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Naad: Der erste Tote im goldenen Land | Vikings


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Naad in Vikings – Bildquelle: Amazon*


Naad war ein norwegischer Siedler, welcher zusammen mit seiner Frau Gudrin, dem Wanderchristen Othere und Ubbe Ragnarsson nach Grönland reiste.

Naads Biografie in Vikings

In der Fernsehserie Vikings wird Naad vom irischen Schauspieler Ian Lloyd Anderson verkörpert. Seinen ersten Auftritt hat die Figur in Staffel 6-2 Folge 6: Ivars Schatten.

Naads Überfahrt ins goldene Land

Naad und seine Frau Gudrin wollen von Island aus, das goldene Land finden – welches der Wanderer Othere versprach. Demnach soll es sich um ein Paradies handeln mit goldenen Stränden, Vogelgezwitscher und reichlich Vegetation. Ubbe Ragnarsson und dessen Frau Torvi sind ebenfalls besessen vom Gedanken daran. Deshalb beschließt die Gruppe und weitere 40 Siedler, Island zu verlassen.

Insgesamt treten 2 Schiffe die Seereise an. Auf einem Schiff reisen Kjetill Flachnase und dessen Sippschaft. Auf dem anderen Schiff reisen Ubbe , Naad, Othere und die anderen Siedlungswilligen. Wochenlang befindet sich die Gruppe auf See, ohne Land zu erreichen. Doch dann sieht Ubbe am Horizont einen Landstrich. Die Gruppe rudert über und betritt das Festland.

Das Land stellt sich allerdings nicht als das versprochene Paradies heraus. Stattdessen ist die Insel übersät mit Felsen, Gesteinsbrocken und Schnee. Trotz der rauen Verhältnisse schlagen Ubbe und Kjetill vor, dort zu siedeln. Das Gebiet wird gleichermaßen aufgeteilt und alle Siedler sollen den selben Anspruch bekommen. Alte Differenzen und Streitigkeiten sollen abgelegt und vergessen werden. Die Gruppe will einen Neuanfang und um neue Siedler anzulocken, nennen sie diese Insel Grönland.

Doch das Land stellt sich als nicht anbaufähig heraus und die Gruppe erleidet schnell Hunger. Als dann zufällig ein Wal auf Kjetill Flachnases Gebiet strandet, eskaliert die Lage – da der Wikinger seinen Besitz nicht teilen will. Nach einem Kampf können Ubbe, Naad, Othere und die anderen fliehen.

Sie laufen zurück zum Ufer der Insel, besteigen eines der Boote und fahren zurück auf See. Kjetill und dessen Sippe bleiben auf Grönland zurück. Aber auf See herrscht Wassernotstand und die Gruppe droht zu verdursten. Naads Frau Gudrin ist eine der Ersten und benötigt unbedingt Wasser. Und als Naad ihr etwas von den Vorräten besorgen will, verbietet es Torvi. In den nächsten Tagen verdurstet Gudrin.

Einige Tage später haben die Siedler bereits eine große Zahl der Besatzung verloren. Die Hoffnung auf rettendes Land schwindet, doch dann erreichen sie endlich Festland.

Naad als Siedler im goldenen Land

Das Festland erweist sich tatsächlich als gutes Siedlungsgebiet. Denn es gibt dort üppige Wälder, jede Menge Jagdtiere und Wasser. Schnell treffen die Wikinger auf Eingeborene, den Stamm der Mi’kmaq und deren Anführerin Pekitaulet. Die Sagamaw regiert zusammen mit ihren Söhnen Peminuit und We’jitu über den Stamm.

Die Siedler und die Eingeborenen tauschen Geschenke aus, befreunden sich und lernen voneinander. Es stellt sich heraus, dass Floki – der einstige Schiffbauer Ragnar Lodbroks und seiner Frau Lagertha, ebenfalls im goldenen Land lebt und von den Einheimischen eine Zeit lang gepflegt wurde. Ubbe, der Sohn von Ragnar und Aslaug Sigurdsdottir, kennt Floki und die Gruppe beschließt, diesen aufzusuchen.

Naads Tod im goldenen Land

Ubbes Anspruch war es, neues Land zu erschließen und die alten Gewohnheiten aus Island oder Kattegat hinter sich zu lassen. Diesen Anspruch hat er immer noch. Doch Naad stellt fest, dass die Einwohner Gold besitzen.

Er will dieses Gold stehlen und tötet versehentlich We’jitu, den Sohn der Anführerin. Dieser hatte ihn überrascht, als Naad gerade dabei war, dessen Zelt zu durchsuchen. Die Einheimischen nehmen Naad gefangen und übergeben ihn dann Ubbe. Der Ragnarsohn verspricht, dass er Naad bestrafen wird.

In einer Versammlung, der Ubbe, Othere und Floki beiwohnen, wird beschlossen, dass Naad mit dem Tod bestraft werden soll. Damit Naad die Möglichkeit erhält, in Walhalla einzuziehen, soll die Strafe der Blutadler sein.

Bei Naads Bestrafung sind auch die Einheimischen zugegen. Ubbe will gerade Naads Rücken auftrennen, als dieser um Gnade winselt. Der Ragnarsohn weiß nun, dass Naad die Prozedur niemals durchstehen könnte, ohne zu schreien. Dies ist allerdings die Bedingung, um danach in Walhall aufgenommen zu werden. Deshalb erlöst Ubbe den Totgeweihten und durchtrennt seine Kehle mit dem Messer. (siehe Todesliste Vikings)


Tasse

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