herangezogen.

Mit Aufkommen des Monotheismus (ein Gott zb: Christentum, Judentum, Islam) wandte man sich von der Vorstellung einer Tier-Besessenheit ab, da alles gottgemacht war. Nun waren Gegenspieler von Gott am Werk, wie Dämonen oder der Teufel, welche den Geist eines Menschen vergifteten, um ihn so von Gottes Weg zu lenken. Exorzisten waren Austreiber, welche durch Tanz, Gebet und Besprechungen – den Teufel aus der Seele eines Menschen treiben sollten.

Hysterie und Hexenjagd waren eng verbunden, da man weiterhin glaubte, dass der Dämon sich vornehmlich Frauen aussucht, welche er besitzen will. Jungfrauen-Mythen und ähnliches finden hier ebenfalls ihren Ursprung.

Eine Geisteskrankheit galt noch bis Mitte des 18. Jahrhunderts als Symptom eines Befalles durch einen Dämon oder Teufel. Unter der Hysterie wurden sämtliche Geisteskrankheiten der Frau zusammengefasst, da die Vorstellung einer krankhaften Gebärmutter immer noch präsent war.

Hysterie als Frauenkrankheit Nummer 1 zu Zeiten Freuds

Zur Zeit Sigmund Freuds, also spätes 19. Jahrhundert, ging man der Hysterie bereits psychiatrisch nach. Man hatte bereits bewiesen, dass der Uterus einer Frau nicht wandern kann. Dennoch wurden Hysterikerinnen in Psychiatrien mittelalterlich behandelt, indem man ihnen einen Holzblock auf den Bauch presste. Oder man entfernte die Klitoris-Eichel, den außenliegenden Teil des weiblichen Geschlechtsorganes, da man hier die „hysterogenen Zonen“ vermutete.

Männliche Hysteriker gab es immer noch nicht, da man die weiblichen Geschlechtsorgane immer noch für die Ursache der Krankheit hielt. Aufgeklärte Ärzte hielten Hysterikerinnen für Simulanten, für gute Schauspielerinnen – welche ihrem Ehemann und der Gesellschaft etwas vormachten. Und Hysterie wurde zur regelrechten Modekrankheit des 19. Jahrhunderts. Überall, wo man eine Krankheit oder ein Leiden einer Frau bemerkte, es aber nicht auf organische Ursachen zurückführen konnte – wurde der Patientin eine Hysterie bescheinigt.

Demnach gab es viele Hysterikerinnen, welche aus dem kollektiven Krankheitsgedächtnis schöpften. Diese Frauen wussten genau, wie man sich aufführen musste, um als krank wahrgenommen zu werden. Und die besten Schauspielerinnen unter ihnen – waren die besten Hysterikerinnen. Theatralische Ohnmachtsanfälle, übertriebene Aufregung, Nervosität oder unechte bzw. aufgesetzte Gefühlsausbrüche wurden zum Element der hysterischen Frau.

Die aufgeklärten Ärzte sprachen diesen Frauen ein hohes Geltungs – und Anerkennungsbedürfnis zu, welches sie mit schauspielerischer Raffinesse zu erreichen versuchten.

Freuds Lehre zur Hysterie in Paris bei Charcot

Im Jahr 1885 war Sigmund Freud bereits ausgebildeter Arzt und Privatdozent an der Wiener Universität. Er erhielt ein Reisestipendium, um nach Paris zu reisen und dort bei Jean-Martin-Charcot in die Lehre zu gehen.

Charcot leitete das Krankenhaus Hopital de la Salpêtrière, wo er 1882 den ersten Lehrstuhl für Krankheiten des Nervensystems errichtete. Paris war sozusagen der neurologische Mittelpunkt Europas.

Charcot galt als führender Neurologe auf dem Gebiet der Hysterie. In Wien existierte ein verschwommenes Bild von der Krankheit, wonach jedes nichtorganische Krankheitssymptom einer Frau als Hysterie ausgelegt wurde. Die Forschungen von Charcot waren damals schon viel weiter und Paris hatte bereits eine umfangreiche Klassifizierung vorgenommen.

Charcot unterschied dabei zwischen der kleinen Hysterie (petit hysterie) und der großen (grande hysterie). Die kleinere Form umfasste Ohnmachtsanfälle, Panikattacken und unaufhörliche Hustenreize. Zur großen Hysterie zählte Charcot ein Kloßgefühl im Hals (globus hystericus) – welches die Atemnot verursachte. Auch brückenartige Verformungen des Rückens, welche Charcot als arc de cercle bezeichnete, zählten zum Krankheitsbild.

Weiterhin war es Charcot gelungen, die Krankheit auch bei Männern nachzuweisen. Somit war der alte Irrglaube, dass die Gebärmutter zum hysterischen Anfall führte, beseitigt. Laut dem Pariser war die Krankheit viel häufiger bei Männern der Unterschicht anzutreffen, als bei Frauen.

Alkoholismus, Drogenmissbrauch oder eine Bleivergiftung riefen ähnliche Symptome hervor. In Wien glaubte man stattdessen, dass der Mann – welcher sich wie ein hysterisches Weib aufführte – lediglich Opfer einer dieser Vergiftungen war.

Charcot führte regelmäßige Hypnosen vor Publikum vor. In Wien war diese Vorgehensweise damals höchst umstritten gewesen und Hypnotiseure galten als Schausteller auf dem Jahrmarkt. Der Franzose verlegte diese Vorstellungen ins Labor bzw. in seine Vorlesung. Dazu hypnotisierte er einen Hysteriker, welcher gerade nicht an diesem Zustand litt und versetzte ihn durch die Hypnose in Hysterie. Damit bewies Charcot, dass Hysterie eine eingebildete Krankheit war – welche lediglich unbewusst hervorgerufen wurde.

Für Sigmund Freud, welcher diesen Vorstellungen beiwohnte, war die Vorstellung von unbewussten Prozessen nicht ganz neu. Bereits im Studium hat er Vorlesungen des Naturphilosophen Franz Brentano besucht. Damals wurde seine Faszination für Psychologie geweckt. Diese neue Wissenschaft war größtenteils immer noch in der Philosophie verschmolzen. Es gab keine naturwissenschaftlichen Beweise, keine Befunde für das Unbewusste. Doch Charcot konnte es vorführen.

Für Freud stand damals fest, dass er der Erforschung des Unbewussten zukünftig seine ganze Aufmerksamkeit schenken wird. Mit einer neuen Vorstellung über die Ursachen der Hysterie reiste er im Frühjahr 1886 zurück nach Wien und war bereit, die Welt zu erobern.

Oktober 1886: Freuds Hysterie Vortrag in Wien

Die zurückliegende Forschungsreise nach Paris erforderte, dass Freud einen Vortrag über die gewonnenen Kenntnisse vor den Fachleitern der Universität in Wien halten musste. Für Freud, welcher im April 1886 seine Privatpraxis eröffnet hatte – war dieser Vortrag eine Chance. Die Praxis lief nämlich nur müßig an und er war auf Patienten angewiesen, welche im Wiener Universitätsklinikum nicht behandelt und weggeschickt worden.

Durch den Vortrag über Hysterie erhoffte Freud sich den Durchbruch in Wien. Demnach sollten seine Wiener Kollegen ihn als Kapazität wahrnehmen und mehr Patienten für seine Praxis empfehlen. Reputation und wirtschaftlicher Erfolg sollte somit ein persönliches Ziel des Vortrages sein.

Sein Vortrag über die Ursachen der Hysterie stieß allerdings auf starke Kritik. Denn die Wiener Kollegen hielten weiterhin daran fest, dass Hysterie eine reine Frauenkrankheit ist. Hypnosen und Unbewusste Prozesse entstammten lediglich der Naturheilkunde, ohne wissenschaftliche Fundierung. Diese als Zaubertricks oder Jahrmarktvorführungen bezeichnete Kuriosität war keine Wissenschaft.

Von den etablierten Wissenschaftlern wurde Freuds Vortrag als eine Provokation aufgenommen. Denn dieser lobte Charcots Arbeit in den höchsten Tönen. Dies empfanden sie als dreist und belehrend. Für den Paradigmenwechsel waren sie nicht bereit.

In den nachfolgenden Jahren wurde Freud in das wissenschaftliche Abseits gedrängt. Er lebte wissenschaftlich weitestgehend isoliert und einstige Lehrer und Gönner wandten sich ab. Allerdings hielt Josef Breuer, ein Arzt, Philosoph und Physiologe – welcher seit 1880 auf dem Gebiet der Hysterie forschte – weiter an ihm fest.

Breuers und Freuds Hysterie Behandlung durch Katharsis

Breuer behandelte seit 1880 eine Patientin, namens Anna O., mit Hypnose. Er selbst bezeichnete dieses Verfahren als Katharsis (griech. Reinigung). Laut Breuers Verständnis war das hysterische Leiden seiner Patientin auf verdrängte Emotionen und Erfahrungen, ausgelöst durch traumatische Ereignisse, zurückzuführen. Diese wurden ins Unbewusste verdrängt oder eingeklemmt, wodurch es zum Ausleben der hysterischen Symptome kam.

Durch Hypnose geschieht dann die Reinigung. Denn die Hypnosesitzung erlaubt es ins Unbewusste erneut einzudringen, die verdrängte Erfahrung erneut zu erleben, wodurch die eingeschlossene Energie abgeführt wird. Katharsis bedeutet demnach das Ausleben von unbewussten Konflikten, Erfahrungen oder Emotionen auf der Ebene des Bewusstseins.

Anna O. als hysterische Urpatientin Sigmund Freuds

Anna O. gilt als Urpatientin Breuers und Freuds, welche gerade auf dem Weg waren, die Hysterie zu erforschen. Sie litt an den typischen Symptomen, wie zeitweise auftretende Hustenanfälle, Lähmungen, örtliche Schmerzen und Sprachstörungen. Das Krankheitsbild von Anna O. verschlechterte sich zunehmend, so dass die Patientin ihre Muttersprache deutsch nicht mehr sprechen konnte. Stattdessen sprach sie nur noch in Englisch.

Nach mehrere Hypnosesitzungen machte Breuer eine Entdeckung. Sobald er Anna an gewisse zurückliegende und schmerzhafte Erfahrungen führte, verschwanden die Symptome. Dazu musste sich die Patientin nur an die symptom-auslösende Situation erinnern, diese noch einmal detailliert durchleben, das unterdrückte Gefühl in seiner Gänze ausleben und somit das Symptom loswerden.

Breuer begleitete seine Patientin durch viele Hypnosestunden, half ihr beim Wiedererinnern der traumatischen Ereignisse und baute somit schrittweise ihre Symptome ab. Anna O. ist es dadurch gelungen, ihre Muttersprache wieder zu finden und alle anderen Hysterie-Symptome abzubauen.

Aus einer Patientin, welche augenscheinlich an Persönlichkeitsspaltung litt, wurde eine gesunde Person. Breuer entließ Anna O. und schrieb später, dass diese nun komplett symptomfrei sei. Die Studien zu Anna O. und zu Patienten, welche Freud behandelte, wurden dann in einem Gemeinschaftswerk mit Titel „Studien zu Hysterie“ (1885) veröffentlicht.

Das Problem bei Anna O. und vielen anderen – im Buch erwähnten – Patienten war, dass sie weiterhin an den Symptomen litten. Anna O. wurde zudem eine Frauenrechtlerin, welche eine gewisse Berühmtheit erlangte. Ihre Krankheitsgeschichte, deren Verlauf und angeblichen Heilung taten der Hysterie-Forschung allerdings keinen Abbruch, jedoch sehen Freud-Kritiker darin, dass dessen ganzen Lehre sich auf einen Betrug aufbaut.

Fortan war Hysterie keine Krankheit mehr, welche auf die Gebärmutter zurückzuführen ist. Sie war auch keine Krankheit mehr, denen nur Frauen erliegen konnten. Stattdessen handelte sich bei der Hysterie um eine psychische Krankheit, welche entsteht – wenn schicksalhafte Erlebnisse in den unbewussten Teil der Psyche verdrängt worden sind. Diese Krankheit kann mehrere Ursachen haben, wie ein Trauma, Alkoholismus, Drogenkonsum oder Unfälle.

Es bestand nun die Möglichkeit aus dem Sammelbegriff Hysterie eine spezifische Krankheitslehre für Psychosen und Neurosen abzuleiten und diese zu behandeln. Auf Grundlage der Freudschen Hysterie-Forschung entstand später die Psychoanalyse, welche er selbst als: „Psychoanalyse, die Bewußtmachung des bisher Unbewußten“ verstand.

Sigmund Freuds Hysterie Begriff verändert das Frauenbild

Ende des 19. Jahrhunderts, als das Gemeinschaftswerk zur Hysterie veröffentlicht wurde – gab es diverse gesellschaftliche Umstürze. „Sisi“, die junge Kaiserin von Ungarn-Österreich, ist 1898 ermordet wurden. Sie hinterließ ein anderes Frauenbild in der Gesellschaft. Dieses war losgebunden von männlicher Dominanz. Denn die Kaiserin ist geritten, war belesen, turnte, machte Kuren und lebte ein moderneres Frauenbild vor.

Die Rolle der Frau sollte neu verhandelt werden. Ein gesellschaftlicher Umbruch stand bevor und Freuds Neudefinition vom Frauenleiden hatte einen Anteil. Denn fortan litten Frauen nicht mehr an Hysterie, welche durch mehr Beischlaf therapiert werden konnte, sondern es ergaben sich spezifische Krankheitsbilder. Die Frau wurde in der Psychologie ernst genommen und bekam ihre Würde zurück.

Gleichzeitig wurde allmählich klar, weshalb so viele Frauen an hysterischen Symptomen litten. Die Zunahme an Freiheit durch neue Technologien, neue Wissenschaft und Sichtweisen – war immer noch den Männern vorbehalten. Die Welt um die Frau wurde größer, allerdings blieb diese in ihrer Rolle als Mutter, als Anhängsel des Mannes gefangen. Dieser innerliche Konflikt und deren Auslebung führte zu unbewussten Konflikten, welche sich dann in einer psychischen Krankheit äußerten.

Die Neudefinition der Hysterie gab Frauen die Möglichkeit ihre Krankheit zu benennen, deren Ursachen zu erforschen und sich selbst eine größere Rolle neben ihrem Mann zuzuschreiben.

Freuds eigenes Frauenbild war allerdings stets gespalten. Durch die neue Sichtweise und Behandlung der Hysterie war er Nutznießer seiner Zeit. Denn hauptsächlich kamen Frauen in seine Praxis, um sich behandeln zu lassen. Dennoch erzog er seine Töchter konventionell zu einer Rolle als Mutter und Hausfrau. Seine Penisneid-Theorie, wonach die Frau sich immer unterlegen fühlt, bestätigt diese Frauensicht.


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