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Was bedeutet Supermacht: Definition und Bedeutung


Eine Supermacht ist ein mächtiger Staat, der über seine Grenzen hinaus das Weltgeschehen beeinflussen kann. Ob durch sogenannte Soft Power oder Hard Power, per kulturellen oder wirtschaftlichen Einfluss oder über militärische Macht: Eine Supermacht wird außerhalb ihrer Landesgrenzen mit Respekt oder Furcht geachtet. Im 20. und 21. Jahrhundert übt die USA ihren Einfluss als Supermacht aus, steht allerdings mit anderen Ländern in Konkurrenz um diese Vorherrschaft.

Was ist eine Supermacht: Definition und Bedeutung

Eine Supermacht übt globalen Einfluss auf andere Staaten aus. Diese Einflussmöglichkeiten ergeben sich entweder aufgrund einer Dominanz der Supermacht oder aufgrund von Abhängigkeiten der untergegebenen Staaten. Dominanz und Abhängigkeit entstehen aufgrund von Vorsprüngen, welchen die Supermacht gegenüber anderen Staaten besitzt. Diese Vorsprünge werden in verschiedenen Feldern abgebildet:

  • Wirtschaftlicher Vorsprung: Aufgrund der wirtschaftlichen Dominanz eines Staates oder eines Staatenbundes kann die Supermacht andere abhängige Staaten beeinflussen. Abhängigkeit ergibt sich, sobald bestimmte Wirtschaftsgüter in einem Land fehlen, welche dringend benötigt werden, um Versorgungssicherheit herzustellen. Dadurch kann der Staat, welcher das Wirtschaftsgut produziert, seine Macht bzw. Einfluss ausüben.
  • Industrieller Vorsprung: Aufgrund von Produktionskapazitäten, schnellen Aufbaus von Produktionsstätten und der Rekrutierung von Fachpersonal kann ein Staat gegenüber anderen Staaten auf diesem Feld einen Vorsprung generieren. Da die generelle Wirtschaftsordnung einer internationalen Arbeitsteilung (Globalisierung) unterliegt, ergeben sich auch hier Abhängigkeiten.
  • Technologischer Vorsprung: Aufgrund von Fachwissen, Bildung und Ausbildung ergibt sich ein Wissensvorsprung, wodurch neue Technologien erfunden werden, welche es ermöglichen, dass ein Staat zur Supermacht aufsteigt.
  • Finanzieller Vorsprung: Da Finanzen und Gelder das universelle Umtauschmittel auf der Welt sind, kann Finanzkraft genutzt werden, um Einfluss auszuüben.
  • Militärische Macht: Durch Militärmacht wird gegenüber Verbündeten eine Sicherheit ausgestrahlt, wodurch eine Abhängigkeit ausgebaut werden kann. Gleichzeitig dient die Militärmacht als Abschreckung gegenüber Feinden und sie hilft dabei, Druck in der Diplomatie aufzubauen.
  • Besitz von Nuklearwaffen: Seit dem Kalten Krieg – in denen sich die westliche Welt, angeführt von den USA und der NATO, mit der Sowjetunion und den Vertragspartnern des Warschauer Paktes gegenüberstanden, sind Nuklearwaffen zur strategischen Waffe geworden. Denn ein Staat mit Nuklearwaffenbesitz ist unangreifbar und kann gleichzeitig Einfluss auf andere Staaten ausüben.

Bei den Supermächten, welche in der Menschheitsgeschichte existierten, wurde nicht immer jeder Vorsprung vollends erfüllt. So kann der Finanzvorsprung eines Staates so erheblich sein, dass diesen ein starker Einfluss ausgeübt werden kann. Supermächte besitzen demnach gegenüber anderen Staaten lediglich Vorsprung auf mindestens einem Sektor, welcher allerdings so groß ist, dass sie diesen strategisch nutzen können. Beeinflussbare Staaten können in anderen Sektoren mit der Supermacht zwar gleichziehen oder sogar übersteigen, jedoch muss die Gesamtheit aller Sektoren das Vorsprungdefizit im strategischen Sektor der Supermacht wettmachen können, ansonsten besteht weiterhin Abhängigkeit und Dominanz. Supermächte versuchen jeden Sektor zu bedienen und auszubauen, um als allumfassende Supermacht wahrgenommen zu werden.

Warum gibt es Supermächte

Der Begriff der Supermarkt ist verknüpft mit Einfluss, welchen dieser Staat oder Staatenbund ausübt. Menschen sind soziale Wesen, deren Stärke gegenüber Raubtieren und anderen Tieren erst durch Arbeitsteilung oder durch Technologie entstand. Durch Sozialstrukturen wurden körperliche Fähigkeiten des Einzelnen nebensächlich und die Gemeinschaft ermöglichte, dass der Mensch zum Spitzenprädator in seinem Lebensraum aufstieg. Das Feuer als primitive Technologie und biologische Faktoren, wie Spiegelneuronen, kollektives Lernen oder Sprache sind Errungenschaften des Menschen, welche ihn in der ökologischen Nahrungskette aufsteigen ließen.

Als soziales Wesen, deren Überleben von der Gruppe abhängig ist, hatten Anführer immer schon Mitbestimmungsrechte, übten Dominanz aus und konnten die Entscheidungsfindung eines Stammes, eines Volkes oder einer anderen Gemeinschaft beeinflussen. Diese Führungspersönlichen schafften soziale Ordnung, indem sie Hierarchien schufen, in denen sich die Bevölkerung unterordnen musste, wodurch allerdings die Sicherheit aller Mitglieder erhalten blieb.

Dass der Mensch sich einem anderen Menschen, einer Gesellschaft oder einem Staat unterordnet – ist demnach angeboren und erfüllt auch einen Überlebenszweck. Denn sobald die eigene Sicherheit gefährdet ist, schließt man sich einer Gruppe oder einer Führungsperson an, bei der die höchste Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese Sicherheit herstellen und das Überleben der Gruppe garantieren können.

Konkurrenzkampf ist in der Biologie und Ökologie ein Prinzip, wonach alle Lebewesen darum ringen, die besten Ressourcen zu erlangen. Diese Ressourcen sind nur knapp in der Natur vorhanden und müssen deshalb erkämpft werden. Beim Urmenschen und bei Tieren sind diese Ressourcen hauptsächlich Nahrung, Wasser und Fortpflanzungspartner. In modernen Gesellschaften sind Ressourcen ebenfalls knapp, so zum Beispiel: strategisch wichtige Rohstoffe, wie Öl, Edelmetalle oder Mineralien. Diese sind gekoppelt an Länder, wo sie vorkommen, weshalb es einen Konkurrenzkampf um Gebiete gibt. Und die Projektion von Macht verspricht Sicherheit.

Die Supermacht ist demnach nur ein Konzept von moderneren Zivilisationen, welche allerdings im menschlichen Genom bereits verankert ist. Und in der ganzen Menschheitsgeschichte finden sich Kulturen, welche sich einem anderen Stamm unterwerfen oder sich selbst überordneten. Überordnung und Unterwerfung sind somit Ausdruck von Macht, welche dem Menschen ermöglicht, eine Ordnung, andauernde Sicherheit und Frieden herzustellen.

Je nachdem, wie groß die Übermacht einer Menschengruppe gegenüber einer anderen Gruppe war, unterscheidet man zwischen: Regionalmacht, Großmacht, Weltmacht oder Supermacht.

Supermacht, Regionalmacht und Co. – Die Unterschiede

Staaten können ihren Machteinfluss auf verschiedene Weise ausüben. Heute unterscheidet man zwischen Supermacht, Großmacht, Mittlerer Macht und Regionalmacht. Diese Begriffe versuchen zu beschreiben, wie einflussreich ein Staat über seine Grenzen hinaus ist.

Die Supermacht ist, wie bereits verdeutlicht, ein äußerst mächtiger Staat, der nichts weniger als das Weltgeschehen direkt beeinflussen kann. Benachbarte Staaten und Staaten der Welt wissen über die Macht dieses einflussreichen Staates und ziehen in der Regel den Supermachtstatus in ihre diplomatischen und militärischen Entscheidungen ein. Der Einfluss einer Supermacht kann entscheidend sein für globalen Krieg und Frieden, für ökonomischen Fort- oder Rückschritt und für kulturelle Entwicklungen in der Welt.

Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg konnte die USA militärisch aber auch kulturell – durch Hollywood, den Rock’N’Roll und die Counterculture der 60s – ihren internationalen Einfluss zur Supermacht ausweiten. Sie wurden somit zum Kulturgeber der westlichen Welt. Weiterhin wurde der Dollar zur Leitwährung, Englisch zur Weltsprache und internationale Firmen, sogenannte Global-Player, kommen hauptsächlich aus der USA.

Eine Stufe unter der Supermacht steht die Großmacht. Zwar ist die Großmacht nicht die definierende Weltmacht wie eine Supermacht. Doch hat eine Großmacht gehörigen Einfluss auf das Weltgeschehen und hat deutlich mehr politisches Gewicht als eine Mittlere Macht oder eine Regionalmacht. Das Land China hat sich in den letzten Jahren zu einer Großmacht entwickelt, die sich mit den USA zu messen versucht. Die EU kann heute als Großmacht im Bereich der Soft Power gelten.

Am Übergang zwischen Regionalmacht und Großmacht befindet sich die Mittlere Macht. Sie hat meist mehr als nur einen regionalen Einfluss, ihr Gewicht beschränkt sich jedoch meist nur auf einen oder wenige Faktoren: eine Mittlere Macht ist selten gleichzeitig als Soft Power und als Hard Power einflussreich.

Zwar üben Deutschland und Frankreich durch die EU indirekt Einfluss als Großmacht aus, isoliert werden sie eher als Mittlere Macht gesehen. Deutschland zum Beispiel verfügt über effektive Soft Power durch ökonomische und technologische Einflüsse, eine militärische Macht von Weltrang (Hard Power) ist das Land jedoch gegenwärtig nicht. Daher wird Deutschland momentan isoliert nicht als Großmacht gesehen, jedoch im Verbund mit der EU schon.

Zuletzt gibt es die Regionalmacht, die über ihre Landesgrenzen hinweg auf Nachbarstaaten einen großen politischen Einfluss ausübt. Als Beispiel kann Brasilien gelten, das auf der Ebene der Weltpolitik nicht mit den USA zu vergleichen ist, jedoch in Südamerika gehörigen Einfluss verbreitet. Diese Macht kann militärisch sein, aber auch kulturell oder wirtschaftlich.

Soft Power und Hard Power – Varianten der Supermacht

Supermächte (und die anderen erwähnten Mächte) können auf verschiedene Weisen Einfluss ausüben. Heute unterscheidet man vor allem zwischen Soft Power und Hard Power. Bereits mehrfach erwähnt, beschreiben diese beiden englischen Wörter die Art des Einflusses, die ein Staat ausübt.

Eine Soft Power, auch als weiche Macht bekannt, erhält ihr politisches Gewicht durch ihren gesellschaftlichen Einfluss. Dazu können gehören: Wirtschaft, Technologie, Kultur oder das Gesellschaftsmodell. Beispielsweise hat ein Land wie Deutschland enge Wirtschaftsbeziehungen auf der Welt und wird durch seine wirtschaftliche Kraft beachtet. Durch diesen wirtschaftlichen Einfluss kann Deutschland Macht ausüben und auf internationale Entscheidungen als Soft Power einwirken.

High-Tech-Standorte wie Japan oder die USA mit dem Silicon Valley werden international durch ihre technischen Entwicklungen geachtet – und können so Fortschritte oder Rückschritte auf der Welt beeinflussen.

Auch die kulturelle Macht eines Staates ist nicht zu unterschätzen. Überall wo weltbewegende Kulturbewegungen stattfinden, entwickelt sich auch internationaler Einfluss. Das war sicherlich beim Italien der Renaissance der Fall, wie auch in den USA zur Zeit des Golden Age of Hollywood und der weltbewegenden Veränderungen in den 60er-und 70er-Jahren (Counterculture, Friedensbewegung, Rock’N’Roll, New Hollywood).

Nicht zuletzt kann das Staatsmodell zur politischen Machtgewinnung führen. Eine vorbildliche Demokratie mit entsprechender Teilhabe kann gleichfalls internationale Achtung gewinnen, das kann das Demokratie- und Gesellschaftsmodell des heutigen Skandinaviens sein, oder aber die frühen Demokratievarianten im Griechenland der Antike.

Der Soft Power steht die Hard Power gegenüber. Sie setzt nicht auf sogenannte indirekte oder weiche Einflüsse wie Wirtschaft, Technologie oder Kultur. Sie übt ihre Macht direkt durch Gewalt und Konfrontation durch. Eine Hard Power ist typischerweise ein Staat, der über ein starkes Militär verfügt und dieses auch für die Durchsetzung seiner Ziele einsetzt. Auch auf diesem Level sind die USA seit dem Zweiten Weltkrieg zu einer Macht aufgestiegen. Auch das heutige Russland, Indien und China verfügen über ein einflussreiches Militär.

Hard-Power-Staaten scheuen nicht davor, es einzusetzen. Denn ohne Einsatz bzw. Demonstration der eigenen Stärke würde diese Form der Macht verfallen und von anderen Staaten nicht wahrgenommen werden. Mächte mit Hard-Power-Strategien neigen somit immer zur Eskalation, Krieg und den offenen Konflikt, da ihre Macht einzig und allein darauf beruht.

Supermächte der Geschichte hatten Seemacht

Supermächte in der früheren Menschheitsgeschichte mussten über Seemacht verfügen. Denn die Kontrolle über Seehäfen, Flotten und Stützpunkten ermöglichte Handel mit anderen Völkern, wodurch sich Wirtschaftsmacht, Technologiemacht, Industriemacht und Finanzmacht ergaben. Da diese Völker ihre Macht nicht nur kulturell (Soft-Power) verbreiteten, ergab sich zwangsläufig auch eine Militärmacht.

Supermacht der Antike

In der Antike schaffte es das Römische Reich durch die Eroberung des Mittelmeerraums aber auch durch technologische und kulturelle Fortschritte – vom Aquädukt über den Straßenbau bis zu den Wurzeln des modernen Staatswesens – zu einer Welt- und Supermacht aufzusteigen.

Der Status einer Supermacht kann jedoch auch Nachteile haben, so beweist das antike Rom, dass stetige Eroberung zu einem schwer zu verwaltenden Reich und somit zum Zerfall führen kann. Und ein Staat mit gehöriger Soft Power kann daran zerbrechen, wenn er seine Werte und Errungenschaften nicht konsequent beibehält oder durchsetzt.

Das Römische Reich umfasst während der Antike weite Teile Europas, eroberte das antike Griechenland und betteten dessen Kultur, Staatsphilosophie und auch Sprache ins Reich ein. Gleichzeitig wurden auch andere Gebiete (z.B. Ägypten, Karthago in Nordafrika) erobert, wodurch höchstwahrscheinlich ein kultureller Verfall spürbar wurde und die Soft-Power-Strategie verblasste. Die Umstände zum Untergang Roms sind umstritten und die sogenannte Dekadenztheorie ist nur eine mögliche Hypothese.

Neben Rom existierte das Perserreich, welche ebenfalls weite Gebiete eroberten. Seine größte Ausdehnung erlangte es circa 500 v.Chr. In dieser Zeit waren Mesopotamien (heute: Vorderasien), große Teile der Phönizier (heute: Nahen Osten), Anatolien (heutige Türkei), Alte Ägypten, die heutigen Balkanstaaten und Teile Zentralasiens erobert.

Alexander der Große beendete im Jahr 330 v.Chr. die Vorherrschaft der Perser und gliederte das Gebiet in sein Alexanderreich ein.

Supermacht im Mittelalter

Das Römische Reich spaltete sich im Jahr 395 n.Chr. in das westliche und in das oströmische Reich. Letztere machte die Stadt Byzanz (Konstantinopel, heute Istanbul) zum Mittelpunkt des Reiches und erklärte sich später zum byzantinischen Reich, um mit Rom zu brechen. Aus dem Weströmischen Reich ging das Frankenreich hervor, welches unter der Herrschaft von Karl des Großen (768–814) zur Supermacht in Europa wurde.

Supermacht in der Neuzeit

Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 endete das Mittelalter. Gleichzeitig wurde den Menschen in Europa klar, dass die Welt viel größer war – als sie bisher angenommen hatten. Spätestens jetzt musste die kommende Supermacht eine Seemacht sein.

Das Britische Weltreich war das größte Kolonialreich der Menschheitsgeschichte. Neben den Staaten der heutigen USA, welche als britische Kolonien begannen, waren auch Australien, Indien und viele Gebiete Afrikas Teil dieses Weltreiches.

Das Britische Weltreich bestand zwischen 1583 und 1815. Es endete mit den Britisch-Französischen-Konflikt um die britischen Kolonien, welche Napoleon Bonaparte ebenfalls beanspruchte. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung umfasste das Britische Weltreich eine Bevölkerung circa 450 Millionen Menschen, was damals ein Viertel der Weltbevölkerung entsprach.

Das Französische Kaiserreich, welches Napoleon Bonaparte unterstand, existierte zwischen 1804 und 1815. Es löste die Briten als Supermacht in Europa ab, umfasste mehrere Kolonien in Afrika und der größte Teil Europas wurde zu Satellitenstaaten des Kaiserreichs.

Supermacht im Kalten Krieg

Der Begriff einer Supermacht ist eng mit dem Kalten Krieg verbunden, welcher sich nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen den Siegermächten USA und UdSSR abspielte. Beide Staaten schlossen Bündnisse, wie die NATO und den Warschauer Pakt und übten dort starken Einfluss auf ihre Bündnispartner aus. Sowjetrussland als Teil der UdSSR vereinigte zudem mehrere Satellitenstaaten, wie Ukraine, Belarus oder Litauen unter einem gemeinsamen Staatskonstrukt, welche als Sowjetunion bezeichnet wurde. Dominiert wurde dieser Staatenbund durch Sowjetrussland.

Ein Kennzeichen des Kalten Krieges war die Aufrüstung und die Demonstration militärischer Stärke. Abschreckung mit Nuklearwaffen war Teil der Machtprojektion. Seinen schaurigen Höhepunkt erreichte der Kalte Krieg bereits im Jahr 1962, als die Sowjetunion ihren Einfluss als Supermacht auf Kuba ausübte. Der damalige Präsident Sowjetrusslands, namens Nikita Chruschtschow, wollte Atomraketen auf Kuba stationieren, was die USA als nahegelegener Nachbarstaat erheblich bedrohte. Beide Supermächte und die ganze Welt standen kurz vor einer nuklearen Katastrophe.

Der Konflikt hielt 13 Tage lang an und schließlich einigte man sich darauf, dass die UdSSR ihre Raketen abbaut und die USA ihre Invasion auf Kuba nicht weiter fortsetzen würde. Im Jahr 1991 kam es zur Auflösung der Sowjetunion und einer neuen Friedensordnung in Europa. Neben der NATO sollen die Vereinten Nationen den Weltfrieden bewahren und die Weltordnung behüten.

Supermächte heute

Aufgrund ihres Einflusses auf der Welt sind die USA der Prototyp einer Supermacht. Sie vertreten westliche Werte, ihre Industrie und Markenfirmen sind weltweit vertreten, sie sind die größte Atommacht und Hollywood-Filme werden weltweit ausgestrahlt. In der Nato und in den Vereinten Nationen haben sie eine Sonderstellung und Vetorechte. Sie gelten als Weltpolizei und Friedenswächter.

Aber andere Staaten ziehen nach und werden ebenfalls als Supermacht gelistet. Hier die 5 Supermächte im 21. Jahrhundert.

  • USA: aufgrund allen Belangen
  • China: zieht in allen Belangen mit der USA mit. So findet die östliche Kultur und die östliche Philosophie einen nicht unerhebliches Interesse in den westlichen Demokratien und anderen Teilen der Welt. China besitzt zudem Nuklearwaffen, sowie anderes High-Tech-Militär und strahlt somit Überlegenheit aus. Als Produktionsland mit sehr vielen Arbeitskräften schaffte China über den Produktionsvorsprung gegenüber anderen Staaten, dann den Technologievorsprung, den Wirtschafts- und Finanzvorsprung. Deshalb gilt China in den Augen vieler Experten als die nächste Supermacht, welche die USA ablösen wird.
  • Indien: Indien verfügt über ähnliche Ansätze, wie China und die USA. Die Bollywood Kinofilme werden mittlerweile weltweit gezeigt, die wirtschaftliche Situation verbessert sich, so dass Indien vom Schwellenland zum Industrieland übergeht. Die Nuklearwaffen Indiens demonstrieren die militärische Stärke.
  • Russland: Aufgrund ihrer militärischen Stärke, ihrer Abschreckung durch Nuklearwaffen wird Russland ebenfalls als Supermacht angesehen.
  • Die Europäische Union wird aufgrund ihre Wirtschaftsmacht ebenfalls als Supermacht betrachtet. Allerdings wird die militärische Stärke weitestgehend durch die NATO demonstriert, welcher die USA und Großbritannien (zwei Nuklearwaffenstaaten) angehören.

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