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Lickey Tea Rooms von Birmingham: Verhandlungsort der Peaky Blinders und Inspektor Campbell


Die Licky Tea Rooms waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Rückzugsort der Erholung in Birmingham. Die Familie Cadbury errichtete im Jahr 1904 diese Cafeteria und servierte dort Kaffee und Gebäck. Das Gebäude steht immer noch, wurde allerdings ab 1960 als Hotel genutzt.

Die Lickey Tea Rooms in Peaky Blinders

In der Fernsehserie „Pickey Blinders: Gangs of Birmingham“ spielt eine Szene in den historischen Räumen der Cafeteria. Denn dort treffen sich Thomas Shelby und Inspektor Campbell, um über die weitere Vorgehensweise in Birmingham zu verhandeln.

Die Polizei von Birmingham hat, im Vorfeld, sämtliche Häuser in der Watery Lane und in anderen Straßen des Stadtteils Small Heath durchsuchen lassen. Sie suchten Waffen, welche im Jahr 1919 aus den BSA-Werken verschwunden waren.

Diese großangelegte Polizeirazzia geschah auf Anweisung von Campbell und zu einem Zeitpunkt, als die Peaky Blinders nicht in der Stadt waren. Somit glaubte die Bevölkerung von Small Heath, dass die Peaky Blinders aus der Stadt geflohen seien und der Polizei die Oberhand gegeben hätten.

In der Kirche von Small Heath traf dann Campbell auf Polly Gray und befragte auch diese nach den gestohlenen Waffen. Diese wusste allerdings nichts und der Inspektor forderte die Frau auf, den Peaky Blinders auszurichten, dass er sich mit ihnen in den Lickey Team Rooms treffen will. Thomas Shelby, der Chef der Peaky Blinders, erfuhr dann von Polly vom Wunsch des Inspektors.

Doch bevor es zum Treffen kam, holte Tommy Shelby zum Gegenschlag aus. Denn er wusste, dass es bei so einem Treffen immer besser ist, wenn man nicht aus einer Niederlage heraus verhandelt. Deshalb ließ er sämtliche Bilder des damaligen Königs Georg Ⅴ. einsammeln und in der Watery Lane verbrennen. Zu diesem Schauspiel lud er einen Reporter vom Bimingham Evening Dispatch, der damaligen Tageszeitung Birminghams, ein.

Im Interview mit dem Reporter erzählt Tommy dann, dass er und alle Anwohner von Small Heath treue Patrioten und Loyalisten der englischen Krone seien. Das Schauspiel dient nur dazu, dass die Engländer sehen, welche Missstände in Birmingham vorherrschen. Denn die durchsuchten Häuser gehören ehemaligen Soldaten, welche – wie Tommy auch – an der Front für England gekämpft hätten. Weiterhin sagt er dem Reporter, dass er 1916 an der Schlacht von Somme gegen die Deutschen kämpfte und mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde.

Nachdem der Eving Dispatch das Interview Tommys herausgab, geriet Campbell ins Hintertreffen. Denn Winston Churchill wollte nicht, dass eine Polizeirazzia dazu führte, dass die Häuser von Loyalisten durchsucht und die Einwohner erniedrigt werden. Deshalb kritisierte er Campbells Vorgehensweise scharf und hielt den Inspektor dazu an, diskreter vorzugehen.

Beim Treffen in den Lickey Tea Rooms kam Tommy Selby nun nicht mehr als Bittsteller. Stattdessen war es ihm möglich, sämtliche Forderungen – welche er aufgestellt hatte – zu verkünden. Und er forderte, dass die Polizisten in Birmingham wegsehen würden, wenn er sein Geschäft mit Billy Kimber aufzieht.

Außerdem dürfte die Polizei weder dessen Familie und auch nicht seine kontrollierten Pubs überfallen. Campbell sollte im Gegenzug die Waffen erhalten, sobald das Geschäft mit Billy Kimber erfolgreich aufgezogen wurde.

Widerwillig musste der Inspektor den Anweisungen Tommys Folge leisten, hatte aber ebenfalls eine Bedingung. Denn bei den Hausdurchsuchungen fanden sie im Haus von Freddie Thorne ein Medikamenten-Rezept, welches auf Ada Shelby ausgestellt war. Dadurch wusste der Inspektor, dass Ada und Freddie zusammen waren. Und da Freddie seitdem auf der Flucht und ein gesuchter Kommunist war, wollte er ihn aus Birmingham verbannen. Tommy sollte diese Verbannung vollziehen. Thomas Shelby stimmte dieser Forderung zu, um das Geschäft mit Billy Kimber nicht zu gefährden.

Über den Autor:

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LG Mathias Mücke


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