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3 Gründe, warum Lebewesen früher größer waren


Bevor die Lebewesen auf der Erde so groß waren, waren die Lebewesen sehr klein. In der Ediacaran-Zeit waren diese Mikroorganismen die Lebensformen auf der Erde, bevor sie sich durch die Evolution entwickelten. Die Lebewesen wurden immer größer.

Viele Thesen legen nahe, dass es mit dem nährstoffreichen Wasser zu tun hatte. Die Ozeane waren voller Nährstoffe. Es gab keine Kämpfe um Nahrung, da genug für alle da war. Die Tiere wurden immer größer und hatten keine natürlichen Fressfeinde.

Warum waren Tiere früher größer?

Vor etwa 60 Millionen Jahren gab es Schlangen, welche die Länge eines Schulbusses und mehrere Tonnen gewogen hatten.

Wie kommt es, dass prähistorische Tiere so viel größer waren als die heutigen Tiere?
Einfache Antwort: Sie hatten mehr Zeit zu wachsen. Prähistorische Tiere waren nicht alle riesig. Der früheste bekannte Vorfahr des Pferdes lebte zum Beispiel ungefähr zur gleichen Zeit wie die Riesenboa und war (ungefähr so groß wie ein Fuchs) viel kleiner als das heutige Pferd. Und obwohl viele prähistorische Kreaturen sehr, sehr groß wurden, erschienen sie nicht alle gleich groß. Die größten Dinosaurier, wie die pflanzenfressenden Sauropoden und die riesigen räuberischen Theropoden, lebten in der Jura- und Kreidezeit vor etwa 65 bis 200 Millionen Jahren.

Durch Massensterben sind die größten Kreaturen zu jener Zeit gestorben, häufig durch Naturkatastrophen. Große Tiere sind besonders anfällig, wenn diese Massensterben auftreten, weil sie sich kaum anpassen und langsamer entwickeln, da sie tendenziell länger leben und sich weniger schnell vermehren als andere Kreaturen.

Das letzte große Aussterben ereignete sich vor ungefähr 12.000 Jahren, nicht lange genug, um inzwischen neue Arten von wirklich massiven Tieren zu haben. Die größten Kreaturen der Welt – der amerikanische Bison, die Elefanten und die Nashörner – sind keine neuen Arten, sondern Überlebende dieser Katastrophe. Theoretisch gibt es keinen Grund, warum wir in Zukunft keine dinosauriergroßen Tiere mehr sehen könnten. Schließlich teilen wir unseren Planeten bereits mit dem größten jemals aufgezeichneten Säugetier – dem Blauwal.

Warum sind einige prähistorische Tiere überhaupt so groß geworden?
Niemand weiß es genau, aber es gibt viele Theorien. Größer zu sein kann viele evolutionäre Vorteile bieten – größere Tiere haben keine Fressfeinde und können selbstbewusster um Ressourcen konkurrieren. Die Existenz größerer Pflanzenfresser bedeutet auch, dass fleischfressende Tiere wachsen müssen, um effektive Jäger zu sein.

Die Größe einer Art kann sich auch aufgrund von Umweltfaktoren ändern. In kalten Klimazonen kann ein sperriger Rahmen für warmblütige Tiere von Vorteil sein – je größer sie sind, desto besser speichern sie Wärme. Das Gegenteil gilt für kaltblütige Tiere. Denn in einem warmen Klima kann eine größere Masse dazu beitragen, ein Tier zu isolieren und es vor Überhitzung zu schützen.

Höhere Sauerstoffgehalt sorgte für größere Lebewesen

Der wahrscheinlich größte Effekt betrifft den Sauerstoffgehalt. Während eines Großteils des Zeitalters der Dinosaurier lag der atmosphärische Sauerstoff-Gehalt bei ca. 30% gegenüber den heutigen 21%.

In einem stabilen Ökosystem bestimmen Nährstoffgehalte (Nahrung, Wasser, Luft) tendenziell die Größe von Raubtieren und Beutetieren.

Auf dem Festland können sich Tiere frei in bessere Ökosysteme bewegen und ihren Größenwettbewerb weiter verschärfen, sofern nur praktische größenbezogene Überlegungen wie Knochenstruktur, Stoffwechselrate, Rüstung, Geschwindigkeit, Zähne und Krallen angestellt werden.

Um groß und schnell wie ein Tyrannosaurier zu sein, benötigten die Tiere einen viel schnelleren Stoffwechsel, der mehr Sauerstoffdurchsatz und einen viel robusteren Körper erfordert, um mit den Belastungen fertig zu werden. Aber der einzige große Unterschied ist der Sauerstoffgehalt. Alle anderen Merkmale ergeben sich dadurch. Dies ist der einzige Grund, warum Libellen eine Flügelspannweite von bis zu einem Meter erreichen konnten.

Fazit

Der Grund, warum viele Lebewesen vor vielen Jahren so groß waren, ist auf den höheren Sauerstoff-Gehalt und auf die Entwicklung zurückzuführen. Die meisten dieser riesigen Tiere wurden erst über einen langen Zeitraum so groß, da sie sich ohne Fressfeinde entwickeln konnten.


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