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17 Merkmale von Hochgebirgen als Biotop, Ökosystem und Lebensraum


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Das Hochgebirge ist ein extremer Lebensraum mit einer gleichzeitig sehr hohen Artenvielfalt. Die Gebirge bieten nicht nur spezialisierten Arten ein Zuhause, sondern beeinflussen auch das Klima ihrer Umgebung.

Wodurch zeichnet sich der Lebensraum Hochgebirge aus?

Ein Hochgebirge ist eine Massenerhebung mit unterschiedlichen Höhenstufen. Ab welcher Höhe ein Gebirge als Hochgebirge zählt, ist nicht eindeutig definiert. Manche Quellen geben mindestens einen Höhenunterschied von 1000 Metern an. Andere sprechen erst ab einem Höhenunterschied von 1500 oder sogar 2000 Metern von einem Hochgebirge. Etwa 5 % des Festlandes der Erde zählt zu den Hochgebirgen.

Nach oben ist dem Hochgebirge keine Grenze gesetzt. Der Himalaya ist das höchste Hochgebirge der Erde. Seine höchste Erhebung, der Mount Everest, liegt 8848 Meter über dem Meeresspiegel. Auffällig ist, dass alle Berge, die über 7000 Meter hoch sind, in Hochasien liegen. Hochasien umfasst das Hochland von Tibet und die sich darum befindenden Gebirge.

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Berglandschaft des Himalaya. Manaslu im Himalaya, Nepal.

Ein Hochgebirge besteht normalerweise aus unterschiedlichen Stufen. Die unteren sind belebt und zeigen je nach Höhe verschiedene Pflanzen und Tiere. Ab einer bestimmten Höhe verlieren sich diese. Das Gebirge ist nun meist dauerhaft mit Schnee bedeckt.

Hochgebirge liegen in fast allen Fällen in einer Klimazone und nicht am Rand. Ihren Einfluss auf das Umland kann man dadurch besonders gut erkennen.

Wichtige abiotische Faktoren im Hochgebirge

Das Hochgebirge ist ein Lebensraum mit vielen Extremen. Die abiotischen Faktoren beeinflussen daher besonders, welche Lebewesen dort überdauern können.

In höheren Lagen gibt es mehr UV-Strahlung. Diese wird auf ihrem Weg von der Sonne bis zum Erdboden von der Atmosphäre absorbiert. In höheren Lagen konnte das nicht lange genug passieren. Dadurch sind die Tiere und Pflanzen des Hochgebirges einer höheren UV-Strahlung ausgesetzt. Aus diesem Grund bleiben die Pflanzen in der Höhe kleiner und breiten sich eher über den Boden aus.

Die Temperatur im Hochgebirge ist sehr gering. Sie nimmt etwa um ein halbes Grad pro 100 Meter ab. Gleichzeitig steigt die Niederschlagsmenge und Windgeschwindigkeit. Auf diese Weise bildet sich eine Schneegrenze auf den Bergen, ab der das ganze Jahr über Schnee liegt. Zusätzlich besitzen Hochgebirge in Äquatornähe ein Tagesklima statt eines Jahreszeitenklimas. Tagsüber ist es dort Sommer, während nachts die Temperaturen auf Winterniveau fallen. Das stellt eine extreme Belastung für Tiere und Pflanzen dar.

Chemische Prozesse im Hochgebirge

Die Luft in größeren Höhen des Hochgebirges, ist dünn. Je höher man steigt, desto weniger Sauerstoff befindet sich in der Luft. Gleichzeitig steigt die Luftfeuchtigkeit.

Auch der Boden unterscheidet sich je nach Höhe. Im Tal ist er feinkörnig und reich an Humus. In der Höhe trägt der Wind den fruchtbaren Boden fort. Übrig bleibt ein grobkörniger, steiniger Boden.

In Gebieten, die stark vom Menschen genutzt werden, finden sich zudem erhöhte Schadstoffwerte in der Luft. Diese zeigen sich auch im Niederschlag. Hält die Belastung länger an, reichern sich die Schadstoffe auch in den Pflanzen an.

Entstehung von Hochgebirgen

Hochgebirge entstehen, wenn zwei Lithosphärenplatten aufeinanderstoßen. Lithosphärenplatten sind auch als Kontinentalplatten bekannt. Es handelt sich dabei um Platten in der Erde, die sich ständig verschieben. Dabei können Risse entstehen, aus denen heißes, flüssiges Gestein aus dem Erdinneren strömt. Treffen sie aufeinander, können sie sich gegenseitig verschieben oder türmen sich zu Gebirgen auf.

Dieser Vorgang dauert mehrere Jahrtausende oder sogar Jahrmillionen. Er führt dazu, dass die Erde heute ganz anders aussieht, als zur Zeit der Dinosaurier. Es ist also auch denkbar, dass sich in entfernter Zukunft wieder neue Kontinente, Gebirge und Tiefseegräben entwickeln werden.

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Vulkan Mauna Loa auf der Großen Insel Hawaii


Daneben können Hochgebirge auch nach vulkanischer Aktivität entstehen. Ist ein Vulkan über viele Jahre immer wieder aktiv, kann er sich durch Lava und Asche weiter auftürmen. Die Inseln von Hawaii sind auf diese Weise entstanden. Der Berg Mauna Loa ragt 4169 Meter aus dem Meer hinaus und zählt damit zu den Hochgebirgen. Unter dem Meeresspiegel reicht er nochmals etwa 5000 Meter in die Tiefe.

Hochgebirgstypen

Hochgebirge lassen sich unterschiedlich klassifizieren. Zum einen betrachtet man die Form ihrer Berge. Auch die Niederschlagsmenge hilft bei der Einteilung.

Alpen-Typ

Der Alpen-Typ zeichnet sich durch pyramidenförmige Gipfel aus. Diese werden auch Hörner genannt. Sie können auch einen sogenannten „Karling“ haben. Ein Karling ist ein Gipfel, der durch Gletschereis entstanden ist. Dieses hat den Stein über Jahrhunderte abgeschliffen und in seiner Form verändert. Dadurch bilden sich scharfe Kanten auf dem Felsrücken mit Einkerbungen und steilen Hängen.

alpen hochgebirge

Berner Höhe über dem Bachalpsee in den Schweizer Alpen, Berge mit pyramidenförmigen Gipfel


Zwischen den Bergen des Alpen-Typs findet sich ein Trogtal. Das Trogtal ist U-förmig und ebenfalls durch Gletscher geformt. Es ist außerdem ein Zeichen dafür, dass es sich um ein altes Gebirge handelt. Die U-Form deutet auf eine Überformung, also eine besonders lange Aussetzung durch Schmelzwasser, hin.

Rocky-Mountains-Typ

Der Rocky-Mountains-Typ ist durch rundere Formen gekennzeichnet. Spitzen oder scharfe Kanten sind hier seltener. Es bildet sich eine Rumpffläche, ein vorwiegend gleichmäßig geformter Boden.

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Blick über die Rocky Mountains in Nordamerika

Humide Hochgebirge

In einem Hochgebirge mit humidem Klima wachsen Pflanzen bis zur thermischen Waldgrenze um das gesamte Gebirge herum. Eine Grenze, etwa durch die Windrichtung und den damit zusammenhängenden Niederschlag, gibt es nicht. Das Klima ist allgemein feucht genug, dass die Berge es nicht stark genug beeinflussen können, damit keine Pflanzen mehr wachsen.

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Blick über die Appalachen (USA) als Beispiel eines humiden Hochgebirges

Teilhumid

Im teilhumiden Klima (Wüstenklima) wirkt sich das Gebirge ausreichend auf das umliegende Klima aus. Der Niederschlag reicht nicht aus, sodass die windzugewandte Seite deutlich mehr erhält. Als Folge ist das Pflanzenwachstum dort deutlich reicher und reicht ebenso hoch wie im humiden Klima.

Teilarid

Hochgebirge im teilariden Klima weisen in ihren unteren Bereichen weniger Pflanzenwachstum auf, als in den Höhen. Der in den Höhen fallende Niederschlag reicht nicht bis zum Fuß des Gebirges. Dort kommt es daher zu deutlich weniger Wachstum.

Arid

Aride Gebirge weisen vollständig eingeschränktes Pflanzenwachstum auf. Sie haben keine geschlossene Vegetationsdecke. Auch Wälder gibt es hier kaum. Bauchgruppen und grüne Landstriche sind aber möglich.

Ökologisches Gleichgewicht

Stabilität des Lebensraumes

Hochgebirge haben sich über Jahrmillionen gebildet. Dennoch sind sie labile Lebensräume. Besonders der Klimawandel macht ihnen zu schaffen.

Die milderen Temperaturen zeigen sich in einer erhöhten Artenvielfalt in Gipfelnähe. Das klingt zwar positiv, bedeutet aber nur, dass Tiere und Pflanzen aus tieferen Regionen nach oben wandern. Sie besiedeln Gebiete, die ihnen zuvor nicht zugänglich waren, da dort Gletschermassen den Zugang bisher versperrten. Gleichzeitig verschwinden die winterharten Pflanzen, die dort vorher gewachsen sind. Mit der nun herrschenden Wärme können sie nicht mehr umgehen.

Zunächst können diese Pflanzen nach oben ausweichen. Haben sie jedoch irgendwann den Gipfel erreicht und erwärmt sich die Erde weiter, werden sie verschwinden. Damit würde das Hochgebirge einen wichtigen Teil seiner Tier- und Pflanzenvielfalt unwiederbringlich verlieren.

Bedeutung des Hochgebirges als Ökosystem

Hochgebirge greifen massiv ins Klima ihres Umlandes ein. Dieses Klima kann sich stark von der Klimazone unterscheiden, in der sich das Gebiet eigentlich befindet. Man nennt dieses Klima „Gebirgsklima“. Der Begriff bezieht auch das besondere Klima in dem Hochgebirge selbst mit ein.

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Das Altaigebirge in Sibirien prägt durch sein Gebirgsklima die umliegende Landschaft

Ein Hochgebirge hält Wind zurück. Befindet es sich in Küstennähe, kann es verhindern, dass das hinter ihm liegende Land mit Regen aus seiner Richtung versorgt wird. Das führt auf der einen Seite zu besonders feuchtem, auf der anderen Seite zu auffallend trockenem Klima.

In Kanada sorgen die Coast Mountains dafür, dass sich in ihrer Nähe ein gemäßigter Regenwald halten kann. Die Coast Mountains liegen entlang der Pazifikküste zwischen dem Fraser River im Süden und Alaska Panhandle, einem Küstenstreifen im Norden. Auf der dem Meer zugewandten Seite konnte sich ein gemäßigter Regenwald bilden, in dem Fichten und Küstenmammutbäume wachsen.

Weiterhin übt der Himalaya Einfluss auf seine Umgebung aus: Ohne das Gebirge wäre Indien nicht so heiß und Zentralasien deutlich feuchter. Ein Wegfallen der Hochgebirge wäre daher nicht nur für die dort lebenden Tiere und Pflanzen fatal. Es würde das gesamte Weltklima verändern.

In der Vergangenheit ist es außerdem den Hochgebirgen zu verdanken, dass sich viele unterschiedliche Arten bilden konnten. Gebirge stellen für die meisten Tiere und Pflanzen unüberwindbare Grenzen dar. Dadurch bilden sich Populationen, die sich nicht miteinander vermischen können. Sie entwickeln sich getrennt voneinander. Das unterschiedliche Klima, das um Gebirge herrscht, verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.

Der Mensch greift noch auf andere Art in das Hochgebirge ein: Waldrodung begünstigt Lawinen und gefährdet damit auch die in der Nähe lebenden Menschen. Aus diesem Grund gelten immer mehr Gebiete der Alpen als lawinengefährdet. Überdies verhindert die Nutzung als Weiden, dass sich in dem Bereich wieder ein Wald bilden kann. Das Nutzvieh frisst junge Bäume ab, sodass kaum welche nachwachsen können. Die Nutzung als Skipisten verhindert das ebenfalls. Der Tourismus erhöht die Schadstoffbelastung und zerstört durch Bebauung weitere Teile der Natur.

Das Leben im Hochgebirge

Flora und Wachstumszonen

Obwohl das Hochgebirge ein Lebensraum der Extreme ist, ist er gleichzeitig Heimat für viele verschiedene Pflanzenarten. Etwa 20 % aller bekannten Arten kommen im Hochgebirge vor. Das kommt durch die vielen unterschiedlichen Bedingungen im Hochgebirge zustande. Sonnige und schattige Standorte wechseln sich ab. Auch die dort herrschenden Temperaturen unterscheiden sich je nach Höhe und Sonnen- oder Schattenseite. Auf diese Weise bietet das Hochgebirge viele kleine spezialisierte Lebensräume, in denen die darauf angepassten Pflanzen wachsen können.

Aufgrund der besonderen Verhältnisse durchlief die Flora im Hochgebirge notwendigen Anpassungen. Die Epidermis, also die äußere Zellschicht der Pflanzen, quasi ihre Haut, ist dicker. Dadurch schützt die Pflanze ihre tieferen Schichten vor der UV-Strahlung. Ihre Blätter können Luftfeuchtigkeit aufnehmen, da der steinige Boden nur wenig Wasser speichert. Aus diesem Grund wurzeln Pflanzen im Hochgebirge besonders tief und breit. Sie brauchen den extra Halt und finden nur so ausreichend Nährstoffe auf dem nährstoffarmen Boden. Gleichzeitig benötigen sie davon meist weniger als die Pflanzen im Tal. Sie leben sparsamer.

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Die Gebirgsblume Edelweiß (Leontopodium nivale) in den Alpen

Die Wachstumszonen geben an, wo eine Pflanze wachsen kann. Die Zonen sind unter anderem an die Höhe gekoppelt.
Die nivale Zone beschreibt die oberste Wachstumszone. Hier überleben nur noch Spezialisten und der Boden ist nicht mehr lückenlos durch Pflanzen bedeckt. Das Klima ist harsch, es liegt überwiegend Schnee und die Vegetationsperiode ist entsprechend kurz.

Wo genau die nivale Zone beginnt, ist standortabhängig. Ähnlich ist es bei der Waldgrenze. Oberhalb der Waldgrenze wachsen noch Bäume, diese bilden aber keine Wälder mehr, sondern stehen in kleinen Gruppen oder einzeln. In Deutschland liegt die Waldgrenze bei etwa 1800 Metern. Im Himalaya liegt sie viel höher, erst bei 4400 Metern. Entsprechend verschiebt sich auch die nivale Zone.

Typische Bäume des Hochgebirges sind Berg-Ahorn, Eschen, Buchen, Fichten und Tannen. Daneben wachsen auch Vogelbeeren, Grün-Erlen, Linden, Eiben, Kiefern und Lärchen dort. In höheren Lagen dominieren meist die kälteharten Nadelbäume. Je nach Standort kommen auch andere Arten hinzu. Eukalyptus, Kastanien, Rhododendron und die Magnolie kommen ebenfalls in höheren Ebenen vor.

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Bergahon (acer pseudoplatanus)

Büsche, Sträucher und Blumen des Hochgebirges sind Alpenrosen, Gämsheide, Krautweide, Fingerkraut und das Wahrzeichen der Alpen: das Edelweiß. Auf den Wiesen wächst Borstgras und Blaugras.

Viele dieser Pflanzen kommen auf unterschiedlichen Höhen vor. Einige wachsen vom Tal bis zum Gipfel. Ihre genaue Verbreitung ist stark von ihrem Standort abhängig.

Fauna und ihre spezielle Anpassung

Nicht nur die Pflanzen müssen sich auf das Leben im Hochgebirge einstellen. Auch die Tiere benötigen besondere Schutzmaßnahmen.
Hohle, weiße Haare und eine dicke, schwarze Haut schützt vor Kälte und der erhöhten UV-Strahlung. Typisch für die Tiere des Hochgebirges sind außerdem große Pfoten und eine Schutzhaut auf den Augen. In höheren Gebieten haben sie verkürzte Gliedmaßen und kleine Ohren sowie kurze Schwänze. Damit verhindern sie, zu viel Wärme über ihren Körper zu verlieren.

Aufgrund des reichen Pflanzenangebots gibt es in Hochgebirgen viele Insekten. Die Alpenhummel ist dabei besonders für die Pflanzen oberhalb der Waldgrenze zuständig. Sie bestäubt täglich etwa 1000 Blüten in Höhen zwischen 1600 und 3000 Metern.

Auch Nagetiere findet man in Hochgebirgen zuhauf. Mäuse, Kaninchen, Schneehasen und Murmeltiere leben dort auf unterschiedlichen Höhen. Sie sind eine beliebte Beute für Raubvögel wie den Steinadler, einen typischen Vogel des Hochgebirges.

Alpenmurmeltier (Marmota marmota) hochgebirge

Alpenmurmeltier (Marmota marmota) leben bis zur lokalen Baumgrenze und auch 200 Höhenmeter darüber

Größere Säugetiere sind Steinböcke, Luchse, Pumas, Wölfe und Bären. Diese Tiere gehen mit den extremen Bedingungen im Hochgebirge unterschiedlich um. Bären halten Winterschlaf, um die besonders kalten Monate keine Energie zu verschwenden. Steinböcke wandern in dieser Zeit in niedrigere Ebenen, wo das Klima milder ist.

Ist es warm genug, also meist in den niedrigeren Gegenden, überleben im Hochgebirge auch verschiedene wechselwarme Tiere.

Salamander, Waldeidechsen, Grasfrösche, Blindschleichen und Schlangen kommen dort vor. Sie sind Beute von kleinen Raubtieren und Beutegreifern wie Füchsen, Mardern, Bussarden und Raben. In den Wäldern kommen außerdem Eulen, Rehe, Wildschweine, Eichhörnchen und Hirsche vor.

Ein weiterer Bewohner des Hochgebirges ist der Große Panda. Er lebt in Höhen von 2700 bis 4000 Meter, wobei er im Winter bis auf 800 Meter hinabsteigt. Große Pandas kommen nur in einem sehr begrenzten Gebiet in China wild vor. Sie benötigen subtropische Temperaturen mit viel Niederschlag und dichtem Wald.

Zusammenfassung

  1. Als Hochgebirge zählen alle Massenerhebungen mit einem Höhenunterschied von mindestens 1000 bis 2000 Metern.
  2. 5 % des Festlandes auf der Erde gehören zu den Hochgebirgen.
  3. Hochgebirge bestehen aus belebten und unbelebten Stufen.
  4. In Hochgebirgen ist die Belastung durch UV-Strahlung höher und die Temperatur niedriger als im Umland.
  5. Hochgebirge in Äquatornähe besitzen ein Tagesklima, bei dem die Temperaturen jede Nacht unter den Gefrierpunkt fallen können.
  6. Hochgebirge entstehen durch Verschiebung der Kontinentalplatten über Jahrmillionen oder nach vulkanischer Aktivität.
  7. Hochgebirge werden je nach Feuchtigkeit und ihrem Aussehen in unterschiedliche Typen eingeteilt.
  8. Der Klimawandel bedroht Hochgebirge besonders, weil er ihre Wachstumszonen verschiebt.
  9. Der Himalaya beeinflusst das Klima Zentralasiens und Indiens: Ersteres wäre ohne das Gebirge feuchter, letzteres kühler.
  10. Hochgebirge stellen Grenzen dar, sodass sich in der Vergangenheit viele unterschiedliche Arten entwickeln konnten.
  11. Der Mensch zerstört die im Hochgebirge wachsenden Wälder, erhöht die Gefahr für Lawinen und belastet die Umwelt mit Schadstoffen.
  12. Die Pflanzen im Hochgebirge wurzeln tiefer, benötigen weniger Nährstoffe und besitzen eine dickere Epidermis, um mit den besonderen Bedingungen fertig zu werden.
  13. Die dort lebenden Tiere haben sich mit hohlen Haaren und einer schwarzen Haut auf die Kälte und die hohe UV-Belastung angepasst.
  14. Typische Pflanzen des Hochgebirges sind Berg-Ahorn, Fichten, Kiefern, Kastanien, Alpenrosen, Krautweide, Edelweiß und Blaugras.
  15. Oberhalb von etwa 3000 Metern beginnt die nivale Zone, wo nur noch spezialisierte Pflanzen wachsen.
  16. Typische Tiere des Hochgebirges sind Alpenhummeln, Murmeltiere, Schneehasen, Steinböcke, Pumas und Bären.
  17. Der Große Panda ist ein Bewohner des subtropischen Hochgebirges in China.

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