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Die Bibel: 38 Fragen und Antworten zur Heiligen Schrift


Bibel

Die Bibel (altgriechisch: biblia = Bücher) ist eine Sammlung von Texten, welche im Christentum und Judentum als heilig angesehen werden. Im Judentum ist die Bibel in drei Teile aufgeteilt: die Tora bzw. Weisung, den Nevi’im bzw. Prohetenbücher und Ketuvim bzw. die heiligen Schriften. Das Christentum, welches aus dem Judentum entstand, eignete sich die Heiligen Schriften und weitere frühjüdische Literatur an und schuf daraus das Alte Testament. Später wurden eigene Texte geschaffen, welche ebenfalls Bedeutung erlangten und als Neues Testament angeführt wurden. Die Bibel der Christen ist das weitverbreitetste Buch der Welt.

Inhalt

Was ist die Bibel?

Der Begriff „Bibel“ bezeichnet speziell die Sammlung religiöser Texte des Christentums. Teilweise sind darin auch Texte des Judentums inbegriffen. Das Wort wurde von dem griechischen Wort „biblia“ abgeleitet, was „Bücher“ bedeutet. Unter „biblos“ versteht man speziell das Schreibmaterial, das man aus Papyrus gewinnt. Gleichzeitig bezeichnet man damit auch beschriebenes Papier im Allgemeinen.

Eine christliche Bibel besteht aus zwei Teilen: dem Alten und dem Neuen Testament. Eine jüdische Bibel, der Tanach, ist dreiteilig und besteht aus der Tora, den Nevi`im und den Ketuvim.

Die Bibel ist weder im Judentum noch im Christentum als unumstößliches Wort Gottes zu verstehen. Sie ist aber im Mindesten durch Gott inspiriert, sodass sich das religiöse Leben ständig um die heiligen Texte dreht. Die Texte dienen zur Orientierung, sollen leiten, erklären und Regeln aufstellen.

Was steht in der Bibel?

Die Bibel ist eine Sammlung von Texten, Liedern und Lobgesängen. Das Alte Testament besteht aus vier sogenannten „Büchern“: Gesetzesbücher, Geschichtsbücher, Lehrbücher und poetische Bücher (diese entsprechen einem Buch) sowie Prophetenbücher.

Die Gesetzesbücher setzen sich aus den fünf Bücher Mose zusammen, die die Geschichte des Volkes Israel erzählen. Sie heißen Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium. Im Judentum entspricht dieser Teil der Tora.

Die Geschichtsbücher erzählen die Geschichte des Volkes Israel weiter. Sie setzen im Einzug ins verheißene Land an, berichten von der Verbannung sowie der Rückkehr aus dem Babylonischen Exil. Die Geschichtsbücher umfassen die Bücher zwischen Josua und Ester. Dazwischen befinden sich die Bücher Richter, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, Esra sowie Nehemia.

Die Lehrbücher umfassen die Bücher Hiob, die Sprüche und Prediger. Sie zeichnen sich durch lehrende Texte aus, die viel mit Sprichwörtern oder Dichtung arbeiten. Die poetischen Bücher sind Gebets- und Liedersammlungen. Man findet sie in dem Psalter und im Hohelied.

Die Prophetenbücher umfassen die insgesamt 16 Propheten des Alten Testaments. Sie werden nochmals unterteilt in vier Große Propheten und zwölf kleine Propheten. Die Propheten interpretieren dabei die Vergangenheit des Volkes Israel und sprechen über das gegenwärtige Unrecht. Außerdem verkündigen sie die Zukunft, speziell das, was Gott in Zukunft tun wird.

Das neue Testament besteht aus insgesamt 27 Schriften, die von Jesus Christus handeln. Am wichtigsten sind dabei die Kreuzigung und Auferstehung Jesu.

Woher kommt die Bibel?

Das Alte Testament ist eine Sammlung religiöser Texte aus dem Judentum. Diese wurden im Babylonischen Exil niedergeschrieben. Zuvor erfolgte ihre Weitergabe mündlich. Entsprechend kommen diese Texte aus Babylon, wobei ihr genauer Ursprung unbekannt ist.
Das Neue Testament setzt im Jahr 50 n. Chr. mit Paulus an, als der sich in Korinth aufhielt.

Wer hat die Bibel geschrieben?

Die Bibel setzt sich aus Texten unterschiedlicher Autoren zusammen. Viele davon sind unbekannt oder können nicht sicher bestätigt werden. Als relativ gesichert gelten folgende Verfasser:

Zusätzlich hatten viele mögliche Verfasser wohl Schreiber, die ihre Worte niederschrieben. Wer tatsächlich alles an der Bibel mitgewirkt hat, ist unbekannt, da kein originaler Bibeltext noch existiert.

Warum wurde die Bibel geschrieben?

Zunächst verzichteten die Christen darauf, die religiösen Geschichten, an die sie glaubten, niederzuschreiben. Der Grund dafür war ihre Überzeugung eines baldigen Endes der Welt. Erst etwa 20 Jahre nach dem Tod Jesu wurden die ersten Geschichten schriftlich festgehalten.

Die Gründe hierfür waren vermutlich der Wunsch nach einer einheitlichen Religion sowie das Bedürfnis, etwas zu hinterlassen. Zu Beginn wurden die Christen stark verfolgt, sodass sie ihren Glauben nur im Geheimen ausüben konnten. Konnten sie ihre Geschichten nicht ausreichend vielen Leuten erzählen, mussten sie befürchten, dass diese mit ihrem Tod verloren gehen. Entsprechend entschieden sich einige dazu, sie aufzuschreiben.

Die älteren Texte aus dem Alten Testament sind nicht ausschließlich religiös motiviert. Es handelt sich unter anderem um Gesetzestexte, die gerade Könige interessierten. Sie ließen diese niederschreiben, um sie für ihren Nachfolger zu sichern.

Wie liest man die Bibel?

Da die Bibel aus unterschiedlichen Textarten besteht, muss man als Leser immer darauf achten, was genau man liest. Ein Erzähltext sollte anders gelesen werden als ein argumentativer Text. Zudem muss man daran denken, dass alle Texte aus einer anderen Zeit und Kultur stammen. Äußerungen gegen Frauen oder Gewaltdarstellungen, die wir heute als unangemessen empfinden, waren damals normal.

Auch die Art der Bibel ist wichtig, da sich die Lesbarkeit je nach Übersetzung stark unterscheidet. Als am einfachsten gelten die Gute Nachricht Bibel und die Neue Genfer Übersetzung.

Wie ist die Bibel aufgebaut?

Der Aufbau der Bibel wird als „Bibelkanon“ bezeichnet. Dieser Kanon ist der Maßstab, den Christen und Juden angewendet haben, um zu entscheiden, welche Texte in die Heilige Schrift aufgenommen werden und welche nicht.

In der Geschichte gab es mehrere Maßstäbe für das Alte Testament. So galten zunächst, um 400 n. Chr. alle Schriften des jüdischen Tanach als Altes Testament. Diese wurden allerdings anders angeordnet als im Judentum. Später kamen, durch die Römisch-katholische sowie die Orthodoxe Kirche, weitere Bücher aus dem hellenistischen Judentum hinzu.

Diese Bücher sind als Septuaginta bekannt. Sie wurden um 250 v. Chr. ins Altgriechische übersetzt und heißen daher heute auch das „griechische Alte Testament“.

In der Lutherbibel wurden die Bücher der Septuaginta wieder entfernt, sodass dieses Alte Testament wieder dem Tanach entsprach.

Von Anfang an dabei und von allen christlichen Traditionen anerkannt, waren die vier Evangelien. Außerdem gehören die Paulusbriefe, der 1. Brief des Johannes, die Pastoralbriefe, sowie die Apostelgeschichte zum Neuen Testament.

Später kamen noch drei Bücher hinzu: Hebräerbrief, Brief des Jakobus und 1. Brief des Petrus.

In den meisten christlichen Traditionen sind außerdem 2. Brief des Petrus, 2. und 3. Brief des Johannes, Brief des Judas und Offenbarung des Johannes Teil des Neuen Testaments.

Darüber hinaus können einzelne Bücher je nach Bibelversion fehlen oder andere hinzugefügt sein. So enthält die Elberfelder Bibel beispielsweise keine Apokryphen.

Wer hat die Bibel zusammengestellt?

Der erste, der sich um einen Bibelkanon für das Neue Testament kümmerte, war Athanasius der Große. Er lebte von etwa 300 bis 373 und war der Patriarch von Alexandria und Kirchenvater.

Im Jahr 367 verfasste er seinen 39. Osterfestbrief, in dem er festlegte, welche Schriften zum Neuen Testament gehören sollen.

Zusätzlich gibt es mehrere Bibelfassungen. Die Lutherbibel wurde im Jahr 1522 durch Martin Luther aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt.

Die BasisBibel wurde in den letzten 20 Jahren erstellt und immer wieder verändert. Seit 2021 ist eine vollständige Version verfügbar. Der Basisbibel geht es vor allem darum, sich den gewandelten Lesebedürfnissen anzupassen.

Seit 2016 gibt es eine „neue Einheitsübersetzung“, die durch Bischöfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt wurde.
Die Züricher Bibel ist ebenfalls recht neu. Die Urversion stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Seit 2007 ist eine neue Version erhältlich.

Die Gute Nachricht Bibel gibt es seit 1982. Sie wurde von der evangelischen Bibelgesellschaft und den katholischen Bibelwerken zusammengestellt. 1997 wurde eine revidierte Fassung herausgegeben.

Die Elbfelder Bibel orientiert sich so genau wie möglich am Original. Sie erschien 1991.

Jörg Zink, ein 2016 verstorbener evangelischer Theologe, erstellte 1998 seine eigene Bibelversion.

Walter Jens war ein Altphilologe und erstellte 2003 eine eigene Version der vier Evangelien.

Die Bibel in gerechter Sprache existiert seit 2006. Sie fügt der Quelle dort, wo heutzutage empfundene Ungerechtigkeit entsteht, etwas hinzu. Das bezieht sich etwa auf „Geschlechtergerechtigkeit“ und „soziale Gerechtigkeit“, bedeutet aber auch, dass sich diese Bibel von der Quelle entfernt.

Die Hoffnung für alle ist eine eher freie Bibelversion, die sich nicht immer an die Quelle hält. Das Neue Testament ist in dieser Form seit 1983 erhältlich. Etwas später schien auch das Alte Testament.

Wie alt ist die Bibel?

Die ältesten Texte der Bibel wurden etwa im 9. Jahrhundert v. Chr. niedergeschrieben. Mündlich überliefert wurden sie teilweise jedoch schon lange vorher. Der jüngste Text ist sehr wahrscheinlich der 2. Petrusbrief. Er stammt vermutlich aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

Wie ist die Bibel entstanden?

Nach dem Tod Jesu verbreiteten die Apostel die Kunde über seine Auferstehung. Sie reisten dafür vor allem in große Städte, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Dabei entstand nach und nach das Christentum und mit ihm wenig später das Bedürfnis, die religiösen Geschichten niederzuschreiben.

Wie viele Bücher hat die Bibel?

Die Anzahl der Bücher variiert bei den Katholiken und Protestanten. Die katholische Bibel enthält insgesamt 73 Bücher, davon 46 im Alten und 27 im neuen Testament.

Die protestantische Bibel hat etwas weniger. 39 Bücher befinden sich im Alten Testament, ebenfalls 27 im Neuen. Insgesamt umfasst diese Bibel 66 Bücher.

Wie viele Kapitel hat die Bibel?

Die Bibel ist in Bücher, Kapitel und Vers unterteilt. Wie viele Kapitel sie enthält, ist abhängig von der Version, die man vorliegen hat.

Sie umfasst ungefähr 1.189 Kapitel und etwa 31.000 Verse.

Wer hat die Bibel übersetzt?

Heute sind über 40 deutsche Bibelübersetzungen verfügbar. Nicht alle stammen von einzelnen Personen. Viele gehen auf Autorenteams oder noch größere Autorengruppen zurück.

Der bekannteste Bibelübersetzer ist Martin Luther. Er fertigte die erste Bibelübersetzung ins Deutsche an. Außerdem haben noch folgende Personen Bibelübersetzungen veröffentlicht: Ludwig Albrecht, Klaus Berger und Christiane Nord, Emil Bock, Hans Bruns, Martin Bruber und Franz Rosenzweig, Manfred R. Haller, Walter Jens, Hermann Menge, Jonathan Paul, Karl-Heinz Vanheiden, Heinrich Ogilvie, Vinzenz Hamp, Meinrad Stenzel, Josef Kürzinger, Franz Eugen Schlachter, Wolfgang Kraus und Martin Karrer, Sieglinde Denzel und Susanne Naumann, Fridolin Stier, Martin Dreyer, Roland Werner, Fred Ritzhaupt, Jörg Zink, Leopold Zunz.

Warum übersetzte Luther die Bibel?

In ihrer griechischen oder lateinischen Übersetzung war die Bibel nur einem Bruchteil der Bevölkerung zugänglich. Wurden die Gottesdienste ebenfalls in diesen Sprachen abgehalten, was oftmals üblich war, konnte das Volk nicht einmal darüber Einblicke in die Heilige Schrift ihrer Religion erhalten.

Luthers Antrieb war es, eben den Menschen, die weniger gebildet waren, die Möglichkeit zum Verständnis der Bibel zu geben. Damit verbunden war auch der Wunsch, Unrecht durch den Missbrauch der Bibel zu verhindern.

Wie oft wurde die Bibel umgeschrieben?

Als die Bibel als solche festgelegt wurde, wurde sie nicht mehr umgeschrieben. Weit vorher war es hingegen normal, dass es mehrere Fassungen einzelner Texte gab. Das war nötig, um ihren Erhalt zu sichern. Texte, die nicht an vielen Orten existierten, drohten eher, verloren zu gehen.

Beim Abschreiben veränderten die Schreiber gelegentlich Passagen, die ihnen nicht gefielen. Zudem kann es sein, dass die Schreiber selbst die religiösen Texte in anderen Versionen kannten und lieber ihre bekannte Fassung für die Nachwelt erhalten wollten.

So kam es dazu, dass ursprünglich viele Fassungen der Texte, die später in die Bibel kommen sollten, existierten. Auch durch die Übersetzungen wurden diese Fassungen sicherlich immer wieder verändert.

Woran erkennt man die katholische Bibel?

Eine katholische Bibel erkennt man daran, dass im Alten Testament die griechische Septuaginta vorhanden ist. Das Alte Testament entspricht daher nicht dem jüdischen Tanach.

Woran erkennt man die evangelische Bibel

Eine evangelische Bibel kommt ohne griechische Septuaginta aus. Das Alte Testament ist demnach mit dem Tanach identisch. Weitere Unterschiede in den Bibeln dieser Konfessionen gibt es ansonsten nur in der Wortwahl.

Wie unterscheidet sich die Bibel der Christen von denen der Zeugen Jehovas?

Die Bibel der Christen und die der Zeugen Jehovas unterscheidet sich in drei großen Bereichen. So lehnen die Zeugen die Trinität, also die Dreifaltigkeit, Gottes ab. Stattdessen betreiben sie eine ausgeprägte Christologie. Jesus steht im Neuen Testament ohnehin im Zentrum. Die Zeugen Jehovas beschäftigen sich in ihrem Glauben dennoch noch mal stärker mit ihm als Person und seiner Bedeutung für die Religion.

Zu guter Letzt enthält die Bibel der Zeugen Jehovas eine allgegenwärtige Apokalyptik. Nach ihr steht die Welt kurz vor der Zerstörung. Die Zeugen Jehovas sagten in der Vergangenheit schon mehrmals das Ende der Welt voraus. Zuletzt sollte es 1975 so weit sein.

Was ist der Unterschied zwischen Bibel und Evangelium?

Die Bibel ist die gesamte Heilige Schrift der Christen. Die Evangelien sind einzelne Bücher des Neuen Testaments. Sie sind damit Teil der Bibel.

Was ist der Unterschied zwischen Bibel und Heiliger Schrift?

Die Bibel meint die Heilige Schrift der Christen und teilweise auch die der Juden. Der Begriff „Heilige Schrift“ ist allgemein auf jede Religion mit gesammelten religiösen Texten zu verstehen.

So ist beispielsweise der Koran die Heilige Schrift des Islams und die Bibel die Heilige Schrift der Christen.

Was ist der Unterschied zwischen Bibel und Tora?

Die Tora ist ein Teil des Tanach. Der Tanach entspricht wiederum dem Alten Testament der Bibel, bzw., bei den Katholiken fast diesem.

Die Tora ist, wenn man so will, also ein kleiner Teil der Bibel. Sie umfasst die fünf Bücher Mose und wird daher auch „Chamischa chumsche tora“ genannt. Übersetzt bedeutet das „die fünf Fünftel der Tora“.

Was ist der Unterschied zwischen Bibel und Lutherbibel?

Siehe Hauptartikel: Unterschiede zwischen der Bibel und der Lutherbibel

Die Lutherbibel ist eine Bibelübersetzung. Dabei übersetzte Martin Luther das Alte Testament aus dem Althebräischen und Aramäischen und das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche.

Von der Quelle unterscheidet sich die Lutherbibel außerdem dadurch, dass Luther während des Übersetzungsprozesses eigene Ansichten einarbeitete. Er übersetzte nicht wortgetreu, sodass er sich etwas von der Quelle entfernte.

Antreibend dafür war, dass er eine möglichst einfache Übersetzung liefern wollte. Die Texte sollten dadurch so vielen Menschen wie möglich zugänglich werden. Gleichzeitig entstand dabei ein Einheitsdeutsch, was so bisher nicht existierte.

Was ist der Unterschied zwischen Bibel und den Testamenten?

Die Begriffe „Bibel“ und „Testament“ bezeichnen unterschiedliche Bereiche der Heiligen Schrift.
Die Bibel meint die gesamte Heilige Schrift. Sie setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Alten und dem Neuen Testament. Entsprechend sind die Testamente Teile der Bibel.

Welche Personen sind die wichtigsten in der Bibel?

Die Wichtigkeit der einzelnen Personen in der Bibel schwankt je nach individuellen Vorstellungen. Die meisten Christen werden sich einig sein, dass Jesus die wichtigste Person der Bibel ist. Darüber hinaus gibt es aber viele weitere Persönlichkeiten, die erwähnenswert sind.

Im Grunde kann man hier alle Propheten aufzählen. Zusätzlich spielt der Erzengel Gabriel an mehreren Stellen eine große Rolle, wobei dieser eher nicht als Person zählt.

Auch Kajaphas ist wichtig. Er wirkte, wie in den Evangelien festgehalten, stark an der Verurteilung Jesu mit. Daher ist auch Herodes sehr wichtig, weil er, als er von der Geburt Jesu erfuhr, das Kind töten lassen wollte.

Moses ist für das Christentum ebenfalls wichtig. Zwar ermöglichte er die Entstehung des Judentums, aber auf diese Religion baut das Christentum auf. Ohne Moses gäbe es das Christentum in dieser Form heute also nicht.

Wie viele Propheten hat die Bibel?

In der Bibel gibt es insgesamt 16 Prophetenbücher. Jedes Buch handelt dabei von einem Propheten. Diese Bücher werden weiter in „große“ und „kleine“ Propheten unterteilt, wobei dabei nur der Umfang des Buches entscheidend ist.

Zu den großen Propheten gehören Jesaja, Jeremia, Ezechiel und Daniel. Die zwölf kleinen Propheten sind Amos, Habakuk, Haggai, Hosea, Joel, Jona, Maleachi, Micha, Nahum, Obadja, Sacharja und Zefanja.

Darüber hinaus werden an diversen Bibelstellen Propheten namentlich erwähnt. Insgesamt handelt es sich mit diesen um 51 Propheten in der Bibel.

Weiterhin werden neun Propheten genannt, die jedoch ohne Namen bleiben. Vier davon sind die Töchter des Philippus, einem der Sieben Diakone von Jerusalem.

Demnach hat die Bibel also insgesamt 60 Propheten. Zählt man noch die hinzu, die im Talmud vorkommen, landet man bei 82.

Welche Engel gibt es in der Bibel?

Namentlich erwähnt werden in der Bibel nur vier Engel: Gabriel, Michael, Rafael und Uriel. Rafael kommt nur in einer katholischen Bibel vor.

Gabriel ist am präsentesten. Seinen ersten Auftritt hat er bei dem Propheten Daniel, um ihm bei der Deutung seiner Visionen zu helfen. Später verkündet er Zacharias und Elisabet die Geburt ihres gemeinsamen Sohnes. Er weist sie an, ihn Johannes zu nennen. Ein halbes Jahr darauf erscheint er Maria und verkündet ihr, dass sie den Sohn Gottes gebären wird.

Michael wird als kriegerisch beschrieben. Der Prophet Daniel berichtet, Michael habe das Volk Israel gegen Engel anderer Völker verteidigt. Dieses Motiv zieht sich ins Neue Testament, in dem es heißt, Michael werde in der Apokalypse die teuflischen Heerscharen besiegen.

Rafael kommt nur in der katholischen Bibel im Buch Tobit vor. Im Neuen Testament werden zwar Engel beschrieben, aber sein Name fällt dabei nicht. Rafael spielt im Buch Tobit eine Schlüsselrolle bei der Vertreibung eines Dämons.

Uriel ist der Engel, der die Unterwelt bewacht. Teilweise wird er auch Jeremiel genannt. Im Buch Henoch zeigt Uriel Henoch, wie sich Sonne und Mond über den Himmel bewegen.

Darüber hinaus werden in der Bibel Schutzengel, Gerichtsengel sowie die Cherubim und Serafim erwähnt.
Schutzengel sind den Menschen am nächsten und treten ihnen bei Gefahr zur Seite. Sie können Leben retten, wie es im Buch Daniel beschrieben wird. Darin sollen drei Männer zum Tode durch den Feuerofen verurteilt werden. Ein Schutzengel verhindert die Hinrichtung.

Die Gerichtsengel werden von dem Seher Johannes vorhergesagt. Sie sollen zu siebt am Tag des jüngsten Gerichts mit Jesus auf die Erde kommen. Dort werden sie Schalen des Zornes Gottes über den Menschen ausgießen, die Gott nicht kennen.

Die Cherubim sind die Engel, die den Zugang zum Garten Eden bewachen. Außerdem tragen sie den Himmelsthron Gottes. Die Aufgabe der Seraphim ist umstritten. Sie werden mit einer nicht menschlichen Gestalt beschrieben und sollen Franz von Assisi die Stigmata zugefügt haben.

Zuletzt seien noch die unheilbringenden Engel erwähnt. Diese brachten die Plagen über Ägypten und töteten den König Herodes.

Warum wurde der Name Jehova aus der Bibel entfernt?

„Jehova“ ist der Name Gottes. In der ursprünglichen Fassung des Alten Testaments, also dem jüdischen Tanach, steht der Name noch. Allerdings schrieb man im Hebräischen nur die Konsonanten, sodass „JHWH“ als Name entstand. Ausgesprochen ergibt das eigentlich „Jahweh“.

Die Juden entwickelten großen Respekt vor dem Namen Gottes und sprachen ihn daher nicht aus. Sie waren überzeugt, dass das Aussprechen des Namens die Möglichkeit birgt, ihn zu missbrauchen. Damit das nicht passieren konnte, entschieden sie sich, anstelle des Namens beim Vorlesen „Adonaj“ zu sagen. Das lässt sich mit „Herr“ übersetzen.

Diesen Brauch haben die Christen von den Juden übernommen. Daher wird auch heute im Gottesdienst von Gott als „Herr“ gesprochen.
In den meisten Bibelversionen ist „JHWH“ aus den Texten gestrichen und mit einem „HERR“ in Großbuchstaben ersetzt.

Warum ist das Buch Henoch nicht in der Bibel?

Das Buch Henoch, eigentlich äthiopisches Henochbuch oder Erstes Henochbuch, ist ein Pseudepigraph. Es handelt sich also nicht um einen Text, der von Henoch geschrieben wurde. Er wird ihm fälschlich zugeschrieben. Zudem entspricht der Inhalt nicht dem Ton, den die Bibel verfolgt, sodass das Buch nicht aufgenommen werden konnte.

Das Henochbuch ist eine apokalyptische Schrift. Henoch ist ein Prophet und hat eine Vision von dem bevorstehenden Ende.
Das Buch der Wächter handelt von Engeln, die beschließen, Frauen auf der Erde zu nehmen. Diese gebären anschließend Riesen, was Gott so wütend macht, dass er die Engel verbannt und eine Sintflut schicken will, um die Riesen zu besiegen. Henoch fungiert dabei als Bote, der zwischen den verbannten Engeln und Gott vermitteln soll. Dabei entrückt er zwangsweise mehrmals in den Himmel, welcher auch detailreich beschrieben wird.

Im Astronomischen Buch ist die Rede von einer auf Säulen ruhenden flachen Erde. Sonne und Mond hängen an Fäden am Himmel. Es kommen zwei Ungeheuer aus der jüdischen Mythologie vor: der Behemoth und der Leviathan.

Am Ende hat Henoch einen Traum, der ihm die Zukunft verrät. Er sieht seinen Urenkel Noah, der sich vor der Sintflut retten kann. Zusätzlich zeigt Gott Henoch die weitere Zukunft des Volkes Israel, welche er seinem Sohn Methusalem erzählt. Danach verbleibt er endgültig im Himmel.

Warum ist das Buch Tobit nicht in der Bibel?

Das Buch Tobit ist in der Bibel, jedoch nur in der katholischen. Es gehört zu den Spätschriften des Alten Testaments und ist Teil der Septuaginta. Daher findet man es nicht in der protestantischen Bibel, aber sowohl in der katholischen als auch in der orthodoxen Kirche spielt es eine Rolle.

Das Buch Tobit hat märchenhafte Züge und erzählt die Geschichte von zwei jüdischen, miteinander verwandten Familien. Tobit wird als rechtschaffender und sehr religiöser Mann beschrieben, der erblindet, weil ihm Vogelkot auf die Augen fällt. Daraufhin wünscht er sich den Tod.

Zeitgleich, weit entfernt, sterben die Ehemänner der jungen Sara, einer Verwandten von Tobit, in der Hochzeitsnacht. Siebenmal ist das bereits passiert und geht auf den Dämon Aschmodai zurück. Auch Sara möchte sterben, wenn sie nicht von diesem Fluch erlöst werden kann.

Gott erhört beide Gebete und schickt den Engel Raphael aus, um Tobit von seiner Blindheit und Sara von dem Fluch zu heilen.
Tobit erwartet seinen Tod und erzählt seinem Sohn Tobias, dass er noch Geld in Medien hat und schickt ihn los, es zu holen. Raphael nimmt Menschengestalt an und begleitet Tobias. Am Ufer des Tigris rasten sie.

Am nächsten Morgen wäscht sich Tobias im Wasser des Flusses, als ein Fisch versucht, seinen Fuß zu verschlingen. Raphael sagt ihm, er soll den Fisch fangen und ausnehmen. Galle, Herz und Leber soll er in Salz einlegen und mit sich nehmen. Die Galle soll Blinden die Sehkraft zurückgeben. Herz und Leber soll er verbrennen, um einen Dämon zu vertreiben.

Raphael beeinflusst Tobias` weiteren Weg, sodass dieser direkt bei Sara und ihrem Vater Raguel landet. Dieser freut sich über den Besuch seines Verwandten und willigt ein, Tobias mit Sara zu vermählen.

In der Hochzeitsnacht verbrennt Tobias Herz und Leber des Fisches, sodass der Dämon weichen muss und Sara befreit ist. Bald darauf möchte Tobias nach Hause zurückkehren, um seinem Vater sein Geld zu bringen und ihn von der Blindheit zu heilen. Es funktioniert. Tobias will Raphael entlohnen, aber dieser gibt sich als Engel zu erkennen.

Später rät Tobit seinem Sohn, wieder nach Medien zu gehen, da seine Heimat zerstört werden würde. Das passiert tatsächlich und Tobias ist erneut von der Barmherzigkeit Gottes überzeugt.

Welche Geschichten gibt es in der Bibel?

Die Bücher in der Bibel erzählen fast alle eigene Geschichten. Einige wiederholen sich an späterer Stelle, wobei jeder Schreiber die Geschichten in eigener Version wiedergibt.

Die wichtigsten Geschichten sind folgende: Adam und Eva, Noah und die Sintflut, Mose und die 10 Gebote, der Turmbau zu Babel, die Erzelternerzählung, die Zerstörung von Sodom und Gomorra, Jakobs Traum, die Josefsgeschichte, David und Goliath, Jona, das Gleichnis vom verlorenen Sohn, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, die Geburt Jesu, das Abendmahl sowie die Kreuzigung.

Wo stehen die 10 Gebote in der Bibel?

Die 10 Gebote stehen an zwei Stellen in der Bibel. Beide befinden sich im Alten Testament, genauer im Buch Mose, und sind daher auch Teil der Tora.

Die genauen Bibelstellen sind 2. Mose 20,1-17 und 5. Mose 5,6-21.

Wo steht in der Bibel, dass Jesus Gott ist?

Dieser genaue Wortlaut steht so nirgends in der Bibel. Jesus spricht aber davon, dass er und sein Vater eins seien. Außerdem spricht der Jünger Thomas Jesus einmal als seinen Herren und Gott an, dem Jesus nicht widerspricht. Auch Menschen, die ihn anbeten, hält er nicht davon ab.

All das führt dazu, dass die Juden Jesus an mehreren Bibelstellen töten wollen. Nach mosaischem Gesetz, das in 3. Mose zu finden ist, steht auf Gotteslästerung die Todesstrafe. Jesus wird daher mehr als einmal beinahe gesteinigt.

Es steht also nicht wörtlich in der Bibel, dass Jesus Gott ist, aber die Reaktion der Juden auf Jesu Äußerungen zeigen, dass diese ihn exakt so verstehen. Auch seine eigenen Taten zeigen, dass er sich selbst als Gott sah, sodass seine Anbetung keine Gotteslästerung sein kann.

Wo steht die Geschichte von Elia in der Bibel?

Elia lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. im Nordreich Israel. Er wird in mehreren Büchern erwähnt. Im Buch Maleachi wird Elias Ankunft vorhergesagt In 1. Könige und 2. Könige wird seine Geschichte erzählt.

Elia sagt dem König Ahab eine Dürre voraus, die dreieinhalb Jahre andauern soll. Er selbst erhält von Gott die Anweisung, am Bach Krit zu bleiben. Elia trinkt aus dem Bach und wird von von Gott geschickten Raben mit Nahrung versorgt. Als der Bach versiegt, schickt Gott ihn weiter nach Sarepta, da er dort einer Witwe aufgetragen hatte, sich um ihn zu kümmern.

Die Witwe hat jedoch kaum noch Nahrung für sich und ihren Sohn. Elia überzeugt sie, dass Gott sich um sie kümmern wird, wenn sie ihm Brot backt. Laut der Bibel verändern sich daraufhin ihre Mehl- und Ölvorräte nicht, obwohl sie davon etwas entnimmt.
Als der Sohn der Witwe krank wird und stirbt, bittet Elia Gott, ihn wiederzubeleben, was Gott tut. Daraufhin ist die Witwe endgültig überzeugt, dass Elia ein Prophet ist.

Währenddessen sucht König Ahab nach Elia, um ihn töten zu lassen. Nach drei Jahren der Dürre schickt Gott Elia zu ihm.
Elia überzeugt Ahab davon, dass dieser die 450 Propheten Baals zu ihm auf den Berg Karmel bringen soll. Dort richten die Propheten und Elia je einen geschlachteten Stier auf einem Altar aus Holz an, entzünden es aber nicht. Stattdessen sollen sie jeder ihren Gott anrufen, Feuer zu schicken. Welcher Gott antwortet, der soll der wahre Gott sein.

Die Propheten Baals rufen vergeblich, während Gott bei Elia antwortet und das Speiseopfer mit Feuer verschling.
Elia trägt den Menschen daraufhin auf, die Propheten Baals zu ergreifen und zu töten. Bald darauf sagt Elia das Ende der Dürre voraus.

Dann muss Elia wieder fliehen, weil Isebel, die Frau des Königs Ahab, nach seinem Leben trachtet. Er läuft bis in eine Wüste, wo er sich zum Sterben hinlegt, als ihm ein Engel erscheint und ihn mit Brot und Wasser versorgt. Nachdem er sich gestärkt hat, soll Elia weiter zum Berg Horeb. Dort erscheint Gott ihm und trägt ihm auf, zwei Könige zu salben und Elisa zum nächsten Propheten zu ernennen. Er erzählt Elia außerdem davon, dass er alle Menschen in Israel, die sich von ihm abgewandt hatten, töten werde.

Elia wird abermals von Gott aufgefordert, Ahab aufzusuchen. Dieser hat sich zuvor eines Weinberges bemächtigt. Elia trägt Ahab vor, welches Schicksal ihn erleiden soll. Gott will ihn, seine Frau und seine gesamte Familie töten. Daraufhin zerreißt Ahab seine Kleider und fastet, sodass Gott von seinem Plan absieht. Stattdessen soll erst Ahabs Sohn Gottes Zorn treffen.
Ab hier beginnt das Buch 2. Könige.

Ahasja, König von Juda, erkrankt und sendet Boten aus, um den Gott Baal-Sebub von Ekron nach seinem Schicksal zu befragen. Elia erhält daher von einem Engel die Aufgabe, Ahasja zu verkünden, dass er nicht mehr genesen, sondern sterben werde.

Der König schickt insgesamt drei Hauptmänner mit je 50 Soldaten zu Elia, um ihn zu holen. Elia verbrennt durch Gottes Hilfe die ersten beiden Hauptmänner mit ihren Soldaten. Beim dritten erhält er die Anweisung, ihm zu folgen, um Ahasja direkt seine Nachricht zu überbringen. Der König stirbt und Joram wird gekrönt.

Elias wird von Gott in den Himmel entrückt, indem er einen feurigen Wagen mit feurigen Pferden schickt. Zuvor bittet Elisa, der ihm bis zum Ende gefolgt war, um zwei Anteile seines Geistes, die Elia ihm geben möchte.

Wo steht die Weihnachtsgeschichte in der Bibel?

Die Weihnachtsgeschichte ist die Erzählung der Geburt Jesus von Nazareth bzw. Jesu Christi. Sie steht im Neuen Testament im Lukasevangelium. Genauer wird sie in Lukas 1,5-80 und 2,1-52 erzählt.

Darin reisen Josef und seine schwangere Frau Maria nach Bethlehem, weil eine Volkszählung stattfindet. Sie müssen rasten und kommen in einer Herberge, einem Stall oder bei Verwandten unter. Dass Jesus eindeutig in einem Stall zur Welt kam, steht im Lukasevangelium nicht. Lediglich die Futterkrippe, in der er schläft, ist eindeutig erwähnt. Das könnte aber auch darauf zurückzuführen sein, dass es kein anderes Möbelstück, das sich als Babybett eignete, gab.

Hirten, die in der Nähe lagern, erscheint ein Engel und verkündet die Geburt des Messias. Daraufhin reisen die Hirten nach Bethlehem und besuchen das Kind. Sie lobpreisen Gott und kehren zu ihren Herden zurück.

Matthäus erzählt weiter, dass Magier, Sterndeuter oder allgemein Weisen aus dem Osten zu Jesus kommen. Weder von Königen ist hier die Rede noch fällt die Zahl „drei“. Sie werden vom Stern von Bethlehem geführt und bringen Geschenke.

Zuvor hatten sie im Königspalast in Jerusalem gefragt, wo sich der neugeborene König der Juden befände. Dadurch erfährt König Herodes von Jesus und will ihn töten lassen. Ein Engel warnt Maria und Josef, sodass diese nach Ägypten fliehen können.

Wo steht das Vaterunser in der Bibel?

Das Vaterunser findet sich an zwei Stellen im Neuen Testament. Matthäus und Lukas erwähnen es. Das Gebet hat Jesus seinen Jüngern gelehrt.

Genau findet man es in Matthäus 6,9-13 und Lukas 11,1-4.

Wo steht das Glaubensbekenntnis in der Bibel?

Das Glaubensbekenntnis, wie es heute in der Kirche gebetet wird, steht nicht in der Bibel. Es gibt allerdings ältere Glaubensbekenntnisse in der Bibel. Eines der ältesten findet man in 1. Korintherbrief. Ein anderes steht in der Apostelgeschichte.

Wo steht in der Bibel, dass man kein Schwein essen darf?

In 3 Mose 11 finden sich Speisevorschriften. Demnach darf der Mensch wiederkäuende Tiere mit gespaltenen Klauen essen. Da das Schwein kein Wiederkäuer ist, ist es unrein und darf nicht verzehrt werden. Tote Tiere sollen die Menschen nicht einmal berühren.

Allerdings wird dieses Verbot später für Christen aufgehoben. Beispielsweise trägt Gott in Apostelgeschichte 10,11-13 Petrus auf, einst als unrein betrachtete Tiere zu schlachten und zu essen. Petrus weigert sich, obwohl Gott ihm sagt, dass er diese Tiere erschaffen hat und sie daher nicht unrein sind. Weil ihn dieses Erlebnis nicht loslässt, erwähnt Petrus es später gegenüber anderen.

Wo steht die Ostergeschichte in der Bibel?

Die Ostergeschichte ist die Geschichte um die Kreuzigung und Wiederauferstehung Jesu. Sie wird in allen vier Evangelien thematisiert. Matthäus beschäftigt sich in den Kapiteln 21 sowie 26 bis 28 damit. Bei Markus findet man sie in Kapitel 11 sowie 14 bis 16. Lukas widmet ebenfalls vier Kapitel der Ostergeschichte. Bei ihm sind es Kapitel 19, 22, 23 und 24. Bei Johannes beginnt die Ostergeschichte in Kapitel 12 und wird ab 18 fortgesetzt. In Kapitel 21 ist sie beendet.

Literatur

  • Michael Schaper (Redakteur), GEO Epoche 45/10: Das Heilige Land – Das Zeitalter der Bibel: 1200 v. Chr. bis 200 n. Chr., ISBN: 357019910X*
  • Tim Dowley (Autor), Der große Bibelführer, ISBN: 376551487X*
  • Derek Williams (Herausgeber), Elisabeth Meyer-Baltensweiler (Herausgeber), Joachim Drechsel (Herausgeber), Roselinde Pässler (Übersetzer), Renate Puchtler (Übersetzer), Bibel-Lexikon: Das kompakte Nachschlagewerk, ISBN: 3765554383*

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