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Garrison Pub in Birmingham: Die Stammkneipe der Peaky Blinders


Das Garrison Pub war ein Lokal in Small Heath, einem Stadtteil von Birmingham. Das Gebäude der einstigen Kneipe befindet sich immer noch in der Garrison Lane, einer Straße in der Nähe des St. Andrews Fußballstadions.

In den Jahren 1919 bis 1930 soll dieses Pub ein lokaler Treffpunkt für die Bewohner aus Small Heath gewesen sein. Und auch die regionale Straßengang Peaky Blinders soll sich in diesen Jahren dort getroffen haben.

Heute ist das Gebäude eher heruntergekommen, da es bereits mehrfach den Besitzer wechselte. Zuletzt wurde es im Jahr 2014 versteigert. Der neue Besitzer wollte die einstige Taverne zu einem Wohnblock umbauen lassen, was bisher allerdings nicht geschah.

Geschichte des Garrison Pub als Treffpunkt der Peaky Blinders

In der Fernsehserie „Peaky Blinder: Gangs of Birmingham“ ist das Garrison das Stammlokal der Birminghamer Straßengang Peaky Blinders. Harry, der Besitzer des Pubs, zahlt Schutzgeld an die Gang. Dies muss er tun, obgleich Harry auch einige Vorteile dadurch genießt.

Denn der Schutz der Gang bedeutet auch, dass sich andere Gangs oder IRA-Terroristen dort nicht niederlassen. Kneipenschlägereien und ähnliche Vorkommnisse gibt es im Garrison ebenfalls nicht, solange Harry den Schutz der Peaky Blinders genießt.

Gleichzeitig bringt dies einige Nachteile mit sich. Denn die Peaky Blinders besetzen einen Extra-Raum, welcher nur für sie zugedacht ist. Dieser liegt direkt neben dem Tresen und ein Durchreichfenster verbindet den Raum mit dem Ausschank.

Als später Grace Burgess bei Harry arbeitet, will die schöne Bardame einige Veränderungen im Garrison vollziehen. So schlägt sie vor, dass sie selbst singen könnte, weil dies die Gemüter der angetrunkenen Gäste beruhigen könnte. Thomas Shelby, der Kopf der Peaky Blinders, verbietet allerdings Gesang im Garrison. Deshalb beginnt Grace damit ihn zu umschmeicheln, um doch noch ihre begehrten Gesangseinlagen fortsetzen zu dürfen.

Später kauft Tommy Shelby das Lokal von seinem eigentlichen Besitzer ab. Dieser bekommt dafür zwar eine stattliche Summe englische Pfund geboten, war allerdings nicht bereit, seine geliebte Kneipe aufzugeben. Letztendlich blieb Harry aber keine andere Wahl, da die Peaky Blinders nicht verhandeln werden.

So wird Harry nur noch zum Angestellten in seinem Lokal und die Peaky Blinders nutzen das Garrison zur Geldwäsche. Denn die Einnahmen aus den Pferdewetten steigen, seit dem Deal mit Billy Kimber, so enorm an – dass die Gang einen Platz braucht, um die Schwarzgelder einzutauschen.

Als Tommy dann Waffen aus den örtlichen BSA-Werken stehlen lässt, wird die IRA auf ihn aufmerksam. Deshalb besuchen die Terroristen ihn im Garrison und fordern die Herausgabe der Waffen. Als wenig später der Milizenführer Malachi Byrne auftaucht, kann sich Tommy nicht mehr herausreden und muss die Waffen an die IRA aushändigen.

Aber Tommy weiß bereits, dass die Terroristen ihn töten werden, sobald er die Waffen übergeben hat. Deshalb instruiert er die Bardame Grace, ihm zu helfen. Diese versteckt sich in einem Hinterzimmer des Pubs und wartet auf Tommys Signal.

Nachdem die Terroristen das Waffenversteck kennen, wollen sie Tommy direkt im Garrison erschießen. Dieser erhebt das Glas zu einem Trinkspruch, welcher das Signal für Grace ist. Die Bardame stürmt, mit gezogener Pistole, aus ihrem Versteck und erschießt einen IRA-Soldaten. Den Anderen erschlägt Thomas Shelby mit einem Blechkrug.

Im Jahr 1921 wird das Garrison dann Ziel eines Anschlages. Zwei Frauen platzieren Kinderwagen vor den Eingangstüren des Garrison, welche Sprengstoff enthalten. Die Explosion zerstört die Türen des Pubs und auch Teil der Inneneinrichtung.

Über den Autor:

Mein Name ist Mathias Mücke und ich bin Autor und Inhaber von ScioDoo.

Das Ziel von ScioDoo ist es, dass du hier Informationen findest, welche du für deinen Alltag, Schule, Studium oder eine betriebliche Weiterbildung brauchst.

Aber nicht nur das...

Gleichzeitig will ich das Wissen recht unterhaltsam servieren, so dass du vielleicht mal wiederkommst.

Ich weiß selbst, dass dieser Ansprung enorm ist.

Aber deshalb arbeite ich auch jeden Tag an mir und an diesem Projekt, so dass du auch jeden Tag neues kostenloses Wissen bekommst.

Nicht schlecht, oder?

Also bis später vielleicht.

LG Mathias Mücke


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