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Otto I.


wer war otto der große

Otto I. empfängt als Zeichen der Unterwerfung ein Schwert vom links knienden König, der mit Beringarius (Berengar II.) bezeichnet wird. Rechts neben Otto trägt der Mann ein Schwert mit der Spitze nach oben als Zeichen der Richtgewalt. Illustration einer Handschrift der Weltchronik Ottos von Freising. Mailand, Biblioteca Ambrosiana, Cod. S. P. 48, olim F 129 Sup., um 1200

Otto I., welcher den Beinamen Otto der Große erhielt, war zwischen 962 bis zu seinem Tode 973 der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nationen. Er gilt als erster deutsch-römischer Kaiser, welcher den gesamtrömischen Kaiser Berengar I. ablöste.

Otto I. entstammt dem Geschlecht der Liudolfinger, wurde 23. November 912 in Memleben (Sachen-Anhalt) geboren und starb dort am 7. Mai 973. Sein Vater Heinrich I. war bereits Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches. Nach Ableben des Vaters (936) erwarb Otto I. beide Herrschertitel und wurde ab 951 König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser.

Wer war Otto der Große

Otto I. der Große wurde am 23. November 912 in Wallhausen geboren und starb am 7. Mai 973 in Memleben. Beide Städte liegen im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Gebürtig stammte er aus dem Geschlecht der Liudolfinger, später bezeichnete man seinen Vater, Heinrich I., sowie etliche von Ottos Nachkommen als die „Ottonen“.

Otto war ab 936 Herzog von Sachsen, dann König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), ab 951 König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser.

Heute gilt Otto der Große als „Urvater Deutschlands“, da es ihm gelang, die Herzogtümer und Königreiche auf deutschen Boden zu vereinen. Er begründete das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Ottos Herkunft und Familie

Otto war der älteste Sohn von Heinrich I. oder Heinrich der Vogler. Als Herzog von Sachsen entstammte er dem Adelsgeschlecht der Ottonen.
Der 876 geborene Heinrich war ab 912 Herzog von Sachsen und ab 919 König des Ostfrankenreichs. Als Heinrich 936 starb, brach er mit einer alten Tradition. Statt sein Erbe unter seinen Söhnen aufzuteilen, ernannte er Otto zum Alleinerben.

Heinrich hatte insgesamt vier Kinder: Thankmar aus seiner ersten Ehe mit seiner Frau Hatheburg und Otto, Heinrich und Brun aus zweiter Ehe mit seiner zweiten Ehefrau Mathilde.

Obwohl Heinrich das Vorgehen absegnen ließ, stieß Ottos Erbe auf heftige Kritik. Thankmar und Heinrich begehrten auf, Brun war in die Kirche eingetreten und kümmerte sich nicht um weltliche Belange.

Ottos Mutter Mathilde war eine Adelige mit dänisch-friesischen und sächsischen Wurzeln. Sie war 14 Jahre alt, als sie mit Herzog Heinrich verheiratet wurde. Später wirkte sie mildtätig und wurde von der Kirche heiliggesprochen.

Otto I. auf dem Weg zum Alleinherrscher

Der weitere Weg des Königs war durch die alleinige Übernahme des Erbes bereits vorgezeichnet.
Tatsächlich sah Otto I. sich selbst in unmittelbarer Nachfolge Karls des Großen, dem es im 8. Jahrhundert gelungen war, zahlreiche Völker und Adelige unter seiner Führung zu vereinen – der als erster westeuropäischer Herrscher seit der Antike vom Papst in Rom zum Kaiser gekrönt wurde.

Passend zu dieser Herrscher-Identifikation wählte Otto die Stadt Aachen zu seinem Krönungsort, wo die sterblichen Reste seines Idols begraben wurden.

Am 7.8.936 erhob man ihn zum König und anwesend waren nur die feinsten und treusten Adeligen aus Ottos Umfeld.
Die vornehmsten Herzöge machte er zu seinen Kammerdienern und Beratern. Später, während Ottos Kaisertum, entwickelten sich daraus die sogenannten Erzämter am Hofe, die es bis Ende des 18. Jahrhunderts gab und heutigen Beamten, Berater und Assistenzen-Jobs ähnelten.

Innere Konflikte und Aufstände

Die ersten Regierungsjahre wurde Otto von seinem Bruder Heinrich und später sogar von seinem 930 geborenen Sohn Luidolf bekämpft.
Nach heftigen Auseinandersetzungen mit seiner eigenen Familie und den Herzögen von Franken, Bayern und Lothringen schlug Otto alle Revolten gegen sich nieder und erreichte eine ruhigere seiner Regentschaft. Statt mit Gewalt versuchte er durch geschickte Heiratspolitik mehr Frieden in sein Reich zu bringen.

Otto I. wurde König von Italien

Nach dem Tod seiner ersten Frau Edgitha im Jahr 946 ging Otto 951 eine weitere, strategisch geschickte Ehe ein.
Die Witwe des Langobardenkönigs Adelheid soll Otto um Hilfe ersucht haben. Sie wurde von einem Amtsanwärter gefangen gehalten, der sie zur Ehe zwingen wollte.

Otto überquerte 951 die Alpen und heiratete Edgitha Weihnachten desselben Jahres. Damit wurde er zum König des langobardisch-italienischen Reiches.

Schlacht auf dem Lechtfeld

Durch die Ausdehnung seiner Macht schuf sich Otto weitere Feinde. In die Zeit nach seiner Heirat mit Adelheid fielen die Auseinandersetzungen mit seinem Sohn, der um sein Erbe fürchtete, sowie weiteren Herzögen, die sich mit Luidolf verbündet hatten. Noch bevor es zu mehr Revolten gegen ihn kommen konnte, kam Otto das Schicksal entgegen. Die gefürchteten Reiterstämme der Magyaren, heute Ungarn, drängten von Osten in die deutschen/fränkischen Reiche.

955 belagerten die Ungarn das Bistum Augsburg und Otto trommelte die Völker, Heere und Herrscher des späteren Deutschlands unter seiner Führung zusammen.

Auf dem Lechfeld bei Augsburg schlugen Ottos Armeen die Ungarn verheerend. Durch seinen Mut und seine Führungsqualitäten wurde Ottos Regentschaft nun endgültig anerkannt. Von diesem Zeitpunkt an wurde er als Held verehrt und galt als siegreicher Beschützer der lateinischen Christenheit.

Otto I. auf dem Höhepunkt seiner Macht

Endlich waren alle Könige, Herzöge und Bistümer bereit, Otto als den Herrn über andere Könige zu akzeptieren. Als er siegreich eine weitere Schlacht für die Freiheit Italiens schlug, wurde Otto im Jahr 961 auch dort akzeptiert und gefeiert. Am 2.2.962 wurde der Lebenstraum dieses Mannes war: Papst Johannes XII. krönte Otto I. in der Peterskirche in Rom zum Kaiser.

Von diesem Zeitpunkt an gehörten die Italienpolitik, Angelegenheiten Roms und die Kaiserkrönung durch den Papst zum Regierungsprogramm der mittelalterlichen deutschen Könige.

Otto I. sicherte sich in der Folge sogar das Mitbestimmungsrecht über die Wahl des Papstes. Papst Johannes XII. ließ er nur ein Jahr, nachdem er ihn zum Kaiser gekrönt hatte, absetzen, da er ein Komplott mit einem Gegner fürchtete.

Otto I. und die Kaiser von Byzanz

Mit Ottos Kaiserkrönung endete 962 die kaiserlose Zeit in Westeuropa. Die Traditionen des Weströmischen Reiches und des Karolingerreichs (Karl der Große) wurden durch ihn wiederbelebt. Damit trat er gleichzeitig in eine gewisse Konkurrenz zum Byzantinischen Reich, das aus dem Oströmischen Reich hervorgegangen war.

Dass Päpste zu Rom eigenmächtig die Kaiserwürde verliehen, etablierte sich erst nach dem Untergang der letzten weströmischen Kaiser. Was von Rom geblieben war, wurde zunächst ein kleiner Kirchenstaat.

Lange waren die oströmischen und später byzantinischen Kaiser die eigentlichen Erben der antiken Kaiserwürde.
Ottos Krönung nahm Kaiser Romanos II. zunächst gelassen hin. Erst als Otto sich in Süditalien ausbreitete, bekam er Probleme mit dessen Nachfolgern Nikephoros II., Basileios II. und Nikephoros Phokas. Um den Unfrieden elegant zu schlichten, hielt Otto in Byzanz Ausschau nach einer Braut für seinen Sohn und Mitkaiser Otto II.

Die Wahl fiel auf eine Nichte von Nikephoros Phokas namens Thepanu. Gleich nach der Heirat mit Otto II. wurde sie zur Kaiserin gekrönt und der Frieden war wiederhergestellt.

Otto I. und die Religion

Im Mittelalter verstanden sich Könige und Kaiser als Vertreter Christi und Beschützer der Christenheit. Immer wieder wurde das christliche Abendland von heidnischen Reitervölkern aus dem Osten und islamischen Völkern bedroht.

Otto erkannte früh, dass die Religion das bindende Element seiner Heimat und des westlichen Europas war. Sein Ziel war die Schaffung des Heiligen Römischen Reiches, in dem alle großen Mächte unter ihm vereint waren.

Er verhalf der Kirche zu wirtschaftlicher und militärischer Macht, beteiligte den Klerus an den Staatsgefügen und seinen eigenen Bruder Brun erhob er zum Bischof. Für den Schutz und die Beteiligungen verlange Otto I. dennoch eine Gegenleistung. Bistümer und reiche Kloster waren dazu verpflichtet, ihm hohe Abgaben zu zahlen.

Der Kaiser war der Ansicht, dass alle Herrscher im Römischen Reich von Herzen zur Demut gegenüber Gott und zur Milde gegenüber den Untertanen verpflichtet sei.

Otto soll christliche Werte nicht nur postuliert, sondern wahrhaftig gelebt haben. In seiner geliebten Stadt Magdeburg gründete er ein Erzbistum und veranlasste den Bau eines großen Doms.

Nach seinem Sieg über die Magyaren sandte er christliche Missionare aus, um den Glauben in slawische Gebiete zu etablieren – was ihm auch gelang.
Auch dänische Völker auf Jütland soll er gezwungen haben, sich taufen zu lassen und dem christlichen Glauben beizutreten.

So finanzierte sich der Kaiser

König und Kaiser zu sein bedeutete zu diesen Zeiten nicht unbedingt Reichtum. Oft hatten die Könige, Herzöge und andere Adelige noch nicht einmal feste Wohnsitze. Sie zogen, wie auch Otto, als Reisekönige von Pfalz zu Pfalz oder weilten in Bistümern und Klöstern.

Neben den Abgaben, die untergeordnete Adelige und die Kirche an den Herrscher zahlen mussten, finanzierte sich Otto hauptsächlich über Silberbergwerke in Goslar im Harz. Die satte Ausbeute erlaubte den Bau steinerner Kirchen statt hölzerner und erste große Märkte etablierten sich um Leipzig. Zeit seines Lebens zog Otto mit seinem Hofstaat umher. Besonders am Herz lag ihm Zeit seines Lebens die Stadt Magdeburg.

Ottos Tod

Nach sechsjährigem Aufenthalt in Italien kehrte Otto 973 nach Quedlinburg zurück. Er richtete zum Osterfest ein großes Treffen befreundeter und verbündeter Herrscher aus Dänemark, Polen, Ungarn, Byzanz, Italien und Spanien aus.

Zu Christi Himmelfahrt hielt sich Otto in der Pfalz Memleben nahe Merseburg auf und erkrankte schwer. Nach heftigen Fieberanfällen bekam der 60 Jahre alte Otto die Sterbesakramente und starb am 7. Mai 973 am selben Ort, wo bereits sein Vater gestorben war.

Otto I. wurde im Magdeburger Dom an der Seite seiner 946 verstorbenen Frau Edgitha beigesetzt. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Otto II.

Was für ein Mensch war Otto der Große?

Ottos Vater Heinrichs I. beschrieben Geschichtsschreiber als einen freundlichen, leutseligen und milden König. Otto dagegen erschien dem Volk vergleichsweise ernst und streng. Er soll oft sehr grimmig ausgesehen, aber auch einen unerschütterlichen Mut und Kampfgeist besessen haben.

Der Geschichtsschreiber Widukind von Corvey bezeichnete Otto privat als umgänglichen Menschen. Er soll die Jagd und die Künste geliebt haben. Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau lernte er selbst das Lesen und Schreiben. Er studierte Bücher, was für Adelige seiner Zeit nicht unbedingt normal war.

Außerdem sah Otto in Frauen keine minderwertigen Menschen. Unter ihm erlebte die Weiblichkeit im Reich eine Blüte und seine Königinnen hatten so viele Rechte und Einfluss wie keine Königinnen zuvor. Otto selbst soll oft Rat bei ihnen gesucht haben.

Ottos Ehefrauen und Kinder

Die erste Ehefrau des Kaisers war eine angelsächsische Adelige namens Edgitha. Geboren wurden sie 910 in England als Tochter des angelsächsischen Königs Eduards des Älteren von Wessex.

Auf Anfrage von Ottos Familie sandte der König 929 seine beiden Töchter Edgitha und Edgiva nach Sachsen, damit Otto sie kennenlernen konnte. Der entschied sich für Edgitha, die vom zeitgenössischen Schreiber Hrotswit von Gandersheimmit mit diesen Worten bedacht wurde, „sie ist von reiner und edler Stirn, anmutigem Wesen und wahrhaft königlicher Gestalt“. Edgiva heiratete kurz darauf den König Rudolf II. von Burgund.

Obwohl Ottos Ehe arrangiert war, sollen sich die beiden aufrichtig gemocht und viel Zeit miteinander verbracht haben. Edgitha las sehr oft für ihren Mann, der bis zu ihrem frühen Tod weder lesen noch schreiben konnte. Im Jahr 930 kam der erste Sohn des Paares Liudolf zur Welt und 931 wurde Liutgard geboren.

Edgitha starb 946 unerwartet und vergleichsweise jung an einer nicht näher bezeichneten Krankheit oder Schwäche. Otto soll sehr um sie getrauert haben und blieb danach etliche Jahre unverheiratet.

Erst als die italienische Königin Adelheid Otto um Hilfe bat, heiratete er erneut. Die 20 Jahre alte Königs-Witwe soll Otto aus Friedensgründen um die Ehe gebeten haben. 950 ritt Otto nach Italien, um Adelheid aus den Händen eines Erpressers zu befreien und heiratete sie im selben Jahr.

Obwohl auch diese Ehe politische Hintergründe gehabt hat, soll sie sehr harmonisch gewesen sein. Adelheid und Otto hatten vier gemeinsame Kinder: Der erstgeborene Heinrich starb sehr früh, Bruno wurde ebenfalls nur wenige Monate alt und die 954 geborene Mathilde wurde später die Äbtissin von Quedlinburg. 955 wurde mit Otto II. der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches geboren.

Nach Ottos Tod regierte Adelheid noch lange Jahre neben Otto II. Als dessen Ehefrau Theophanu früh starb, kümmerte sich Adelheid um die Erziehung ihres Enkels Otto III. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie im Kloster Seltz im Nord-Elsass und starb dort um 999 in einem für damalige Zeiten sehr hohen Altern.

Zusammenfassung

  • Otto I. entstammte einem sächsischen Adelsgeschlecht und vereinte als König deutsche Fürsten und Königshäuser im Kampf gegen die Ungarn (Magyaren).
  • Ottos Führungsanspruch wurde innerhalb der deutschen Adelshäuser lange nicht anerkannt.
  • Der König wurde von anderen Adeligen und seinem eigenen Sohn Luitgard angegriffen und mehrfach heftig infrage gestellt.
  • Da er sich für den Erhalt und den Schutz des christlichen Glaubens einsetzte, wurde er vom Römischen Papst zum Kaiser gekrönt.
  • Damit war Otto I. nach Karl dem Großen der erste Herrscher, der mitteleuropäische Adelshäuser unter einem Regenten vereinte.
  • Heute gilt er als einer der Urväter der deutschen Nation.
  • Otto I. soll ein sehr ernster, mutiger und vielseitig interessierter Mann gewesen sein. Die privaten Interessen des Kaisers waren die Jagd, die Küste, das Lesen und Brettspiele.
  • Mit seinen Ehefrauen Edgitha und Adelheid führte er eine harmonische Ehe und wertete die Stellung seiner Königinnen und Kaiserinnen auf Hof auf.
  • Otto I. starb 973 im Alter von 60 Jahren an einem Fieber. Bestattet ist er im Magdeburger Dom.

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