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Der Wald als Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze


wildschweine sus scrofa

Wildschweine bzw. auch als Schwarzwild (Jägersprache) bezeichnet, sind die größeren Säugetiere in einem mitteleuropäischen Wald


Wälder sind ein reicher Lebensraum für allerhand Tiere und Pflanzen. Sie bestehen hauptsächlich aus toter, pflanzlicher Biomasse, enthalten aber trotzdem ein ausreichendes Nahrungsangebot für größere Waldbewohner wie Hirsche und Wildschweine. Wälder sind entscheidend auf einen gesunden Boden angewiesen.

Merkmale, Schichten und Stockwerke des Waldes

Wälder machen etwa 31 % der Landfläche der Erde aus. Sie liefern einen naturnahen Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Je nach Waldtyp und Standort sind Wälder besonders artreich. Dazu trägt auch bei, dass Freiflächen in Wäldern und Waldränder die Artvielfalt erhöhen. Außerdem bietet Totholz zusätzlichen Arten ein Zuhause.

Wälder bestehen nicht nur aus Bäumen. Sie sind geprägt von sogenannter Begleitflora, also Sträuchern, Gräsern, Blumen und Büschen. Auch Pilze gehören zu einem Wald dazu. Ebenso sind Wälder auf tierische Lebewesen angewiesen, die den Wald im Gleichgewicht halten.

Wälder besitzen ein eigenes Klima. Die Bäume stehen so dicht, dass sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Wald von dem Klima außerhalb unterscheidet.

stockwerke schichten im lebensraum wald

Stockwerke und Schichten im Wald


Der Lebensraum Wald umfasst fünf Schichten: Boden- bzw. Wurzelschicht, Moos– und Krautschicht, Strauchschicht und Baumschicht. Im Boden (Erdreich) leben Insekten, Spinnen, Pilze, Bakterien, Schnecken und kleine Säugetiere wie Maulwürfe oder Mäuse. Die Pflanzen des Waldes verankert dort außerdem ihre Wurzeln. Im Prinzip ist der Lebensraum Boden daher gleichzeitig ein Teil des Lebensraumes Wald.

farne

Farne sind die typischen Pflanzen der Krautschicht im Wald


Die Moos- und Krautschicht zeichnet sich durch niedrige Pflanzen wie Moose, Farne oder Blütenpflanzen aus. Zu der Strauchschicht gehören Sträucher wie Beerenbüsche, Stechpalmen oder Weißdorn. Die Pflanzen der Strauchschicht können mehrere Meter hoch werden.

Die letzte Schicht, die Baumschicht, umfasst alle Bäume des Waldes. Diese Schicht beeinflusst alle darunterliegenden enorm. Je dichter die Bäume stehen, desto weniger Licht und Wasser gelangt in die Strauchschicht sowie die darunter liegenden Schichten. Eine dichte Baumschicht hat daher lichte darunter liegende Schichten zur Folge. Typische Waldbäume Deutschlands sind Birken, Buchen, Douglasien, Eichen, Erlen, Eschen, Fichten, Kiefern, Lärchen und der Bergahorn.

Chemie des Waldes

Ein humusreicher Boden, wie es in Wäldern der Fall ist, hat einen pH-Wert von etwa 6. Er ist also leicht im sauren Bereich. Mit Werten über 9 können nur wenige Pflanzen umgehen, daher ist ein saurer Boden für den Wald von Vorteil.

Die weitere chemische Zusammensetzung ist von Wald zu Wald und vor allem von Waldart zu Waldart stark verschieden. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Waldluft voll von verschiedenen chemischen Stoffen ist, die die dort wachsenden Pflanzen kontinuierlich abgeben. Außerdem haben Wälder eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das gilt auch, wenn das Klima um den Wald herum für eine Weile trockener war. Der Wald hält die Feuchtigkeit länger. Zusätzlich sorgen die Bäume für Schatten und senken so gemeinsam mit der Luftfeuchtigkeit die Temperatur. Gleichzeitig ist es bei extremer Kälte in Wäldern gemäßigter.

In Wäldern ist die Konzentration von Sauerstoff höher. Gleichzeitig enthält die Luft weniger Kohlenstoffdioxid (CO₂) sowie Schadstoffe, die sich durch Abgase sammeln.

Waldtypen

Man unterscheidet drei Waldtypen: Laubwälder, Mischwälder und Nadelwälder. Regenwälder bilden einen eigenen Lebensraum.
Laubwälder zeichnen sich durch sommergrüne Bäume aus. Im Winter werfen sie ihr Laub ab. Dadurch verhindern sie, dass ihre Blätter im Winter Wasser verlieren, sie erfrieren oder durch Schneeansammlungen Äste abbrechen. In der kalten Jahreszeit können Laubbäume keine Fotosynthese betreiben. Laubwälder machen etwa 44 % der Gesamtwaldfläche aus. Ein verbreiteter Laubwald ist der Buchenwald. Die Buchen teilen sich den Wald meist mit einigen anderen Baumarten. Je nach Standort können das Eichen, Fichten, Bergahorn oder Tannen sein.

Mischwälder bestehen aus Laub- und Nadelbäumen. Sie sind besonders artenreich und verfügen über eine ausgeprägte Kraut- und Strauchschicht. Diese kommen durch ihre unterschiedlichen Baumkronen zustande. Dadurch gelangt immer genug Licht zum Waldboden, sodass auch die unteren Schichten wachsen können. Mischwälder sind außerdem schädlingsresistent und kommen mit weniger Schäden durch Stürme.

Nadelwälder bestehen ausschließlich aus Nadelbäumen. Sie kommen in Mitteleuropa nur in Gebirgen vor. In niedrigeren Regionen sind sie künstlich angelegt und müssen vom Menschen gepflegt werden. Ohne Pflege würden sie früher oder später wieder von Laubbäumen verdrängt werden.

Natürliche Nadelwälder lassen viel Licht zum Boden. Bei künstlichen Nadelwäldern, die häufig nur aus Fichten bestehen, ist das Gegenteil der Fall. Sie bilden eine so dichte Krone, dass so gut wie kein Licht zum Boden gelangt. Eine Kraut- oder Strauchschicht gibt es in ihnen kaum. Tiere finden dadurch weniger Futter und halten sich aus künstlichen Nadelwäldern daher fern. Lediglich Schädlinge können sich dort gut verbreiten. Vögel, die sich von den Schadinsekten ernähren, findet man allerdings als Gegengewicht kaum dort. Das Nahrungsangebot ist zwar gut, aber die Monokultur bietet ihnen ansonsten schlechte Lebensbedingungen, sodass sie dort nicht dauerhaft bleiben.

Unterschiede zwischen natürlichen und gepflanzten Wäldern

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Der Buchenwald bzw. Rotbuchenwald gilt als ursprünglicher Laubwald in Mitteleuropa


Ursprüngliche Wälder gibt es heute kaum noch. Der Mensch nimmt überall Einfluss darauf, wie ein Wald wachsen kann. Es handelt sich daher meist um Kulturlandschaften, die jedoch naturnahe Eigenschaften besitzen. Man kann annehmen, dass sie sich auch ohne menschlichen Einfluss sehr ähnlich entwickeln würden.

Ganz anders verhält es sich, wenn Menschen den Wald ausschließlich für die Forstwirtschaft nutzen, um das Holz als Rohstoff zu gewinnen. Diese Kulturwälder, welche lediglich für eine spätere Abholzung angelegt werden, entwickeln sich nicht naturgetreu. Denn die Nährstoffe werden dem Boden durch einseitige Bepflanzung auch nur einseitig entzogen, wodurch sich eine artenreiche Flora (Pflanzenwelt) nicht entwickeln kann. Ein funktionierendes Ökosystem kann so nicht entstehen.

Ökologisches Gleichgewicht

Ein unberührter Wald bzw. der Urwald ist ein System, welches sich stets selbst regeneriert und auch selbst versorgt. Falls Lebewesen sterben, bilden die organischen Stoffe, aus denen sie bestehen, die natürliche Biomasse. Somit bilden das tote Fleisch und die abgestorbenen Pflanzenteile die Nahrung für Destruenten, wie z.B. Bakterien, Käfer und Pilze. Diese zersetzen das tote Gewebe bzw. die organischen Stoffe und spalten diese in anorganische Stoffe auf.

Diese anorganischen Stoffe sind die Ausgangsstoffe bzw. Nährstoffe für die Pflanzen. Diese sinken ins Erdreich ein und stehen somit den Pflanzen für ihren Stoffwechsel zur Verfügung. Die Pflanzen wachsen und entwickeln sich, aufgrund der nährstoffreichen Versorgung. Durch ihre Entwicklung bilden die Pflanzen gleichzeitig die Nahrung für pflanzenfressende Tiere. Und durch die Ernährung von Pflanzen können die Waldtiere sich ebenfalls entwickeln, Nachwuchs bekommen und sich ausbreiten.

Die ansteigende Verbreitung der Pflanzenfresser bildet die Grundlage für Prädatoren, welche sich vom Fleisch der Pflanzenfresser ernähren und dadurch ebenfalls Nachwuchs bekommen, sich entwickeln und wachsen können. Schließlich sterben die Tiere und die erneute Zersetzung setzt ein.

Dieses System strebt immer ein Gleichgewicht an. Sobald Pflanzen fehlen, werden weniger Pflanzenfresser existieren, wodurch die Überlebenschancen der Fleischfresser sinken werden usw. Die Folge ist, dass Tiere aus diesem Gebiet verschwinden, wodurch sich nun die Pflanzen ungestört entwickeln können – was in der Folge mehr Tiere anlockt.

Das System gleicht sich immer aus. Das Übergewicht des Einen führt in der Zukunft zu einem Übergewicht des Anderen, welcher das System ins Gleichgewicht zurückversetzt.

Dieses System ist allerdings auf einige Ressourcen, wie z.B. Licht, Wasser oder Temperatur, angewiesen – welche von außen auf das System wirken. Fehlen gewisse Komponenten oder verändern sich (z.B. weniger Biomasse, andere pH-Werte, höhere Temperaturen) verändert sich das System und die Tendenz zum Gleichgewichtszustand zurückzukehren, wird behindert.

Stabilität des Lebensraumes

Ein natürlich gewachsener Wald oder ein naturnaher Wald in Menschennähe hält sich selbst im Gleichgewicht. Gerade artenreiche Wälder sind nicht anfällig für Krankheiten, Stürme oder andere Naturkatastrophen.

Problematisch sind viel mehr Monokulturen. Sie bieten Tieren kaum einen Lebensraum und locken gleichzeitig Schädlinge an. Einen künstlich angelegten Wald als Monokultur gesund zu halten, fordert daher viel Arbeit und den Einsatz von Schädlingsbekämpfern. Diese beeinflussen gleichzeitig den Wald negativ.

Wälder sind außerdem auf den Boden als Nährstoffquelle angewiesen. Monokulturen entziehen diesem einseitig seine Nährstoffe, sodass er auf Dauer unfruchtbar wird. Als Folge können sich die Bäume nicht mehr ernähren und gehen ein. Ist der Boden nicht mehr fruchtbar, hat auch der Wald keine Chance.

Rolle im großen Ganzen

Wälder erfüllen ganz verschiedene Aufgaben. Neben ihren Aufgaben als Lebensraum für allerlei Tiere und Pflanzen, liefern sie Holz, Sauerstoff und filtern Schadstoffe aus der Luft. Insgesamt bringen es alle Wälder Deutschlands auf etwa 30 Millionen Tonnen Sauerstoff im Jahr. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch an Sauerstoff aller Einwohner Deutschlands. Unsere Wälder versorgen uns also mit genau der Menge Sauerstoff, die wir brauchen.

Wälder dienen außerdem dem Katastrophenschutz. In Bergregionen halten sie Lawinen auf, in tieferen Gebieten können Sie Überschwemmungen verhindern.

Insgesamt kann man sagen, dass sowohl der Mensch als auch viele Tiere und Pflanzen zwingend auf Wälder angewiesen sind.

Waldtiere und das Leben im Wald

Das Leben im Wald hängt entscheidend vom Leben im Boden ab. Je gesünder und reicher der Boden an Lebewesen ist, desto mehr Tiere und Pflanzen leben auch in den darüber liegenden Schichten des Waldes.

Den kleinsten Anteil bilden die Großtiere, wie Rehe oder Wildschweine. Sie finden im Wald zu wenig Nahrung, um in größerer Zahl dort vorzukommen. Pflanzen machen den Großteil der Biomasse eines Waldes aus. Allerdings kommt diese hauptsächlich nicht in der bevorzugten Futterform der Großtiere vor. Stattdessen besteht ein Wald aus Rinde, Wurzeln und Holz. Die Blätter der meisten Bäume hängen in unerreichbarer Höhe.

Dennoch ist der Wald für die Großtiere ein perfekter Lebensraum. Er bietet nicht nur Futter, sondern auch Schutz.

In Zahlen ausgedrückt kommen auf einen Hektar Wald etwa 8,5 kg Wirbeltierbiomasse. Das bedeutet, dass im Schnitt nicht mal ein Reh einen Hektar Wald bewohnt. Man schätzt, dass in ganz Deutschland etwa 2 Millionen Rehe und 100.000 Hirsche leben.

Wirbellose kommen in einem Hektar Wald auf etwa eine Tonne Biomasse. Diese ernähren sich von dort verfügbaren 275 Tonnen Phyto-Biomasse (tote, pflanzliche Biomasse).

rothirsch cervus elaphus

Rothirsche zählen, genauso wie Wildschweine, zu den größeren Säugetieren in den Wäldern Deutschlands und Mitteleuropas


Neben dem Rot- und Schwarzwild (Rehe, Rothirsche und Wildschweine), gibt es noch eine Vielzahl tierischer Waldbewohner. Dazu gehören eher seltene Raubtiere wie Luchse und Waldkatzen. Auch Wölfe gibt es nur in einigen Teilen Deutschlands. Und Bären verirren sich nur selten hierher. Viel häufiger kommen Fuchs, Hermelin, Iltis und Baummarder vor. Auch Dachse sind typische Waldbewohner, die als Allesfresser dort ein reiches Nahrungsangebot finden.

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Eichhörnchen zählen zu den bekanntesten Waldbewohnern


In den Bäumen hausen Eichhörnchen, Siebenschläfer und diverse Vogelarten. Dazu gehören Eichelhäher, Eulen, Spechte, Tannenmeisen oder Hohltauben. Greifvögel, wie Habichte und Mäusebussards, ernähren sich ebenfalls von kleinen Waldtieren und brühten auch in diesem Lebensraum. Häufig im Wald vorkommende Fledermausarten sind Abendsegler sowie die Große und Kleine Hufeisennase.

Am Boden sind verschiedene Mäuse zu finden. Zu den häufigsten gehören Wühl-, Wald– und Gelbhalsmäuse. Auch viele Schnecken und Insekten halten sich hauptsächlich am Boden auf. In Deutschland sind nicht weniger als 70 Schneckenarten in Buchenwäldern zu finden. An Insekten finden sich verschiedene Schädlinge wie Borkenkäfer und nützliche Insekten wie Ameisen und Hornissen in Wäldern. Das reiche Insektenangebot lockt auch viele Spinnen an. Darunter finden sich allein 80 verschiedene Arten in den Wäldern Niedersachsens.

Ebenfalls in den unteren Schichten leben Kriechtiere wie Eidechsen und Schlangen. Zu diesen gehören Kreuzottern, Waldeidechsen und Blindschleichen sowie diverse Lurche wie Feuersalamander, Fadenmolche, Kröten und Frösche. Die Lurche und Kriechtiere teilen sich trockenere und feuchtere Waldgebiete untereinander auf.

Zu guter Letzt beherbergt der Boden allerhand Bodenbewohner. Darunter Würmer, Kleinstlebewesen, Bakterien, Pilze und im Boden lebende Insekten.

Nährstoffkreislauf im Wald

Die gesamten Kreisläufe des Waldes sind kaum darstellbar. Sie sind zu komplex und weitreichend. Einen sehr wichtigen Anteil hat jedoch der Boden als Teillebensraum des Waldes. Abgestorbene Pflanzen und tote Tiere werden von den Bodenbewohnern und größeren Aasfressern wie Mäusen verwertet. Dabei entsteht nährstoffreiche Erde (Humus) für die lebenden Pflanzen. Von diesen ernähren sich wiederum die größeren Waldbewohner wie Hasen, Dachse oder Rehe. Die Raubtiere fressen ihrer Größe entsprechende Beutetiere. Für Waldkatzen sind das Kaninchen oder Mäuse. Sie verschmäht auch Frösche, Vögel und Eidechsen nicht. Wölfe ziehen größere Beutetiere vor und trauen sich im Rudel auch an Schwarzwild heran. Auf ihrem Speiseplan stehen jedoch auch kleine Bodenbewohner und gelegentlich sogar Insekten.

Einen weiteren wichtigen Punkt im Nährstoffkreislauf des Waldes stellt die Fotosynthese dar. Bei der Zersetzung der abgestorbenen Biomasse entsteht laufend CO₂. Auch die Tiere produzieren es bei ihrer Atmung. Die Pflanzen benötigen dieses Gas, um Sauerstoff herzustellen. Der Sauerstoff ist eigentlich ein Nebenprodukt, denn das Ziel der Pflanzen bei der Fotosynthese ist Zucker. Sauerstoff fällt daneben an. Pflanzen brauchen ihn nicht und geben ihn in die Luft ab. Tiere sind hingegen auf Sauerstoff in ihrer Atemluft angewiesen.

Bioturbation

Bioturbation ist die Umwälzung des Bodens. Neben den Bodenbewohnern, die auf ihrer Futtersuche ständig die Bodenschichten durchmischen, helfen vor allem Wildschweine dabei. Sie graben mit ihren Rüsseln in der Erde nach tierischem und pflanzlichem Futter. Dabei lockern sie diese auf und mischen die Schichten miteinander. Das hilft nicht nur den Bodenbewohnern, sondern bringt auch Mineralien und andere Nährstoffe in erreichbare Nähe. Diese werden wiederum hauptsächlich von Pflanzen verwertet.

Daneben sorgt die Bioturbation dafür, dass die Kleinstlebewesen die abgestorbenen Pflanzenteile und tierische Biomasse optimal zersetzen können. Das Ergebnis ist Schwarzerde, eine enorm energiereiche Erde, die einen perfekten Nährboden für Pflanzen darstellt.
Ein gut durchmischter Waldboden sorgt daher dafür, dass der Wald gesund bleibt und junge Pflanzen nachwachsen können.

Zusammenfassung

  • Wälder machen etwa 31 % der Erdlandmasse aus.
  • Wälder beherbergen sowohl Tiere als auch Pflanzen vieler verschiedener Arten.
  • Wälder sind auf Begleitflora in Form von Sträuchern, Gräsern und Pilzen angewiesen.
  • In Wäldern herrscht ein eigenes Klima mit gemäßigterer Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit.
  • Die Luftqualität in Wäldern ist meist besser als außerhalb.
  • Wälder bestehen aus fünf Schichten: Boden, Moos- und Krautschicht, Strauchschicht und Baumschicht.
  • Ein Waldboden hat einen pH-Wert von etwa 6.
  • Es gibt drei Waldtypen: Laubwälder, Mischwälder und Nadelwälder.
  • Mischwälder sind besonders resistent gegenüber Schädlingen.
  • Künstlich angelegte Nadelwälder bestehen meist aus nur einer Baumart (Monokultur) und sind sehr anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
  • Die meisten Wälder sind Kulturlandschaften mit naturnaher Entwicklung.
  • Wälder sind entscheidend auf einen gesunden Boden angewiesen.
  • Wälder sind Sauerstofflieferant und können Naturkatastrophen wie Lawinen oder Überschwemmungen verhindern oder abmildern.
  • Auf einem Hektar Wald leben 8,5 kg Wirbeltierbiomasse, eine Tonne Wirbellose und 275 Tonnen Phyto-Biomasse.
  • In Wäldern leben Tiere wie Hirsche, Rehe, Wildschweine, Luchse, Waldkatzen, Dachse, Marder oder Füchse.
  • Typische Vögel Eichelhäher, Eulen, Spechte und Habichte.
  • In den Bäumen leben Eichhörnchen, Fledermäuse und Siebenschläfer.
  • Der Boden ist Lebensraum für Mäuse, Schnecken, Insekten, Reptilien und Amphibien.
  • Im Boden hausen Würmer, Bakterien und andere Kleinstlebewesen.
  • Der Nährstoffkreislauf des Bodens nimmt entscheidend Einfluss auf den restlichen Wald.
  • Die Fotosynthese ist ein wichtiger Teil des Nährstoffkreislaufs des Waldes.
  • Die Pflanzen des Waldes sind auf die Umwälzung des Bodens (Bioturbation) durch Bodenbewohner und Wildschweine angewiesen.

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