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Vikings Staffel 6-2 Folge 10 (20) Zusammenfassung: Die neue Welt


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Vikings Staffel 6-2 Folge 10: Die neue Welt – Bildquelle: Amazon*


Die 10. Folge aus Staffel 6-2 der kanadischen Fernsehserie Vikings ist zugleich die letzte Episode der Serie. Sie trägt den Titel: „Die Neue Welt“.

Die Neue Welt im goldenen Land

In der letzten Episode trafen sich Ubbe Ragnarsson und Floki wieder. Der Schiffsbauer erzählt, dass er geschwächt im goldenen Land ankam und die Einheimischen sich liebevoll um ihn kümmerten. Weiterhin beschreibt Floki, wie traurig er auf Island war.

Floki verlor den Sinn, fühlt sich von den Göttern verlassen und wurde innerlich krank. Da beschloss er Island zu verlassen, nahm ein Schiff und ließ sich treiben.

Als Torvi nachfragt, was genau ihn so traurig stimmte, antwortet Floki, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann. Aber Othere wird es wissen. Also geht Ubbe zu Othere und fragt diesen. Der Wanderer erzählt von der Blutfehde, welche sich auf Island zwischen den ersten Siedlern ereignete. Diese endete damit, dass Kjetill Flachnase die ganze Sippe des Eyvind ausgelöscht hat. Kjetills Tochter, Aud the deepminded, verlor den Glauben und brachte sich um.

Diese alten Traditionen müssen überwunden werden, glaubt Othere. Und deshalb fragt er Ubbe, was er sieht – wenn er das goldene Land betrachtet. Der Ragnarsohn erwidert, dass er Möglichkeiten sieht und all das, wovon Ragnar Lodbrok immer träumte.

Doch Othere deutet an, dass das goldene Land mit alten Traditionen bald schon nicht mehr golden sein wird. Denn, wenn die Wikinger im neuen Land ebenfalls der Blutfehde oder Rachepflicht nachgehen, wird es bald schon sein wie im alten Land, welches sie verlassen haben.

Währenddessen schleicht sich Naad ins Zelt von We’jitu. Er durchsucht dort die Habseligkeiten, in der Hoffnung, Gold zu finden. Dabei wird er von Ne’pa’tes überrascht. Sie bezeichnet ihn als Dieb, worauf Naad zornig reagiert. Als dann We’jitu ins Zelt kommt, eskaliert die Lage. Denn Naad sticht ihm mit einem Messer in den Hals, wodurch der junge Mann auf der Stelle stirbt.

Ne’pa’tes schreit auf und Naad flieht aus dem Zelt. Die Einheimischen verfolgen ihn und können Naad stellen. Ubbe kommt wenig später ins Dorf und bittet um Verzeihung. Der Ragnarsohn schwört, dass er nichts von Naads Handlungen wusste und diese niemals verzeihen kann. Weiterhin verspricht er, dass er Naad bestrafen wird. Pekitaulet übergibt den Gefangenen und starrt Ubbe an.

Im Lager der Wikinger beteuert Naad seine Unschuld und dass er in Notwehr handeln musste. Othere sagt, dass man über Mord niemals hinwegsehen kann. Ubbe ordnet an, dass der Blutadler eine geeignete Bestrafung wäre und vollzogen wird.

Zu Naads Bestrafung sind auch die Einheimischen gekommen, welche nun zusehen wollen, wie Ubbe dem Mörder den Rücken auftrennt, dann seine Lungenflügel herausholt und diese über Naads Schultern ausbreitet. Das Gesetz der Götter besagt, dass Naad in Walhalla aufgenommen wird, wenn er während der ganzen Prozedur nicht schreit, weint oder winselt. Der große Jarl Borg hat dies vor Jahren geschafft und ist danach zu den Göttern gezogen.

Als Ubbe das Messer auf Naads Rücken ansetzen will, beginnt dieser bereits zu winseln. Ubbe erkennt, dass Naad diese Prozedur niemals überstehen würde, ohne zu schreien. Und die nordischen Götter, wenn sie denn zusehen, würden ihn niemals nach Walhalla holen. Deshalb erlöst er Naad sofort und schneidet ihm die Kehle durch.

Am selben Abend wird We’jitu nach den Traditionen der Mi’kmaq beigesetzt. Floki schaut interessiert und wohlwollend dabei zu.

Das Neue Land in England

Nach der ersten Schlacht bei Eddington, bei der Harald Schönhaar starb, überbringen die Wikinger nun eine weiße Fahne. Alfred von Wessex und Ivar der Knochenlose führen Friedensgespräche. Der Ragnarsohn übergibt dem Sachsen die Schachfigur, welche er vor Jahren von ihm erhalten hatte.

Alfred schaut die Figur an und erinnert sich daran, wie König Ecbert von Wessex einst gegen Ragnar Lodbrok kämpfte, ihn gefangen nahm und dann Aelle von Northumbria übergab, da er ihn nicht selbst hinrichten konnte. Später kämpfte Ecberts Sohn und Alfreds Vater, König Aethelwulf von Wessex, gegen Björn Eisenseite. Und heute stehen er und Ivar immer noch am selben Punkt.

Ivar stimmt zu und schlägt vor, Geiseln zu tauschen und dadurch die Schlacht zu beenden. Doch Alfred erinnert sich auch an die Worte von Elsewith, seiner Ehefrau, welche sagte, dass die Wikinger immer wieder kommen und Frieden immer nur kurzfristig akzeptieren würden.

Außerdem sah Alfred in der letzten Schlacht Jesus Christus, welcher mit den Sachsen kämpfte und glaubt an den Sieg. Deshalb lehnt er Ivars Friedensangebot ab und wirft ihm seine Schachfigur zurück. Ivar versucht noch einmal Alfreds christliche Seite anzusprechen, indem er erwähnt, dass die Sachsen in der Unterzahl wären und Alfred das Leben seiner Männer leichtfertig hingibt. Doch der englische König erwidert, dass er seine Männer niemals in die Schreckensherrschaft der Heiden geben würde und gern für den Gott der Liebe und Barmherzigkeit sterben oder siegen werden.

Die Schlacht beginnt erneut, als Ivar Brandgeschosse auf die Sachsen abfeuern lässt. Hvitserk Ragnarsson kämpft wieder unermüdlich gegen zwei oder drei Gegner gleichzeitig. Da die Sachsen ihn als Sohn von Ragnar erkennen, bevorzugen sie ihn als Ziel. Deshalb ist Hvitserk oft umringt, kann sich allerdings geschickt befreien. Nun zeigt Hvitserk, was für ein großer Krieger er ist und immer war. Er hat sich von seinem Schicksal, Lagertha zu töten, befreit und kann nun sein ganzes Potential abrufen.

Ivar schaut seinem Bruder von der Seitenlinie aus zu. Er humpelt aufs Schlachtfeld. Seine Augen sind strahlend blau, was bedeuten soll, dass heute die Gefahr besteht, dass Ivars Knochen brechen. Jeder Schritt scheint ihm Schmerzen zu bereiten. Doch der Wikinger humpelt auf seinen Bruder zu.

Dort angekommen, sagt Ivar zu seinem Bruder, dass er sich fernhalten soll. Hvitserk weiß, was dies bedeutet. Und er antwortet darauf, dass Ivar heute nicht kämpfen soll, da seine Augen blau sind. Schließlich hat ihre Mutter sie oft genug darauf hingewiesen.

Doch Ivar weiß, dass seine blauen Augen immer nur dazu dienten, sich in bestimmten Situationen zu schonen, um für diesen Augenblick noch alle Ressourcen zu haben.

Ivar glaubt, dass sein ganzes Leben lediglich eine Vorbereitung für diesen Augenblick war. Und so verabschiedet er sich von Hvitserk. Beide Ragnarsöhne liegen sich in den Armen, verabschieden sich voneinander und weinen. Dann zieht sich Hvitserk zurück und schaut seinem Bruder aus der Ferne zu.

Ivar steht nun auf dem Schlachtfeld und befehligt die Armeen von dort aus. Er ruft ihnen zu, dass heute die nordischen Götter zusehen. Die Söhne von Odin und Thor können heute beweisen, dass sie bereit für Walhalla sind. Niemals würde ein Sohn der Götter alt und müde in einem Bett sterben wollen. Sie sind hier und sterben hier, weil sie genau das machen wollen. Weil es ihre Bestimmung ist und weil sie nur so leben können. Sie sind Wikinger, welche einfach ihrer Bestimmung folgen.

Alfred schaut Ivar bewundernd zu, wie dessen Krieger eins mit Ivar werden und dem Anführer folgen. Dann kommt ein junger sächsischer Soldat und tritt mit einem Dolch an Ivar heran. Der Knochenlose steht vor dem Wikinger und traut sich nicht, die Tat zu vollbringen. Doch Ivar ermuntert den Mann, endlich zuzustechen, was dieser dann auch mehrfach tut.

Bei Ivars Todeskampf ist er nicht allein. Hvitserk, welcher Ivars Kampf mitangesehen hat, eilt zu seinem sterbenden Bruder. Alfred befiehlt, dass die Kämpfe sofort beendet werden müssen. Als Ivar stirbt, weint der stolze Wikinger und gibt zu, dass er Angst hat. Doch Hvitserk verspricht, dass er keinem von Ivars Schwäche erzählen und niemand den Namen „Ivar der Knochenlose“ jemals vergessen wird.

Mit Ivars Tod endet die Schlacht. Mehrere Tausend Kilometer weiter, im goldenen Land, durchfährt Floki ein Schauer. Denn der Ragnarsohn und er standen sich immer nah. Floki war es, welcher auf Anweisung von Aslaug Sigurdsdottir, den Knochenlosen erzogen, ihn in der Welt der nordischen Götter und Sagen unterrichtet und ihm schließlich auch seine Erfindungen gewidmet hat.

Die neue Welt in Kattegat

Den Ort Kattegat erreicht ein Bote. Ingrid regiert nun allein, da Erik der Rote verstorben ist. Nissa, die Mörderin Eriks, sitzt an Ingrids Seite. Der Bote erzählt, dass Ivar und König Harald gefallen sind.

Ingrid will die nordischen Götter weiter verteidigen und hat bereits einen Attentäter nach Dänemark geschickt, welcher den christlich konvertierten König umbringen soll. Wahrscheinlich ist dies eine Anspielung auf Harald Gormsson, welcher Dänemark christianisierte.

Das Ende der Welt und der Beginn der neuen Welt

Mit Ivars Tod endet der Wikingerraubzug in Wessex. Wahrscheinlich wollen die Serienmacher auch auf das Ende der Wikingerzeit anspielen. Am Ende der Serie wird Ivar beigesetzt. Am Grab von Ivar dem Knochenlosen spricht Hvitserk einige Worte zu seinem Bruder, dass er Walhalla genießen soll, dass Ragnarök bevorsteht und dass dann beide wieder vereint sein werden.

Doch Hvitserk lässt sich taufen und wird zum Christen. Sein christlicher Name wird Aethelstan sein, wie der Name von Alfreds leiblichen Vater in der Serie.

Ubbe und Floki sitzen am Strand des goldenen Landes und schauen auf die See. Beide sind ebenfalls fest entschlossen, die alte Welt hinter sich zu lassen. Ubbe zweifelt sogar daran, dass die Götter überhaupt dort seien. Es ist anzunehmen, dass mit Naads Hinrichtung auch die letzte Wikingertradition in der neuen Welt aufgegeben wird.


Tasse

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