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Warum brauchen Lebewesen Sauerstoff


Die Erde ist von Luft umgeben, einem Gemisch aus äußerst wichtigen Gasen wie Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff. Diese Gase versorgen die Lebewesen mit Sauerstoff, damit die Atmung stattfinden kann. Es versorgt grüne Pflanzen auch mit Kohlendioxid für die Photosynthese.

Es ist wichtig, dass Lebewesen atmen, um Sauerstoff zu erhalten, damit lebende Zellen funktionieren. Ohne Luft gibt es kein Leben.

Warum brauchen Pflanzen Sauerstoff?

Pflanzen verwenden Kohlendioxid (zusammen mit Sonnenlicht und Wasser), um Energie zu erzeugen und Sauerstoff als Nebenprodukt abzugeben. Diesen Sauerstoff brauchen fast alle Tiere, um zu überleben. Pflanzen absorbieren Kohlendioxid aus der Luft und geben Sauerstoff durch sehr kleine Poren in den Blättern ab. Luft ist auch wichtig, damit lebende Organismen im Boden überleben und funktionieren können.

Ohne Bodenbelüftung können Zersetzer nicht mit organischer Substanz arbeiten, um sie zu zersetzen, da Bodenfeuchtigkeit allein für die Zersetzung nicht ausreicht. Bewegliche Luft (Wind) ist für einige Pflanzen auch wichtig, um zu bestäuben bzw. sich fortzupflanzen.

Nachts benötigen Pflanzen außerdem Sauerstoff, um zu atmen. Die Chloroplasten, welche tagsüber Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln, arbeiten nachts nicht – da das Sonnenlicht fehlt. Da Pflanzen aber auch nachts Energie benötigen, verstoffwechseln sie nun den Sauerstoff zu Kohlendioxid.

Da Pflanzen in der Erdgeschichtlichen Entwicklung viel älter sind als Tiere, war dieser Nachtkreislauf einmal äußerst wichtig. So produzieren die Pflanzen tagsüber den Sauerstoff, welchen sie nachts verbrauchen. Ohne tierisches Leben war diese Reproduktion notwendig, um dauerhaft überleben zu können.

Funktion von Sauerstoff bei Lebewesen

Lebewesen einschließlich Menschen brauchen Sauerstoff zum Leben. Wir atmen Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. Es gibt auch Lufteinschlüsse in Böden und Wasser, die winzigen Lebewesen helfen, im Wasser und unter den Böden zu überleben. Zum Beispiel nehmen Fische mit ihren Kiemen Sauerstoff aus dem Wasser auf. Alle Tiere sind mit speziellen Organen und Teilen ausgestattet, die ihnen helfen, den benötigten Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen.

Die Lebewesen nutzen Sauerstoff während der Energieerzeugung in lebenden Zellen. So wie sich Wasser im Wasserkreislauf vom Himmel zur Erde und zurück bewegt, wird auch Sauerstoff durch die Umwelt geleitet. Pflanzen markieren den Beginn des Sauerstoffkreislaufs. Dazu können sie die Energie des Sonnenlichts nutzen, um Kohlendioxid und Wasser in Kohlenhydrate umzuwandeln, welche sie zum überleben benötigen.

Sauerstoff ist für die Pflanzen ein Abfallprodukt in diesem Prozess, namens Photosynthese. Bildlich gesprochen, heißt dies – dass Pflanzen Kohlendioxid „einatmen“ und Sauerstoff „ausatmen“. Alle anderen Lebewesen bilden die zweite Hälfte des Sauerstoffkreislaufs.

Das, während der Atmung, erzeugte Kohlendioxid wird von tierischen Lebewesen in die Luft ausgeatmet. So wird in Pflanzen Sauerstoff erzeugt und von Tieren verbraucht. Der Sauerstoffkreislauf ist jedoch nicht ganz so einfach. Denn Pflanzen müssen Kohlenhydrate abbauen, um daraus Energie zu gewinnen. Während des Tages halten Pflanzen einen Teil des Sauerstoffs fest, den sie bei der Photosynthese produziert haben und verwenden diesen Sauerstoff, um Kohlenhydrate zu „verbrennen“ bzw. abzubauen.

Um ihren Stoffwechsel auch nachts (ohne Licht) aufrechtzuerhalten und weiter zu „atmen“, müssen die Pflanzen Sauerstoff aus der Luft absorbieren und Kohlendioxid abgeben, genau wie Tiere. Obwohl Pflanzen tagsüber ungefähr zehnmal so viel Sauerstoff produzieren wie sie nachts entnehmen, kann der nächtliche Sauerstoffverbrauch von Pflanzen in einigen Gewässern zu sauerstoffarmen Bedingungen führen. In Krankenhäusern oder Hotels verzichtet man auf Zimmerpflanzen, aufgrund der nächtlichen Kohlendioxidbelastung.

Sauerstoff im Wasser macht das Leben möglich

Sauerstoff im Wasser ist als gelöster Sauerstoff bekannt. In der Natur tritt Sauerstoff in Wasser ein, wenn Wasser über Felsen läuft und enorme Mengen an Oberfläche erzeugt. Durch die große Oberfläche kann Sauerstoff sehr schnell aus der Luft ins Wasser übertragen werden.

Wenn das Wasser in einem Strom in einen Teich gelangt, beginnen Mikroorganismen im Teich, organische Stoffe zu metabolisieren (abzubauen) und verbrauchen dabei Sauerstoff. Dies ist eine andere Form des Sauerstoffkreislaufs.

Da Organismen ständig Sauerstoff im Wasser verbrauchen und Sauerstoff ständig wieder aus der Luft in das Wasser eindringt, bleibt die Sauerstoffmenge im Wasser relativ konstant. In einem gesunden Ökosystem sind die Sauerstoffübertragungsraten (die verbraucht werden) und die Sauerstoffaufnahme im Wasser ausgeglichen.

Fazit

Sauerstoff ist für Menschen, Tiere und Pflanzen überlebenswichtig. Für die Sauerstoffproduktion wandeln Pflanzen Kohlendioxid in Sauerstoff um. Lebewesen atmen dann den Sauerstoff ein und Kohlendioxid wieder aus. Sauerstoff wird von Lebewesen benötigt, um Zellen im Körper zu erhalten oder zu produzieren.


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