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Arthur Shelby: Biographie des ältesten Peaky Blinders


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Arthur Shelby in der TV-Serie Peaky Blinders – Bildquelle: Amazon*


Arthur Shelby Junior war Sohn des gleichnamigen Arthur Shelby und ein berüchtigter Unterweltboss von Birmingham in den Jahren zwischen 1919 und 1930. Zusammen mit seinen Brüdern Tommy und John leitete er die Straßengang Peaky Blinders.

Arthur Shelby Biographie in Peaky Blinders

In der TV-Serie „Peaky Blinders: Gangs of Birmingham“ wird die Figur des Arthur Shelby vom britischen Schauspieler Paul Anderson gespielt. Innerhalb der Serie nimmt Arthur eine Hauptrolle ein und ist bereits ab Folge 1: „Geschenk des Teufels“ vertreten.

Obwohl Arthur der Älteste der Shelby Brüder ist, kümmert sich sein jüngerer Bruder Thomas um die Geschäfte der Familie. Dabei verdienen die Peaky Blinders, so nennt sich die Gang selbst, ihr Geld durch Pferderennen, Schutzgelderpressungen und Schmuggel.

Arthur diente im ersten Weltkrieg zwischen 1914 und 1918. Deshalb war er in Frankreich stationiert, um gemeinsam mit den Franzosen die deutsche Offensive zurückzudrängen. In Flandern, dem Grenzgebiet zu Belgien, lieferte sich die Britisch-Französische-Front erbitterte Kämpfe mit den Deutschen. Diese Kriegszeit ging auch an Arthur nicht spurlos vorbei, wodurch er später zum Trinker wird.

Weiterhin nagt es an seinem Gemüt, dass sein Vater Arthur Shelby Senior die Familie verließ, nachdem seine Mutter gestorben war. Zusammen mit seiner Tante Polly kümmerte sich der älteste Shelby-Bruder um seine jüngeren Geschwister Thomas, Ada, John und Finn. Nach dem Krieg kehrten Arthur und seine Brüder nach England zurück und der gewieftere Tommy übernahm die Führung der Familie.

Staffel 1: Arthur und der Aufstieg der Peaky Blinders

Nachdem Tommy die Geschäfte der Peaky Blinders übernimmt, versucht er ins Wettgeschäft einzusteigen. Noch sind die Shelbys kleine Buchmacher, welche ihr Geld durch die Wetteinsätze Anderer verdienen. Doch Thomas Shelby hat die Vision, Pferderennen zu manipulieren. Dadurch haben er und seine Brüder den Vorteil, immer auf das richtige Pferd zu setzen.

Aber die Rennmanipulation wird bereits durch den Gangster Billy Kimber überwacht, welcher selbst die Rennen – zu seinen Vorteil – manipuliert. Und diese Vormachtstellung will er sich nicht nehmen lassen. Tommy schafft es Kimber davon zu überzeugen, dass er dessen Schutz bei den Rennen braucht.

Arthur dient dabei als Handlanger und sorgt dafür, dass umherziehende Zigeuner keinen Penny von Kimbers Buchmachern stehlen. Das Geld, welches er den Dieben abnimmt, gibt er seinem Bruder Tommy – welcher es dann Kimber präsentiert. Somit deutet Tommy an, dass Kimber jedes Wochenende beim Rennen diesen riesigen Batzen Geld verliert, falls er auf die Hilfe der Peaky Blinders verzichtet. Und so kommen Billy Kimber und die Peaky Blinders ins Geschäft. Fortan sorgen die Shelbys für die nötige Sicherheit beim Rennen und erhalten im Gegenzug eine legale Wettlizenz.

Dennoch hat Arthur, mit seinen Dämonen zu kämpfen und fällt regelmäßig in tiefere Depressionen. Um ihn aufzubauen und gleichzeitig illegal verdientes Geld zu waschen, kauft Thomas eine eigene Bar. Das Garrison war sowieso das Stammlokal der Peaky Blinders und da Arthur im Krieg erwähnte, dass er einmal ein eigenes Lokal besitzen will – steigen die Shelbys ins Bargeschäft ein.

Die derzeitige Bardame Grace wird gleichzeitig Sekretärin des neu formierten Unternehmens. Dabei nutzt sie Arthur, um an zusätzliche Informationen über die Machenschaften der Peaky Blinders heranzukommen. Der gutgläubige Arthur steckt der schönen Grace sämtliche Hintergrundinformationen zu, welche diese an die Polizei weitergibt. Denn noch weiß niemand, dass Grace eigentlich eine Spionin ist, welche im Auftrag von Inspektor Campbell handelt.

Weiterhin taucht in Staffel 1 der Vater der Shelbys, nach zehnjähriger Abstinenz, wieder auf. Tommy schmeißt diesen direkt aus seiner Wohnung und seinem Leben, aber Arthur will sich mit seinem Vater aussöhnen. Dabei ist die väterliche Ausstrahlung und Arthurs Verlangen nach des Vaters Liebe und Anerkennung so groß, dass er diesem die Ersparnisse der Firma übergibt. Insgesamt 500 Pfund händigt Arthur seinem Vater aus, weil er glaubt – dass er mit ihm zusammen ein Hotelgeschäft aufbauen will. Stattdessen macht Arthur Senior sich aus dem Staub und lässt seinen gutgläubigen Sohn zurück.

Aus Scham vor seinen Brüdern will sich Arthur deshalb selbst umbringen und hängt sich auf. Der Strick reißt allerdings, wodurch sein Selbstmordversuch misslingt. Thomas zeigt seinem Bruder später die Visitenkarten, welche er drucken ließ. Auf diesen Karten stehen er und seine Brüder als gleichgestellte Teilhaber des neuen Unternehmens Shelby Limited. Außerdem macht der Jüngere seinem älteren Bruder klar, dass sie demnächst sehr viel Geld – auf legalem Weg- verdienen werden. Und dies ist mehr, als ihr gemeinsamer Vater je erreichen wird.


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